Miele Staubsauger Leistung: Watt, Saugstufen und Saugkraft

Miele Staubsauger Leistung im Überblick: 890 Watt bei Guard, Boost und Blizzard, 550 bis 800 Watt bei Silence und Performance, vier Saugstufen, Triflex-Werte.

Staubsauger Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

In diesem Artikel
  1. Wie viel Watt hat ein Miele Staubsauger?
  2. Warum Miele bei 890 Watt aufhört
  3. Von 2.200 auf 890 Watt: die älteren Baureihen
  4. Was Performance und Silence anders machen
  5. Saugleistung in Pascal, Kilopascal oder Airwatt?
  6. Die Saugstufen: welche Stufe wofür?
  7. Akku-Staubsauger: Triflex und Duoflex
  8. Wenn die Leistung nachlässt
  9. Fazit
  10. Häufige Fragen

Wie viel Watt hat ein Miele Staubsauger?

Ein aktueller Miele-Bodenstaubsauger nimmt laut Datenblatt 890 Watt auf, solange es sich um die Grundausführung handelt. Das gilt für alle drei Guard-Größen mit Beutel und für die beutellosen Baureihen Boost CX1 und Blizzard CX1. Darunter liegen die Performance-, Silence- und CarCare-Modelle. Die folgende Tabelle fasst die Datenblätter aller Bodenstaubsauger zusammen, die Miele im Oktober 2026 im eigenen Shop führt.

Baureihe und VarianteWatt laut MieleSaugkraftregulierungLautstärke
Guard S1, S1 Parquet Flex890 W4-stufiger Drehregler76 dB
Guard S1 Performance800 W4-stufiger Drehregler76 dB
Guard M1, M1 Flex, M1 Cat & Dog, M1 Parquet Flex890 WMode-Taste77 dB
Guard M1 Performance, M1 Performance Plus800 WMode-Taste70 dB
Guard M1 Silence550 WMode-Taste66 dB
Guard L1, L1 Cat & Dog, L1 AllFloor, L1 Parquet XL890 WFußtasten +/-74 dB
Guard L1 Comfort890 WFunk-Handgriffsteuerung mit Automatic-Stufe74 dB
Guard L1 Performance, L1 Performance Plus700 WFußtasten +/-67 dB
Guard L1 Silence550 WFußtasten +/-62 dB
Boost CX1 PowerLine, Parquet, Cat & Dog, Allergy890 W4-stufiger Drehregler78 dB
Boost CX1 CarCare700 W4-stufiger Drehregler78 dB
Blizzard CX1, Cat & Dog, Parquet890 W4-stufiger Drehregler76 dB
Blizzard CX1 Comfort890 WHandgriffbedienung76 dB

Auffällig ist, wie eng das Feld beieinander liegt. Ob beutellos oder mit Beutel, ob 6 oder 8,7 Kilogramm schwer, fast alle Grundmodelle teilen sich dieselben 890 Watt. Die Unterschiede zwischen den Baureihen liegen bei Bedienung, Beutelvolumen, Filter, Gewicht und Düsen. Wer zwei Miele-Modelle mit 890 Watt vergleicht, vergleicht also deren Ausstattung.

Warum Miele bei 890 Watt aufhört

Die Obergrenze kommt aus Brüssel. Die EU-Ökodesign-Verordnung 666/2013 erlaubt für neu verkaufte Haushaltsstaubsauger seit dem 1. September 2014 höchstens 1.600 Watt und seit dem 1. September 2017 weniger als 900 Watt. Mit 890 Watt reizt Miele diese Grenze fast vollständig aus. Was die Wattzahl über die Reinigung aussagt und welche Werte beim Kauf mehr zählen, erklärt der Ratgeber Bodenstaubsauger mit 2000 Watt.

In den Gebrauchsanweisungen der Guard-Reihe verweist Miele ausdrücklich auf diese Verordnung. Gemessen wird nach der Norm EN 60312-1, für die Werte auf Teppich und Hartboden nutzt Miele die umschaltbare Bodendüse mit versenkten Borsten. Die Messergebnisse selbst, etwa die Staubaufnahme in Prozent, veröffentlicht Miele auf den Produktseiten nicht.

Balkendiagramm der maximalen Leistungsaufnahme von Miele-Bodenstaubsaugern mit den EU-Grenzen 1.600 Watt ab 2014 und 900 Watt ab 2017: Parkett & Co. 5000 und S8 Parkett & Co. mit 2.200 Watt, Cat & Dog 6000 mit 2.000 Watt, Baureihe S2 mit 1.600 Watt, Parkett & Co. 6000 mit 1.200 Watt, heute Guard, Boost und Blizzard mit 890 Watt, Performance mit 800 bzw. 700 Watt und Silence mit 550 Watt.

Die Miele-Spitzenmodelle von 2011 und 2013 lagen beim Zweieinhalbfachen der heutigen 890 Watt, die Silence-Modelle kommen mit 550 Watt aus.

Von 2.200 auf 890 Watt: die älteren Baureihen

Wie stark die Zahlen gefallen sind, zeigen die Miele-Prospekte von 2011 und 2013. Die Premium-Baureihe S5 mit Modellen wie Parkett & Co. 5000, Cat & Dog 5000, Haus & Co. 5000 und Medicair 5000 nahm laut Prospekt bis zu 2.200 Watt auf, ebenso die Baureihe S8 im Jahr 2013. Die kompakte Baureihe S2 kam auf höchstens 1.600 Watt, die Baureihe S 300 auf 1.800 Watt. In der kompakten S6-Reihe lagen die Werte je nach Modell zwischen 1.200 Watt beim Parkett & Co. 6000 und 2.000 Watt beim Cat & Dog 6000.

Diese Geräte stehen in vielen Haushalten bis heute. Die EU-Grenze betrifft nur neu verkaufte Staubsauger, ein S5 von 2011 darf weiterlaufen und gebraucht den Besitzer wechseln. Welche Beutel, Filter und Düsen in die alten Sondermodelle gehören, steht im Ratgeber zum Miele Parkett & Co. 5000.

Beim Strom macht der Unterschied sich bemerkbar. In der höchsten Stufe zieht ein 2.200-Watt-Gerät 2,2 Kilowattstunden pro Stunde, ein Guard mit 890 Watt knapp 0,9. Bei einer Stunde Saugen pro Woche auf voller Leistung sind das rund 114 gegen 46 Kilowattstunden im Jahr, bei 35 Cent je Kilowattstunde also etwa 40 gegen 16 Euro. Im Alltag liegen beide darunter, weil kaum jemand die ganze Zeit in der höchsten Stufe saugt.

Was Performance und Silence anders machen

Die leisen Varianten nehmen deutlich weniger Leistung auf und sind trotzdem für denselben Einsatz gedacht. Miele beschreibt den Guard L1 Performance mit 700 Watt als „leistungsstark, energiesparend und leise“ und nennt im Datenblatt ein „spezielles Gebläse“, das Energie spart. Dazu kommt bei allen Performance- und Silence-Modellen die Bodenbürste SBD 680 FlexTeQ. Die einzeln erhältliche Düse SBD 680-3 führt Miele ausdrücklich als „Bodendüse für perfekte Reinigung bei niedriger Wattzahl“, passend für EcoLine, Guard Silence und Guard Performance.

Die Silence-Modelle gehen mit 550 Watt noch einen Schritt weiter. Beim Guard L1 Silence nennt Miele 62 dB, er ist damit laut Hersteller der leiseste Miele-Staubsauger. Möglich machen das der Silence AirClean Filter, der Luft- und Motorgeräusche dämpft, und gedämpfte DynamicDrive-Laufrollen. Zum Vergleich liegt der Guard L1 in der Grundausführung bei 74 dB, der Guard M1 bei 77 dB.

Wie gut die sparsamen Modelle auf Teppich im Vergleich abschneiden, lässt sich aus den Herstellerdaten nicht ablesen, weil Miele keine Staubaufnahme-Werte veröffentlicht. Klar ist der Gewinn bei Lautstärke und Strom. Ein Silence-Gerät verbraucht in der höchsten Stufe rund 38 Prozent weniger Energie als ein 890-Watt-Modell, bei einer Stunde pro Woche sind das gut 6 Euro im Jahr. Wer abends saugt, Kinder im Haus hat oder in einer hellhörigen Wohnung lebt, gewinnt mit 12 dB weniger deutlich mehr als bei der Stromrechnung.

Miele Guard M1
Miele Guard M1 Bodenstaubsauger mit 4,5-Liter-Beutel und AirClean-Filter ab 259 €
Miele Guard M1 Performance
Miele Guard M1 Performance Bodenstaubsauger mit Beutel, laut Miele 800 Watt, 70 dB, Bodenbürste FlexTeQ und HEPA AirClean Filter ab 299 €
Miele Guard L1 Performance
Miele Guard L1 Performance Bodenstaubsauger mit Beutel, laut Miele 700 Watt, 67 dB, Fußtasten und Bodenbürste FlexTeQ ab 319 €
Miele Guard L1 Silence
Miele Guard L1 Silence Leisester Miele-Bodenstaubsauger mit 62 dB laut Miele, 550 Watt und Silence AirClean Filter ab 339,99 €

Saugleistung in Pascal, Kilopascal oder Airwatt?

Wer die Saugkraft eines Miele mit anderen Marken vergleichen will, stößt auf eine Lücke. Auf den Produktseiten und in den Datenblättern auf miele.de steht bei allen Bodenstaubsaugern die Wattleistung, dazu Lautstärke, Gewicht, Aktionsradius und die Art der Saugkraftregulierung. Eine Angabe in Pascal, Kilopascal oder Airwatt fehlt durchgehend, auch bei Triflex und Duoflex.

Andere Hersteller füllen diese Lücke teilweise. AEG nennt bei einigen Bodenstaubsaugern Airwatt, viele Akkusauger-Marken geben Kilopascal oder Airwatt an. Ein direkter Zahlenvergleich mit Miele ist darum nicht möglich. Für die Einordnung bleiben bei Miele die Leistungsaufnahme, die Bauart der Düse und unabhängige Messungen aus Fachtests.

Die Wattzahl selbst beschreibt die elektrische Leistung, die der Motor aus der Steckdose zieht. Wie viel davon als Luftstrom an der Düse ankommt, hängt an Gebläse, Luftweg, Beutel, Filter und Düse. Zwei Geräte mit 890 Watt können deshalb unterschiedlich gründlich saugen, und ein 700-Watt-Gerät mit strömungsgünstiger Düse kann einem 890-Watt-Gerät nahekommen. Belegen lässt sich das für Miele mangels Messwerten im Datenblatt nur über Testergebnisse.

Die Saugstufen: welche Stufe wofür?

Alle aktuellen Miele-Bodenstaubsauger haben vier vorgegebene Saugstufen. Gewählt werden sie je nach Modell über einen Drehregler (Guard S1, Boost CX1, Blizzard CX1), eine Mode-Taste (Guard M1), Fußtasten (Guard L1) oder die Funk-Steuerung im Handgriff (Guard L1 Comfort). Miele ordnet jeder Stufe ein Symbol zu, das den empfohlenen Einsatz zeigt.

StufeGuard M1 und Boost CX1 laut AnleitungGuard L1 laut Anleitung
1 (niedrigste)Gardinen, TextilienGardinen, Textilien
2hochwertige Veloursteppiche, Brücken und LäuferPolstermöbel, Kissen
3Teppiche und Teppichböden aus Schlingenwarehochwertige Veloursteppiche, Brücken und Läufer
4 (höchste)Hartböden, stark verschmutzte Teppiche und TeppichbödenHartböden, stark verschmutzte Teppiche und Teppichböden

Beim Boost CX1 nennt Miele die höchste Stufe außerdem für Polster und Matratzen mit der Polsterdüse. Die niedrigste Stufe ist für leichte Stoffe gedacht, die sich sonst an der Düse festsaugen.

Für den Alltag gibt Miele in den Gebrauchsanweisungen eine einfache Regel. Lässt sich die umschaltbare Bodendüse auf Teppich schwer schieben, reduzierst du die Saugleistung, bis sie leicht läuft. Die Schiebekraft sinkt dann deutlich, und der Teppich wird trotzdem gesaugt. Einige Modelle haben zusätzlich einen Nebenluftsteller am Handgriff, mit dem du die Saugkraft kurz drosselst, etwa beim Wechsel auf einen Läufer.

Beim Guard M1 und beim Guard L1 lassen sich außerdem Zwischenstufen einstellen. Beim L1 leuchten dann die beiden benachbarten Stufen gleichzeitig. Die Geräte merken sich die zuletzt gewählte Stufe und starten beim nächsten Einschalten damit. Nur bei der ersten Inbetriebnahme beginnen sie in der höchsten Stufe.

Der Guard L1 Comfort bietet als einziger Guard eine Automatic-Stufe. Für längere Saugeinsätze mit kabelgebundenen Modellen steht in den Anleitungen ein praktischer Hinweis. Wer länger als 30 Minuten am Stück saugt, zieht das Anschlusskabel ganz heraus, weil es sich sonst aufgerollt erwärmen kann.

Akku-Staubsauger: Triflex und Duoflex

Bei den Akku-Modellen nennt Miele überhaupt keine Wattzahl. Das Datenblatt führt für Triflex HX2 und HX3 einen Wechselakku mit 25,2 Volt und 2.500 mAh, rechnerisch rund 63 Wattstunden. Die Leistung regelst du beim HX2 über einen 3-stufigen Schieberegler, beim HX3 über das Display mit drei Stufen. Für den Triflex HX3 Plus nennt Miele als Motorvariante einen Digital Efficiency Motor. Der Duoflex HX1 hat zwei Stufen.

Aus Akku und Laufzeit lässt sich die mittlere Leistung grob abschätzen. Die Werte stammen aus den Miele-Datenblättern:

ModellLaufzeit laut Mielerechnerische Leistung bei 63 Wh
Triflex HX2, Stufe LOW, PowerUnit solo60 minhöchstens rund 63 W
Triflex HX2, Stufe HIGH mit Elektrobürste14 minhöchstens rund 270 W
Triflex HX3, Stufe LOW, PowerUnit solo70 minhöchstens rund 54 W
Triflex HX3, Stufe HIGH mit Elektrobürste15 minhöchstens rund 250 W
Duoflex HX1, kleinste Stufe solo55 minkeine Akkuspannung im Datenblatt

Die Rechnung setzt voraus, dass die volle Nennkapazität nutzbar ist, die tatsächliche Leistung liegt eher darunter. Auch in der stärksten Stufe arbeitet ein Triflex damit mit gut einem Viertel der Leistung eines 890-Watt-Bodenstaubsaugers, die Elektrobürste eingerechnet. Für den Akkusauger ist das kein Nachteil, weil er für kürzere Durchgänge und schnelle Einsätze gebaut ist. Wer große Teppichflächen gründlich saugen will, hat mit einem Bodenstaubsauger die größere Reserve.

Wenn die Leistung nachlässt

Bei einem Miele mit Beutel hängt die Saugleistung stark am Zustand von Beutel und Filtern. Miele nennt für seine HyClean-Pure-Beutel eine durchschnittliche Nutzungsdauer von drei Monaten. Die Abluftfilter der 50er-Reihe tauschst du laut Gebrauchsanweisung nach etwa 50 Betriebsstunden, was im Schnitt einem Jahr entspricht. Wer länger weitersaugt, muss laut Miele mit nachlassender Saug- und Filterleistung rechnen. In jeder Beutelpackung liegt ein neuer Abluftfilter AirClean bei.

Den Beutel tauschst du, wenn die Farbskala das Sichtfenster der Wechselanzeige rot ausfüllt. Zur Prüfung steckst du laut Miele die umschaltbare Bodendüse auf, schaltest die höchste Stufe ein und hebst die Düse ein Stück vom Boden ab. Bleibt die Saugkraft danach trotz frischem Beutel schwach, sind Motorschutzfilter, Abluftfilter, Düse, Rohr und Schlauch die nächsten Kandidaten. Wie du die Engstelle systematisch findest, beschreibt der Ratgeber Staubsauger saugt nicht mehr stark.

Miele weist in den Gebrauchsanweisungen außerdem darauf hin, dass die volle Saugleistung nur mit Original-Beuteln und -Filtern mit Miele-Logo zugesichert ist. Schäden, die auf Fremdzubehör zurückgehen, sind von der Garantie ausgenommen.

Fazit

Die Leistung eines aktuellen Miele-Bodenstaubsaugers lässt sich in einer Zahl fassen, die fast alle Modelle teilen: 890 Watt. Wer leiser und sparsamer saugen will, greift zu Performance mit 700 bis 800 Watt oder Silence mit 550 Watt und bekommt dafür eine Bodenbürste, die Miele auf niedrige Wattzahlen auslegt. Eine Saugkraft in Pascal oder Airwatt findest du bei Miele nicht, für den Vergleich bleiben Ausstattung, Düse und Fachtests.

Im Alltag entscheidet die gewählte Stufe mehr als die Höchstleistung. Die vier Stufen mit ihren Symbolen, eine reduzierte Leistung bei schwer laufender Düse und frische Beutel und Filter holen aus jedem Miele die Leistung heraus, die er im Datenblatt verspricht.

Häufige Fragen

Wie viel Watt hat ein Miele Staubsauger?

Die aktuellen Miele-Bodenstaubsauger nehmen laut Miele zwischen 550 und 890 Watt auf. Guard S1, M1 und L1 sowie Boost CX1 und Blizzard CX1 liegen in der Grundausführung bei 890 Watt. Die Performance-Modelle kommen mit 800 bzw. 700 Watt aus, die Silence-Modelle mit 550 Watt. Ältere Spitzenmodelle wie der Parkett & Co. 5000 hatten noch 2.200 Watt.

Welcher Miele Staubsauger hat die meiste Saugkraft?

Eine Saugkraft in Airwatt oder Pascal veröffentlicht Miele für keinen Bodenstaubsauger, eine Rangliste nach Saugkraft lässt sich aus den Herstellerdaten darum nicht bilden. Die höchste Leistungsaufnahme im Sortiment sind 890 Watt, die Guard S1, M1 und L1, Boost CX1 und Blizzard CX1 teilen. Unterschiede in der Reinigung entstehen über Bodendüse, Filter und Beutel. Messwerte zur Staubaufnahme liefern Fachtests wie die der Stiftung Warentest.

Wie viel Pascal hat ein Miele Staubsauger?

Dazu gibt es keine Angabe. Die Produktseiten und Datenblätter auf miele.de nennen bei Bodenstaubsaugern die Wattleistung, die Lautstärke und die Art der Saugkraftregulierung, aber weder Pascal noch Kilopascal oder Airwatt. Auch bei Triflex und Duoflex steht nur die Akkuspannung von 25,2 Volt und die Laufzeit je Stufe im Datenblatt.

Welche Saugstufe nehme ich bei Miele für Teppich?

Miele ordnet den vier Stufen Symbole zu. Für hochwertige Veloursteppiche, Brücken und Läufer empfiehlt Miele eine mittlere Stufe, beim Guard M1 und Boost CX1 die Stufe 2, beim Guard L1 die Stufe 3. Teppichböden aus Schlingenware saugst du beim Guard M1 und Boost CX1 in Stufe 3, stark verschmutzte Teppiche in der höchsten Stufe. Lässt sich die Bodendüse schwer schieben, reduzierst du laut Miele die Leistung, bis sie leicht läuft.

Wie viel Watt hat der Miele Triflex?

Eine Wattzahl nennt Miele für den Triflex nicht. Das Datenblatt führt einen Akku mit 25,2 Volt und 2.500 mAh, rechnerisch rund 63 Wattstunden. Beim Triflex HX3 reicht er in der Stufe HIGH mit Elektrobürste 15 Minuten. Daraus ergibt sich eine mittlere Leistung von höchstens rund 250 Watt, also gut ein Viertel eines 890-Watt-Bodenstaubsaugers.

Darf ich meinen alten Miele mit 2.200 Watt weiter benutzen?

Ja. Die EU-Grenze von 900 Watt gilt seit dem 1. September 2017 nur für Haushaltsstaubsauger, die neu in den Handel kommen. Ältere Geräte wie die Baureihen S5 oder S8 darfst du weiter benutzen und auch gebraucht verkaufen. Bei voller Leistung ziehen sie allerdings das Zweieinhalbfache an Strom.

Wie viel Strom verbraucht ein Miele Staubsauger?

Ein Modell mit 890 Watt zieht in der höchsten Stufe knapp 0,9 Kilowattstunden pro Stunde. Wer jede Woche eine Stunde auf voller Leistung saugt, kommt auf rund 46 Kilowattstunden im Jahr, bei 35 Cent je Kilowattstunde gut 16 Euro. Ein Silence-Modell mit 550 Watt liegt unter denselben Annahmen bei rund 29 Kilowattstunden und 10 Euro.

Was bedeuten PowerLine und EcoLine bei Miele?

PowerLine ist bei Miele eine Motorvariante. Sie steht in den Datenblättern von Guard S1, Blizzard CX1 Cat & Dog und Guard L1 Performance und im Namen der Boost-CX1-Modelle, und zwar bei 890 Watt ebenso wie beim Guard L1 Performance mit 700 Watt. EcoLine war Mieles Bezeichnung für besonders sparsame Modelle, im Prospekt von 2013 mit dem Zusatz „spart effizient Energie“. Die heutige Bodendüse SBD 680-3 führt Miele weiterhin als passend für EcoLine.

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