Technische Daten
| Modellbezeichnung | Bosch Professional GAS 35 L SFC+, Bestellnummer 0 601 9C3 000, EAN 3165140705448 |
|---|---|
| Gerätetyp | Nass-/Trockensauger, zertifiziert nach Staubklasse L (EN 60335-2-69) |
| Nennleistung | 1.200 W Nenneingangsleistung; Bosch bewirbt dieselbe Turbine mit 1.380 W maximaler Leistung |
| Unterdruck | 254 mbar an der Turbine (entspricht 25.400 Pa) |
| Luftstrom | 74 l/s an der Turbine (rund 266 m³/h) |
| Behältervolumen | 35 l brutto, 23 l netto trocken, 19,2 l netto Wasser |
| Staubklasse | L für Sauger und Hauptfilter, Durchlass unter 1 Prozent |
| Filter | Zellulose-Flachfaltenfilter (Bestellnummer 2 607 432 033), 6.150 cm² Filterfläche |
| Filterreinigung | SFC+, halbautomatisch per Knopfdruck am vorderen Schlauchteil, einhändig bedienbar |
| Gerätesteckdose | mit Ein- und Ausschaltautomatik; Nachlauf rund 7 Sekunden laut Händlerbeschreibung |
| Saugkraftregulierung | stufenlos über die Werkzeugmuffe am Schlauch |
| Antistatik | vorhanden, schützt vor elektrostatischer Aufladung beim Trockensaugen |
| Blasfunktion | vorhanden (Datenblatt testberichte.de) |
| Schlauch | 3 m, Ø 35 mm, mit Werkzeugmuffe (Bestellnummer 2 608 000 569) |
| Saugrohre | 3 × 0,35 m, verchromt, Ø 35 mm (Bosch); ein Händlerdatenblatt nennt 3 × 50 cm |
| Weiteres Zubehör | Krümmer, Bodendüsen-Set Ø 35 mm, Fugendüse Ø 35 mm, Entsorgungssack, SFC+-Modul |
| Gewicht | 11,6 kg |
| Maße | 450 × 515 × 575 mm laut Datenblatt testberichte.de; Bosch führt 375 × 515 × 575 mm als Verpackungsmaß |
| Transport | Fahrwerk mit nicht markierenden Rollen, Tragegriff, L-BOXX-Aufnahme auf dem Deckel, Halterungen für Schlauch, Kabel und Zubehör |
| Systemkompatibilität | Bosch Click & Clean |
| Anschluss | 230 V, Stecker Typ F |
| Kabellänge | weist Bosch auf der Produktseite nicht aus |
| Preisempfehlung | 694 € ohne Mehrwertsteuer (Bosch), das entspricht rund 826 € brutto |
| Fachtest-Urteile | kein Fachmagazin-Test; testberichte.de führt 1,3 (sehr gut) und weist die Note ausdrücklich als Auswertung von Kundenmeinungen aus |
| Kundenbewertungen | 4,7 von 5 Sternen aus 1.172 Meinungen in zwei Quellen (Stand testberichte.de) |
Unsere Rezension
Der GAS 35 L SFC+ ist Boschs Einstieg in die 35-Liter-Klasse der Professional-Sauger. Er teilt sich Turbine, Behälter und Filterfläche mit dem größeren GAS 35 M AFC, verzichtet aber auf die Staubklasse M und reinigt seinen Filter halbautomatisch per Knopfdruck. Für Werkstatt, Renovierung und Keller ist er damit ein vollwertiger Baustellensauger zum spürbar niedrigeren Preis. Grundlage der Einordnung sind die Bosch-Professional-Produktseite, das Datenblatt von testberichte.de, die Amazon-Listung und Händlerbeschreibungen.
Das spricht dafür
- Dieselbe Turbine wie der GAS 35 M AFC: 254 mbar, 74 l/s und 6.150 cm² Filterfläche
- Rund 170 Euro günstiger als das M-Modell, bei gleicher Saugleistung
- Gerätesteckdose mit Ein- und Ausschaltautomatik macht ihn zur Absauganlage am Werkzeug
- Stufenlose Saugkraftregulierung direkt an der Werkzeugmuffe, ohne zum Gerät zu gehen
- Antistatik-Ausführung verhindert Stromschläge beim Saugen trockener Feinstäube
- L-BOXX-Aufnahme im Deckel, der Sauger wird zum Transportwagen für Werkzeugkoffer
- 19,2 Liter Flüssigkeit mit automatischer Abschaltung bei vollem Behälter
Das spricht dagegen
- Staubklasse L lässt bis zu 1 Prozent des Staubs durch, für Gips- und Quarzstaub in Innenräumen ist M die richtige Klasse
- Die Filterreinigung läuft halbautomatisch, Du musst den Knopf selbst drücken
- Nur 3 Meter Schlauch, das M-Modell bringt 5 Meter mit
- Keine Volumenstromüberwachung, ein zugesetzter Filter meldet sich nicht von selbst
- 11,6 Kilogramm und 57,5 Zentimeter Höhe, ein Gerät für Keller, Garage und Werkstatt
- Das Zubehör ist auf Baustelle ausgelegt, eine Polster- oder Parkettdüse fehlt
- Kein Fachmagazin-Test; die Note 1,3 von testberichte.de stammt allein aus Kundenmeinungen
Dieselbe Turbine, 170 Euro weniger
Der interessanteste Punkt am GAS 35 L SFC+ steht im Datenblatt des Schwestermodells. 254 mbar Unterdruck, 74 Liter pro Sekunde Luftstrom, 1.200 Watt Nennleistung, 35 Liter Behälter und 6.150 Quadratzentimeter Filterfläche: Diese fünf Werte sind beim Bosch GAS 35 M AFC exakt dieselben. Beide Geräte laufen auf derselben Plattform.
Der Preisunterschied liegt trotzdem bei rund 170 Euro. Das L-Modell kostet bei Amazon etwa 480 Euro, das M-Modell rund 649 Euro. Bezahlt wird der Aufpreis für drei Dinge: die Zertifizierung nach Staubklasse M, die automatische Filterreinigung und zwei zusätzliche Meter Schlauch. Ob sich das lohnt, hängt komplett daran, welchen Staub Du saugst.
Bosch selbst nennt als Preisempfehlung 694 Euro netto, umgerechnet rund 826 Euro brutto. Der Straßenpreis liegt damit bei etwa 58 Prozent der Herstellerempfehlung, ein üblicher Abstand bei Professional-Werkzeugen.
Staubklasse L: wo die Grenze liegt
Die Norm EN 60335-2-69 prüft das komplette Gerät samt Filter, Dichtungen und Gehäuse. Sie legt fest, wie viel des aufgesaugten Staubs wieder in die Raumluft gelangt:
| Klasse | Durchlass | Typische Stäube |
|---|---|---|
| L | unter 1 % | Kalk, Weichholz, Erde, grober Bauschmutz |
| M | unter 0,1 % | Gips, Beton, Hartholz, Bohrmehl, Lackstaub |
| H | unter 0,005 % | Schimmelsporen, Bleistaub, krebserzeugende Stäube |
Klasse L deckt Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert über 1 Milligramm pro Kubikmeter ab. Für die Garage, den Keller, die Holzwerkstatt und den Außenbereich reicht das. Sobald Du in bewohnten Innenräumen Gips spachtelst, Beton bohrst oder Lack schleifst, ist Klasse M die richtige Wahl. Welche Stäube bei welchen Arbeiten entstehen und wie Du sie gar nicht erst aufwirbelst, zeigt der Ratgeber Staub beim Schleifen vermeiden.
Für Asbest und Schimmelsporen reicht auch Klasse M nicht aus, dort beginnt der Bereich der H-Sauger mit eigener Entsorgungslogik. Warum ein HEPA-Filter allein bei Asbest nichts rettet, erklärt der Ratgeber HEPA-Staubsauger und Asbest.
SFC+: die Filterreinigung auf Knopfdruck
SFC+ steht für Semi-Automatic Filter Cleaning. Am vorderen Schlauchteil sitzt ein Knopf. Ein Druck darauf aktiviert das SFC+-Modul, das den Zellulose-Flachfaltenfilter freiklopft. Du bleibst dabei am Arbeitsplatz, brauchst nur eine Hand und musst den Sauger nicht abstellen.
Der Unterschied zur automatischen Variante ist eine Frage der Aufmerksamkeit. Beim AFC läuft die Abreinigung während des Betriebs mit, ohne dass Du daran denkst. Beim SFC+ merkst Du am nachlassenden Saugstrom, dass es Zeit wird. Bei grobem Schmutz und Nasssaugen fällt das kaum ins Gewicht, beim stundenlangen Trockenschliff mit feinem Staub schon. Warum ein zugesetzter Filter die Saugkraft so stark drückt, erklärt der Ratgeber Staubsauger saugt nicht mehr stark.
Die 6.150 Quadratzentimeter Filterfläche entsprechen etwa der Größe eines DIN-A2-Blattes. Der Filter trägt die Bosch-Bestellnummer 2 607 432 033 und ist einzeln nachkaufbar. Zwischen Nass- und Trockenbetrieb muss er nicht gewechselt werden.
254 mbar und 74 Liter pro Sekunde in der Praxis
Bosch nennt zwei Kennzahlen desselben Motors: 1.200 Watt Nenneingangsleistung in den technischen Daten und eine 1.380-Watt-Saugturbine in der Produktbeschreibung. Beide Angaben stimmen, sie beschreiben Dauerlast und Spitzenaufnahme.
Umgerechnet sind 254 mbar genau 25.400 Pascal. Diese Zahl liegt in derselben Größenordnung wie die Herstellerangaben mancher Akku-Stielsauger, etwa der Xiaomi G20 Lite mit 18.000 Pa. Der entscheidende Unterschied steht daneben: 74 Liter pro Sekunde, das sind rund 266 Kubikmeter Luft pro Stunde. Dieser Luftstrom trägt Bohrmehl, Sand und Schutt durch einen 35-Millimeter-Schlauch, und genau daran scheitert ein Haushaltsgerät.
Die Saugkraft regelst Du stufenlos an der Werkzeugmuffe, also direkt am Schlauchende. Das ist praktisch, wenn sich die Düse auf einer glatten Platte festsaugt oder wenn Du eine dünne Folie aufnehmen willst, ohne sie anzusaugen.
Gerätesteckdose, Antistatik und Blasfunktion
Die Gerätesteckdose verwandelt den Sauger in eine Absauganlage. Werkzeug anschließen, Werkzeug einschalten, Sauger läuft mit. Nach dem Ausschalten läuft er laut Händlerbeschreibung rund sieben Sekunden nach und zieht den Rest aus dem Schlauch. Beim GAS 35 M AFC gibt die Betriebsanleitung rund 15 Sekunden an, das L-Modell ist an dieser Stelle also sparsamer.
Der Sauger ist antistatisch ausgeführt. Beim Saugen trockener Feinstäube baut sich im Schlauch sonst eine elektrostatische Ladung auf, die sich beim Anfassen unangenehm entlädt. testberichte.de führt im Datenblatt zusätzlich eine Blasfunktion, mit der sich Laub oder Späne aus Ecken pusten lassen.
Der Schlauch misst 3 Meter bei 35 Millimetern Durchmesser und hat eine Werkzeugmuffe. Beim M-Modell sind es 5 Meter. Für kleinere Werkzeuganschlüsse bietet Bosch Reduzierstücke auf 25 Millimeter an. Welcher Adapter an welchen Anschluss passt, ordnet der Ratgeber Staubsauger-Schlauch-Adapter ein.
Widersprüche in den Datenblättern
Bei den Maßen gehen die Quellen auseinander. Die Bosch-Produktseite führt 375 × 515 × 575 Millimeter und bezeichnet das als Verpackungsmaß. Ein Händlerdatenblatt übernimmt genau diese Zahlen als Gerätemaß, ein zweites nennt 590 × 740 × 400 Millimeter als Verpackung, und testberichte.de führt 450 × 515 × 575 Millimeter. Plausibel ist der Wert von testberichte.de, denn ein Sauger mit 35-Liter-Behälter ist an der breitesten Stelle kaum schmaler als 45 Zentimeter.
Beim Zubehör hat sich ein hartnäckiger Fehler eingeschlichen. Bosch listet “3 × 0,35 m Saugrohr, verchromt, Ø 35 mm”. Ein Händler macht daraus “3× Saugrohr 50 cm”, ein Testportal schreibt von “drei verchromten Saugrohren mit einem Durchmesser von 0,35 Metern” und verwechselt damit Länge und Durchmesser. Gültig ist die Bosch-Angabe: drei Rohre à 35 Zentimeter mit 35 Millimetern Durchmesser.
Eine Kabellänge weist Bosch auf der Produktseite nicht aus, ebenso wenig einen Schalldruckpegel. Beim M-Modell nennt die Betriebsanleitung typisch unter 70 dB(A) mit der Einschränkung, dass bei der Arbeit über 80 dB(A) erreicht werden können. Da beide Geräte dieselbe Turbine nutzen, liegt der L-Wert vermutlich gleich, belegt ist er allerdings nicht.
Wofür er sich im Haushalt eignet
Mit 11,6 Kilogramm und 57,5 Zentimetern Höhe ist der GAS 35 L SFC+ kein Gerät für die wöchentliche Wohnungsrunde. Das mitgelieferte Zubehör besteht aus drei Saugrohren, Krümmer, Bodendüsen-Set und Fugendüse, alle mit 35 Millimetern Durchmesser. Eine Polster-, Parkett- oder Turbodüse gehört nicht dazu.
Seine Einsatzgebiete liegen dort, wo ein Haushaltssauger kapituliert:
- Werkstatt: Späne, Sägemehl und Schleifstaub direkt am Werkzeug über die Gerätesteckdose.
- Renovierung im Rohbau: Bohrmehl, Estrichreste und grober Bauschmutz. Wie Du die Oberflächen danach sauber bekommst, zeigt der Ratgeber Baustaub von Fenstern entfernen.
- Keller und Garage: Wasser, Schlamm, Laub und Streusalzreste im Nassbetrieb.
- Fahrzeug: grober Schmutz aus Fußräumen und Kofferraum.
Für kalte Asche aus Kamin und Grill ist ein Sauger mit Metallbehälter die sichere Wahl, etwa der Kärcher AD 4 Premium. Für Polster und Teppich mit Wasser braucht es einen Waschsauger wie den Kärcher SE 3 Compact Home. Wann ein Beutel in einen Nass-Trockensauger gehört und wann er heraus muss, klärt der Ratgeber Nass-Trockensauger mit Beutel.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Staubklasse | Filterreinigung | Behälter | Gewicht | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bosch GAS 35 L SFC+ | L | halbautomatisch | 35 l | 11,6 kg | ca. 480 € | 3,9 |
| Bosch GAS 35 M AFC | M | automatisch | 35 l | 12,4 kg | ca. 649 € | 4,0 |
| Kärcher AD 4 Premium | Aschesauger | manuell | 17 l Metall | 5,5 kg | ca. 109 € | 4,1 |
Die Entscheidung fällt fast immer zwischen den beiden Bosch-Modellen. Saugst Du in bewohnten Innenräumen Gips, Beton oder Hartholz, gehören Staubklasse M und die automatische Filterreinigung dazu, und dann ist der GAS 35 M AFC trotz Aufpreis das richtige Gerät. Geht es um Werkstatt, Keller, Garage und groben Bauschmutz, bekommst Du mit dem L-Modell dieselbe Leistung für rund 170 Euro weniger.
Fazit
Der Bosch GAS 35 L SFC+ ist ein ausgewachsener Baustellensauger zum Einstiegspreis der Professional-Reihe. Turbine, Behälter und Filterfläche entsprechen dem teureren M-Modell, dazu kommen Gerätesteckdose mit Einschaltautomatik, Antistatik, stufenlose Regelung an der Muffe und die L-BOXX-Aufnahme. Bei rund 480 Euro Straßenpreis gegenüber 826 Euro Herstellerempfehlung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der stärkste Punkt des Geräts.
Die beiden Abstriche solltest Du bewusst treffen. Staubklasse L bedeutet bis zu 1 Prozent Durchlass, das ist für Gips- und Betonstaub in bewohnten Räumen zu viel. Und die halbautomatische Filterreinigung verlangt, dass Du selbst daran denkst. Für Heimwerker mit Werkstatt, für Keller- und Garagenarbeiten und für alle, die einen robusten Nasssauger mit Werkzeuganschluss suchen, ist der GAS 35 L SFC+ die sinnvollere Wahl als das M-Modell.
Häufige Fragen
Was bedeutet Staubklasse L beim Bosch GAS 35 L SFC+?
Die Staubklassen nach EN 60335-2-69 legen fest, wie viel des aufgesaugten Staubs ein Sauger wieder in die Raumluft abgibt. Klasse L erlaubt einen Durchlass von unter 1 Prozent und deckt Stäube mit Arbeitsplatzgrenzwerten über 1 mg/m³ ab, also Kalk, Gips im Freien, Weichholzstaub und groben Schmutz. Klasse M liegt bei unter 0,1 Prozent, Klasse H bei unter 0,005 Prozent.
Was ist der Unterschied zwischen SFC+ und AFC bei Bosch?
SFC+ steht für Semi-Automatic Filter Cleaning. Du drückst einen Knopf am vorderen Schlauchteil, und das SFC+-Modul klopft den Flachfaltenfilter frei. Das geht einhändig und ohne den Sauger abzustellen. AFC steht für Automatic Filter Cleaning und arbeitet während des Betriebs von allein, ohne Zutun. Bei langen Schleifarbeiten mit Feinstaub ist AFC im Vorteil, bei grobem Schmutz reicht SFC+.
Wie viel kostet der Bosch GAS 35 L SFC+?
Bosch nennt als unverbindliche Preisempfehlung 694 Euro ohne Mehrwertsteuer, das sind rund 826 Euro brutto. Der Straßenpreis liegt deutlich darunter: Bei Amazon kostet der Sauger rund 480 Euro, bei Alternate rund 505 Euro. Damit liegt er etwa 170 Euro unter dem Schwestermodell GAS 35 M AFC.
Kann man mit dem Bosch GAS 35 L SFC+ Wasser saugen?
Ja, er ist als Nass-/Trockensauger ausgelegt. Der Behälter nimmt netto 19,2 Liter Flüssigkeit auf, bei maximalem Füllstand schalten die Schwimmerkontakte den Sauger ab. Damit eignet er sich für einen vollgelaufenen Keller, eine übergelaufene Waschmaschine oder nasse Bohrarbeiten. Ein Filterwechsel zwischen Nass- und Trockenbetrieb ist nicht nötig, der Entsorgungssack muss vor dem Nasssaugen allerdings heraus.
Wofür ist die Gerätesteckdose am Bosch GAS 35 L SFC+ gut?
Du schließt ein Elektrowerkzeug direkt am Sauger an. Startest Du dann den Schleifer, die Kreissäge oder den Bohrhammer, läuft der Sauger automatisch mit an und saugt den Staub direkt an der Entstehungsstelle ab. Nach dem Ausschalten läuft er laut Händlerbeschreibung rund sieben Sekunden nach, damit der Schlauch leergesaugt wird. Über das Click-&-Clean-System lassen sich viele Bosch-Werkzeuge direkt ankoppeln.
Braucht der Bosch GAS 35 L SFC+ einen Staubbeutel?
Für groben Schmutz kannst Du ihn ohne Beutel direkt in den 35-Liter-Behälter saugen lassen. Bei feinem Trockenstaub ist ein Entsorgungssack oder Vliesfilterbeutel sinnvoll, damit der Staub beim Leeren nicht wieder aufwirbelt. Ein Entsorgungssack liegt bei. Passende Bosch-Vliesfilterbeutel gibt es im Fünferpack für rund 34 Euro, sie passen auch in die Schwestermodelle GAS 35 L AFC und GAS 35 M AFC.
Wie schwer ist der Bosch GAS 35 L SFC+?
11,6 Kilogramm leer. Das sind 0,8 Kilogramm weniger als beim GAS 35 M AFC. Transportiert wird über ein Fahrwerk mit nicht markierenden Rollen und einen Tragegriff. Die Vorderräder sind kleiner als die Hinterräder, dadurch lässt sich das Gerät leichter in die Richtung lenken.
Passt eine L-BOXX auf den Bosch GAS 35 L SFC+?
Ja. Der Deckel hat eine L-BOXX-Aufnahme, auf die sich ein Koffer aus dem Bosch-System aufklicken lässt. Er sitzt dann rutschfest und fährt beim Transport mit. Das spart einen zweiten Gang zum Fahrzeug, wenn Sauger und Werkzeug gleichzeitig an die Einsatzstelle müssen.
Was unterscheidet den GAS 35 L SFC+ vom GAS 35 L AFC?
Turbine, Behälter, Filterfläche und Staubklasse sind identisch: 1.200 Watt, 254 mbar, 74 l/s, 35 Liter, 6.150 cm² und Klasse L. Der Unterschied liegt in der Filterreinigung. Beim SFC+ drückst Du einen Knopf, beim AFC läuft die Abreinigung automatisch mit. Der AFC wiegt dafür rund 0,6 Kilogramm mehr und kostet spürbar mehr.
Gibt es einen Fachmagazin-Test zum Bosch GAS 35 L SFC+?
Nein. testberichte.de führt die Note 1,3 (sehr gut) und weist ausdrücklich darauf hin, dass sie auf Meinungen beruht: 1.172 Kundenmeinungen aus zwei Quellen mit einem Schnitt von 4,7 von 5 Sternen. Eine redaktionelle Einschätzung von 2013 beschreibt das Gerät, vergibt aber keine eigene Note. Die technischen Werte in dieser Rezension stammen von Bosch.