Saug-Wisch-Roboter mit AutoWash-Dock · iRobot

iRobot Roomba Plus 505 Combo (Saug-Wisch-Roboter)

  • ClearView Pro LiDAR plus PrecisionVision-KI, die Kabel, Socken und Tierhinterlassenschaften erkennt
  • AutoWash-Dock mit Entleerung für 75 Tage, Padwäsche und beheizter Padtrocknung
  • DualClean-Wischpads mit PerfectEdge, die 18 % näher an die Kante reichen
  • Stiftung Warentest bescheinigt in Ausgabe 1/2026 ein sehr gutes Datensendeverhalten
  • Straßenpreis rund 400 Euro unter der iRobot-UVP von 799 Euro

Preise: Stand 06.09.2026, Amazon 08:12 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 5. September 2026

iRobot Roomba Plus 505 Combo

Technische Daten

Modellbezeichnung iRobot Roomba Plus 505 Combo (Artikelnummer N185040)
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit AutoWash-Dock
Saugkraft 7.000 Pa (Datenblatt testberichte.de); iRobot nennt die 70-fache Leistung der Roomba-600er-Serie
Saugstufen 4, dazu Turbo-Teppich-Modus
Navigation ClearView Pro LiDAR, Kartierung in rund 9 Minuten, bis zu 5 Karten
Hinderniserkennung PrecisionVision KI, erkennt Kabel, Socken und Haustierhinterlassenschaften; Dirt Detect für nasse und trockene Verschmutzungen
Hauptbürste Gummibürste für verschiedene Böden, dazu einseitige Eck- und Kantenbürste
Wischsystem zwei rotierende DualClean-Pads, 200 U/min, PerfectEdge fährt das Pad 18 % weiter zur Kante aus
Schrubbfunktion SmartScrub, fährt mit erhöhtem Druck vor und zurück
Reinigungsmodi nur saugen, nur wischen, gleichzeitig, erst saugen dann wischen
Teppichverhalten Pads heben sich bei Teppicherkennung an; in den Wischmodi werden Teppiche umfahren
Maße Roboter 357 × 351 × 106 mm
Gewicht Roboter 4,3 kg
Staubbehälter Roboter 295 ml
Wassertank Roboter kein eigener Tank, das Wasser kommt aus dem Dock
Akku 5.000 mAh
Laufzeit bis zu 90 Minuten
Ladezeit bis zu 270 Minuten
Lautstärke 72 dB (Datenblatt smarthomeassistent.de)
Station AutoWash Dock mit Absaugung, Padwäsche, Padauffrischung, beheizter Padtrocknung und Selbstreinigungszyklus
Entleerungsintervall bis zu 75 Tage (Staubbeutel)
Wischintervall bis zu 4 Wochen bei einem Wischlauf pro Woche
Frisch-/Schmutzwasser Station je 3.000 ml
Maße Station 450 × 344 × 470 mm
Gewicht Station 6,3 kg
Steuerung Roomba Home App, Alexa, Siri, Google Assistant
Fachtest-Noten testberichte.de 2,3 (gut) aus 3 Tests; Stiftung Warentest 1/2026: befriedigend (3,3)
UVP 799,00 €

Unsere Rezension

Der Roomba Plus 505 Combo ist iRobots Mittelklasse-Kombigerät der aktuellen Generation und der Nachfolger des 405 Combo. Der Sprung liegt bei der Wahrnehmung: Statt reinem LiDAR arbeitet hier ClearView Pro mit der PrecisionVision-KI zusammen, die einzelne Gegenstände auf dem Boden erkennt und umfährt. Dazu kommt ein AutoWash-Dock, das die Wischpads wäscht und anschließend beheizt trocknet. Grundlage dieser Einordnung sind die iRobot-Produktangaben, die Händlerlistung und die bei testberichte.de gebündelten Fachtests.

Das spricht dafür

  • PrecisionVision erkennt Kabel, Socken und Haustierhinterlassenschaften; gerade der letzte Punkt entscheidet in Tierhaushalten über Freude oder Katastrophe
  • Das AutoWash-Dock deckt den kompletten Kreislauf ab: Absaugen, Pads waschen, während der Fahrt auffrischen, beheizt trocknen und sich am Ende selbst spülen
  • PerfectEdge fährt das Wischpad aus und schließt damit die typische Lücke entlang von Wänden und Sockelleisten
  • Vier echte Reinigungsmodi statt nur einer Kombireinigung, inklusive "erst saugen, dann wischen"
  • Stiftung Warentest hebt das Datensendeverhalten als sehr gut hervor, ein seltener Pluspunkt bei Robotern mit Kamera und Cloud-App
  • ClearView Pro kartiert eine Wohnung in etwa neun Minuten und legt bis zu fünf Karten an, damit ist das Gerät auch im Mehretagenhaus einsetzbar
  • Zum Straßenpreis von rund 400 Euro kostet der Roboter die Hälfte der UVP

Das spricht dagegen

  • 7.000 Pa sind ein niedriger absoluter Wert, mehrere Tests nennen die Teppichleistung ausdrücklich als Schwäche
  • Die Wischleistung bewertet Stiftung Warentest nur als befriedigend, die Gesamtnote liegt entsprechend bei 3,3
  • Mit 106 mm Bauhöhe und 4,3 kg gehört der Roboter zu den hohen und schweren Geräten, unter niedrige Möbel kommt er nicht
  • Ein Test kritisiert wiederholte Probleme mit der App-Stabilität
  • Der Roboter hat keinen eigenen Wassertank, gewischt wird ausschließlich mit dem Vorrat aus dem Dock
  • Die Station arbeitet mit Staubbeutel, eine beutellose Variante bietet iRobot nicht an
  • 72 dB im Betrieb, bei voller Leistung fällt das Gerät im Raum deutlich auf

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 4,5
Saugleistung 3,0
Wischfunktion 4,0
Navigation und Hindernisvermeidung 4,5

Gesamtwertung: 4,1 / 5

Wahrnehmung statt Saugkraft: wo der 505 seine Stärke hat

Die Saugkraft dieses Roboters ist bescheiden. 7.000 Pa stehen im Datenblatt, während die Konkurrenz in derselben Preisklasse 12.000 bis 21.000 Pa nennt. iRobot selbst weicht der absoluten Zahl aus und wirbt mit der 70-fachen Leistung der alten 600er-Serie, einem Bezugswert von vor über einem Jahrzehnt.

Der Roboter gewinnt an anderer Stelle, und die ist im Alltag mindestens genauso wichtig: bei der Wahrnehmung dessen, was auf dem Boden liegt. ClearView Pro LiDAR vermisst die Wohnung mit einem Laserscanner und legt in rund neun Minuten eine Karte an, bis zu fünf Etagen speichert der Roboter. Zusätzlich schaut PrecisionVision per Kamera und KI auf den Fahrweg und erkennt einzelne Gegenstände: Kabel, Socken, Schuhe und Haustierhinterlassenschaften.

Der letzte Punkt ist in einem Haushalt mit Hund der entscheidende. Ein Saugroboter, der in ein Malheur fährt, verteilt es über die halbe Wohnung, und danach sind Boden und Gerät gleichermaßen ein Fall für die Grundreinigung. Was dann zu tun ist, steht im Ratgeber Saugroboter und Hundekot.

Ergänzt wird das durch Dirt Detect: Der Roboter erkennt größere nasse und trockene Verschmutzungen und fährt die Stelle mehrfach ab, statt einmal drüberzugehen.

Das Wischsystem: PerfectEdge und SmartScrub

Zwei rotierende DualClean-Pads drehen mit 200 Umdrehungen pro Minute unter dem Heck. Zwei Funktionen heben das über einfaches Feuchtwischen hinaus.

PerfectEdge fährt das Pad seitlich aus, sobald der Roboter an einer Wand entlangfährt. iRobot beziffert den Gewinn auf 18 Prozent mehr Wischfläche zum Rand hin. Damit trifft der Roboter genau die Stelle, an der sich Schmutz am hartnäckigsten sammelt: den Übergang zwischen Boden und Sockelleiste.

SmartScrub ändert das Fahrmuster. Statt gleichmäßig vorwärts zu wischen, fährt der Roboter mit erhöhtem Anpressdruck vor und zurück. iRobot gibt an, damit doppelt so gründlich zu arbeiten wie im Standardmodus. Für eingetrocknete Kaffeeflecken oder Pfotenabdrücke ist das der Modus der Wahl, für die tägliche Auffrischung ist er zu langsam.

Praktisch wertvoll sind die vier getrennten Modi: nur saugen, nur wischen, beides gleichzeitig oder erst saugen und danach wischen. Die letzte Variante liefert das beste Ergebnis, weil loser Schmutz nicht durch nasse Pads geschoben wird. Ob rotierende Pads oder eine Wischwalze besser zu deinem Boden passen, klärt der Ratgeber Wischroboter: Walze oder Mopp.

Teppiche umfährt der Roboter im Wischbetrieb selbstständig, im reinen Saugbetrieb hebt er die Pads an und schaltet bei Bedarf den Turbo-Teppich-Modus zu.

Das AutoWash-Dock: der komplette Kreislauf

Die Station ist der Grund, warum dieses Gerät im Alltag so wenig Aufmerksamkeit braucht. Sie übernimmt fünf Aufgaben.

Sie saugt den 295-ml-Behälter des Roboters in einen Staubbeutel ab, den du nach Herstellerangabe erst nach bis zu 75 Tagen wechseln musst. Sie wäscht die Wischpads nach der Fahrt. Sie frischt die Pads während eines längeren Wischlaufs zwischendurch auf, sodass der Roboter nicht mit einem gesättigten Pad weiterarbeitet. Sie trocknet die Pads anschließend beheizt, und genau das ist der Unterschied zum Vorgängermodell, das mit Raumtemperatur trocknet. Und sie spült sich am Ende selbst durch, damit sich in der Waschschale kein Belag festsetzt.

Die beheizte Trocknung ist mehr als eine Bequemlichkeitsfunktion. Ein feuchtes Pad in einer geschlossenen Station riecht nach zwei Tagen muffig, weil Bakterien die Restfeuchte und die Fettreste als Nahrungsgrundlage nutzen. Die Mechanik dahinter erklärt der Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen.

Je drei Liter Frisch- und Schmutzwasser fasst die Station. Das ist der Posten, der regelmäßige Handgriffe verlangt: Je nach Wischhäufigkeit füllst und leerst du alle ein bis zwei Wochen. Mit 45 × 34,4 × 47 Zentimetern und 6,3 Kilogramm braucht das Dock eine feste Stellfläche mit Steckdose.

Wo die Tests einhaken: Teppich und Wischen

Drei Fachtests hat testberichte.de gebündelt und daraus die Note 2,3 (gut) gebildet. Die interessanteren Informationen stecken in den Einzelurteilen, und sie zeigen ein konsistentes Bild.

Stiftung Warentest prüfte den Roboter in Ausgabe 1/2026, erschienen am 18. Dezember 2025, unter zwölf Geräten und vergab befriedigend (3,3). Gute Saugleistung auf Hartboden, sehr gutes Datensendeverhalten, befriedigende Ergebnisse auf Teppich und beim Wischen, befriedigende Handhabung, zuverlässige Padtrocknung in der Station.

Ein weiterer Test vergab drei von fünf Sternen und lobte Hartbodenreinigung, Selbstreinigungsstation, Randwischen und Hindernisvermeidung. Kritisiert wurden dort schwache Teppichleistung, Lautstärke bei voller Leistung, Größe und Gewicht des Roboters sowie Probleme mit der App-Stabilität. Ein dritter Test kam auf 4,5 von 5 Sternen mit einem “Recommended”.

Die Linie ist eindeutig: Auf Hartboden arbeitet der Roboter gut, auf Teppich stößt er an die Grenze seiner 7.000 Pa. Was Teppich für einen Saugroboter generell bedeutet, ordnet der Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich ein.

Größe, Laufzeit und der fehlende Bordtank

Mit 10,6 Zentimetern Bauhöhe und 4,3 Kilogramm gehört der 505 zu den größeren Robotern. Die Höhe entscheidet über die Reichweite unter Möbeln: Alles mit weniger als elf Zentimetern Bodenfreiheit bleibt ungereinigt. Nimm vor dem Kauf einen Zollstock und miss die niedrigste Kante in der Wohnung.

Der Akku fasst 5.000 mAh und trägt bis zu 90 Minuten. Das reicht für eine mittlere Wohnung in einem Durchgang, Ladepausen dauern allerdings bis zu 270 Minuten, also mehr als vier Stunden. Wer eine größere Fläche hat, plant die Reinigung also besser über Nacht.

Eine bauartbedingte Besonderheit: Der Roboter hat keinen eigenen Wassertank. Das Wischwasser kommt bei jeder Padauffrischung aus dem Dock. Das spart Bauhöhe im Roboter und macht ihn wartungsärmer, koppelt den Wischbetrieb aber fest an die Rückfahrten zur Station.

Preis: 399 statt 799 Euro

iRobot führt den Roomba Plus 505 Combo mit einer UVP von 799 Euro. Im Handel liegt er bei rund 399 Euro, also bei der Hälfte. Diese Spanne ist bei iRobot keine Seltenheit, verschiebt aber die gesamte Bewertung: Für 799 Euro wären 7.000 Pa nicht zu rechtfertigen, für 399 Euro bekommst du eine vollständige Station mit beheizter Trocknung, LiDAR und KI-Objekterkennung.

Prüfe vor dem Kauf trotzdem den tagesaktuellen Preis unter dem Kauf-Button. Bei iRobot schwanken die Straßenpreise stärker als bei den meisten Wettbewerbern.

Einordnung gegen die Nachbarmodelle

ModellSaugkraftBauhöheStationPreis
iRobot Roomba Plus 505 Combo (dieses Modell)7.000 Pa106 mmAbsaugen, Waschen, beheizte Trocknungab ca. 399 €
iRobot Roomba Plus 405 Combo7.000 Pa106 mmAbsaugen, Waschen, Trocknung bei Raumtemperaturab ca. 355 €
Roborock Qrevo S5V12.000 Pa96,5 mmAbsaugen, Waschen, Warmlufttrocknungab ca. 400 €
Ecovacs Deebot T50 Omni Gen221.000 Pa81 mmAbsaugen, Waschen, Warmluftab ca. 299 €

Die Tabelle macht die Entscheidung klar. Rein nach Saugkraft und Preis bieten die asiatischen Wettbewerber mehr fürs Geld. Für den Roomba sprechen die Objekterkennung, das ausgereifte Dock und die von Stiftung Warentest bestätigte Datensparsamkeit. Der Aufpreis gegenüber dem 405 Combo kauft im Wesentlichen die KI-Erkennung und die beheizte Padtrocknung.

Fazit: für wen der Roomba Plus 505 Combo passt

Der 505 Combo ist die richtige Wahl für Haushalte mit Hartboden, Haustieren und viel Kleinkram auf dem Boden. Die Kombination aus LiDAR und Objekterkennung sorgt dafür, dass er Kabel, Socken und Tierhinterlassenschaften umfährt, statt sie einzusammeln, und das Dock mit beheizter Trocknung nimmt dir die Padpflege ab. Zum Straßenpreis von rund 400 Euro ist das ein stimmiges Paket.

In Wohnungen mit viel Teppich ist er die falsche Wahl. Dort limitieren die 7.000 Pa, und sowohl Stiftung Warentest als auch ein weiterer Test benennen das deutlich. Wer überwiegend Teppich hat, findet beim Ecovacs Deebot T50 Omni Gen2 oder beim Roborock Qrevo S5V für dasselbe Geld oder weniger deutlich mehr Sog. Und wer die Objekterkennung nicht braucht, spart mit dem Roomba Plus 405 Combo noch einmal rund 45 Euro.

Häufige Fragen

Wie stark saugt der Roomba Plus 505 Combo?

Das Datenblatt bei testberichte.de nennt 7.000 Pascal. iRobot selbst gibt die Leistung nur relativ an, als 70-fache Saugkraft gegenüber der alten Roomba-600er-Serie. Für Hartboden und Kurzflor reicht das im Alltag, bei tiefem Teppichflor liegen Geräte mit 15.000 Pa und mehr sichtbar vorn. Mehrere der ausgewerteten Tests nennen genau diesen Punkt als Schwäche.

Wie hat der Roomba Plus 505 Combo in Tests abgeschnitten?

testberichte.de bündelt drei Fachtests zur Gesamtnote 2,3 (gut). Stiftung Warentest prüfte ihn in Ausgabe 1/2026 unter zwölf Geräten und vergab befriedigend (3,3): gute Saugleistung auf Hartboden und sehr gutes Datensendeverhalten, befriedigende Ergebnisse auf Teppich und beim Wischen. Ein weiterer Test vergab drei von fünf Sternen und kritisierte Teppichleistung, Lautstärke und App-Stabilität.

Was unterscheidet den 505 Combo vom 405 Combo?

Vor allem die Wahrnehmung und die Station. Der 505 nutzt ClearView Pro LiDAR zusammen mit der PrecisionVision-KI, die einzelne Objekte wie Kabel oder Tierhinterlassenschaften erkennt. Sein AutoWash-Dock trocknet die Wischpads zusätzlich beheizt, während beim 405 mit Raumtemperatur getrocknet wird. Die Saugkraft von 7.000 Pa ist bei beiden gleich.

Erkennt der Roboter Haustierhinterlassenschaften wirklich?

iRobot nennt das ausdrücklich als Funktion der PrecisionVision-KI, und der Hersteller hat diese Erkennung seit Jahren im Programm. Eine Garantie ist das nicht, weil die Erkennung von Licht, Untergrund und Form abhängt. Wenn ein Hund im Haus lebt, ist die Funktion trotzdem der wichtigste Einzelpunkt beim Kauf, denn ein Roboter ohne diese Erkennung verteilt das Malheur über die halbe Wohnung.

Wie lange kommt das AutoWash-Dock ohne Handgriff aus?

iRobot nennt bis zu 75 Tage automatische Entleerung in den Staubbeutel und bis zu vier Wochen für Wischen und Padreinigung, letzteres bei einem Wischlauf pro Woche gerechnet. Frisch- und Schmutzwassertank fassen je drei Liter, die füllst und leerst du deutlich häufiger, je nach Wischhäufigkeit alle ein bis zwei Wochen.

Wischt der Roboter auch über Teppich?

Nein, und das ist so gewollt. Erkennt der Roboter Teppich, hebt er die Wischpads an. In den Modi "nur wischen" und "saugen und wischen" umfährt er Teppichflächen komplett, damit sie trocken bleiben. Praktisch heißt das: Du musst keine Sperrzonen um Teppiche legen, der Roboter regelt das selbst.

Passt der Roomba Plus 505 unter Möbel?

Der Roboter misst 10,6 Zentimeter in der Höhe, das ist mehr als bei vielen Wettbewerbern mit turmloser Sensorik. Möbel mit weniger als 11 Zentimetern Bodenfreiheit bleiben außen vor. Miss vor dem Kauf die niedrigste Kante in deiner Wohnung nach, an dieser Zahl entscheidet sich, ob unter Sofa und Sideboard gereinigt wird.

Wie laut ist der Roboter?

Das Datenblatt nennt 72 Dezibel. Das liegt im oberen Bereich für Saugroboter und entspricht in etwa einem laufenden Staubsauger im Nebenraum. Ein Test kritisiert die Lautstärke bei voller Leistung ausdrücklich. In den niedrigeren der vier Saugstufen arbeitet das Gerät deutlich leiser.

Wie steht es um den Datenschutz bei einem Roboter mit Kamera?

Stiftung Warentest hat in Ausgabe 1/2026 das Datensendeverhalten als sehr gut bewertet, das ist die beste Einzelnote, die das Gerät im Test erreicht hat. iRobot gibt an, Daten verschlüsselt zu speichern und den Zugriff zu beschränken. Wer eine Kamera im Wohnraum grundsätzlich vermeiden will, greift zu einem Modell mit reiner Lasernavigation ohne Bildsensor.

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