Saugroboter mit Wischfunktion · Roborock

Roborock Qrevo S5V (Saugroboter mit Wischfunktion)

  • DuoDivide-Doppelwalze, von SGS auf 0 % Haarverwicklung zertifiziert
  • FlexiArm-Mopps fahren zur Kante aus, dazu 10 mm Anhebung über Teppich
  • Multifunktionsstation mit Absaugung, Moppwäsche und Warmlufttrocknung
  • 2,7-Liter-Staubbeutel, bis zu sieben Wochen ohne Handgriff
  • Straßenpreis rund 370 Euro unter der Roborock-UVP von 769,99 Euro

Preise: Stand 06.09.2026, Amazon 08:12 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 5. September 2026

Roborock Qrevo S5V

Technische Daten

Modellbezeichnung Roborock Qrevo S5V
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit Multifunktions-Dockingstation
Saugkraft 12.000 Pa HyperForce (Roborock)
Navigation PreciSense LiDAR mit rotierendem Turm
Hinderniserkennung Reactive Tech mit strukturiertem Licht
Hauptbürste DuoDivide, zwei parallele Walzen mit Spirallamellen
Anti-Verhedderung SGS-zertifiziert auf 0 % Haarverwicklung und 100 % Haarentfernung (Zert. PT/24/GEN/0454)
Wischsystem zwei rotierende Mopps, bis 200 U/min, FlexiArm zur Kantenreinigung ausfahrbar
Moppanhebung 10 mm, Mopps werden bei Rückfahrt zur Station angehoben
Wasserdosierung 30 Stufen, elektronisch geregelt
Schwellenhöhe bis 2 cm
Maße Roboter 350 × 353 × 96,5 mm
Staubbehälter Roboter 325 ml
Wassertank Roboter 80 ml, fest eingebaut
Akku 5.200 mAh Lithium-Ionen
Laufzeit bis zu 180 Minuten, bis zu 330 m² je Ladung
Ladezeit bis zu 240 Minuten, 30 % schnelleres Laden als in der Vorgängergeneration
Lautstärke 67 dB (Datenblatt smarthomeassistent.de)
Station Absaugung, Moppwäsche, Wasserbefüllung, Warmlufttrocknung, abnehmbarer Sockel
Staubbeutel Station 2,7 Liter, E12-zertifiziert, bis zu 7 Wochen
Frischwassertank Station 4 Liter
Schmutzwassertank Station 3,5 Liter
Moppwäsche Vorwäsche, Spülgang und Schleudern; eine Waschtemperatur weist Roborock nicht aus
Maße Station 340 × 481 × 521 mm (B × T × H)
Kartierung bis zu 4 Etagen
Steuerung Roborock-App, Alexa, Google Home, Siri-Kurzbefehle, Apple Watch
WLAN nur 2,4 GHz, 5 GHz wird nicht unterstützt
UVP 769,99 €

Unsere Rezension

Der Qrevo S5V ist Roborocks Einstieg in die Klasse mit vollwertiger Multifunktionsstation: Der Roboter saugt, wischt und fährt danach in eine Station, die den Staub absaugt, die Mopps wäscht, sie mit Warmluft trocknet und den Bordtank wieder auffüllt. Die technische Besonderheit liegt weniger bei der Saugkraft als beim Umgang mit Haaren, denn die DuoDivide-Doppelwalze ist von SGS auf 0 % Verwicklungsrate zertifiziert. Grundlage dieser Einordnung sind das Roborock-Datenblatt, die Händlerlistungen und der Vergleich mit den Nachbarmodellen derselben Serie.

Das spricht dafür

  • Die DuoDivide-Walze nimmt Haare auf, statt sie um die Achse zu wickeln, das erspart das regelmäßige Freischneiden mit der Schere
  • Vollständige Station für rund 400 Euro: Absaugen, Waschen, Trocknen und Nachfüllen sind alle vier abgedeckt
  • Warmlufttrocknung der Mopps, in dieser Preisklasse längst nicht selbstverständlich
  • FlexiArm-Mopps fahren an Möbelbeinen und in Innenecken aus und schließen die typische Wischlücke am Rand
  • 5.200-mAh-Akku mit bis zu 180 Minuten Laufzeit deckt auch größere Wohnungen in einem Durchgang ab
  • PreciSense-LiDAR statt Kameranavigation, damit arbeitet der Roboter auch bei völliger Dunkelheit zuverlässig

Das spricht dagegen

  • Die Moppwäsche läuft ohne ausgewiesene Heißwassertemperatur; Modelle mit 60 bis 80 °C lösen Fett spürbar besser
  • 12.000 Pa sind für die Preisklasse solide, aktuelle Mittelklassemodelle liegen inzwischen bei 15.000 bis 21.000 Pa
  • 96,5 mm Bauhöhe wegen des rotierenden Laserturms, unter niedrige Sideboards kommt der Roboter damit nicht
  • Nur 2,4-GHz-WLAN, in Netzen mit gemeinsamer SSID für beide Bänder braucht die Einrichtung einen Zwischenschritt
  • Schwellen sind bei 2 cm erreicht, das ist Klassenstandard und deutlich weniger als bei den Kletter-Chassis der Oberklasse
  • Der Bordwassertank fasst 80 ml, beim Wischen größerer Flächen fährt der Roboter entsprechend oft zur Station zurück

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Ausstattung 4,0
Saugleistung 3,5
Wischfunktion 4,0
Navigation und Hindernisvermeidung 4,0

Gesamtwertung: 3,9 / 5

12.000 Pa und was sie in dieser Preisklasse bedeuten

Pascal-Zahlen bei Saugrobotern sind unnormiert, jeder Hersteller misst nach eigener Methode. Innerhalb einer Marke tragen sie trotzdem: Roborock misst alle eigenen Modelle gleich, und 12.000 Pa ordnen den Qrevo S5V zwischen der Einstiegsserie und der Oberklasse ein. Der QV 35A kommt auf 8.000 Pa, der Qrevo Edge S5A auf 18.500 Pa, der Saros 20 auf 36.000 Pa.

Auf Hartboden ist der Unterschied zwischen 12.000 und 20.000 Pa praktisch kaum sichtbar. Krümel, Sand und Staub liegen dort lose auf der Oberfläche, und schon eine Mittelklasse-Turbine nimmt sie mit. Der Unterschied entsteht auf Teppich: Dort steckt der Schmutz zwischen den Fasern, und der Sog muss ihn gegen die Reibung des Flors herausziehen. Für Kurzflor bis etwa einem Zentimeter reicht der S5V, bei dichtem Hochflor bleibt sichtbar mehr liegen. Was Teppich sonst noch für einen Saugroboter bedeutet, steht im Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich.

Roborock erhöht bei maximaler Saugstufe zusätzlich die Drehzahl der Hauptbürste um 10 Prozent. Der mechanische Anteil an der Reinigung wächst damit genau dann, wenn der Sog allein nicht mehr reicht.

Die DuoDivide-Walze: der eigentliche Kaufgrund

Wer einen Saugroboter nach vier Wochen umdreht, kennt das Bild: ein fester Haarwickel um die Bürstenachse, der sich nur mit der Schere lösen lässt. Der Wickel kostet Saugleistung, belastet das Lager und verkürzt die Lebensdauer der Bürste.

Die DuoDivide-Bürste löst das konstruktiv. Zwei parallele Walzen mit kurzen Borsten und spiralförmigen Lamellen ersetzen die breite Einzelwalze. Die Spirale leitet ein Haar zur Mitte, wo der Luftstrom es erfasst und in den Behälter zieht, bevor es sich festsetzen kann. SGS hat das geprüft und unter der Zertifikatsnummer PT/24/GEN/0454 eine Verwicklungsrate von 0 Prozent bei 100 Prozent Haarentfernung bestätigt. Dazu kommt eine Seitenbürste mit eigenem Verhedderungsschutz.

Für Haushalte mit Hund, Katze oder langen Haaren ist das der Punkt, an dem sich der Aufpreis gegenüber dem Einstiegsmodell rechnet. Wie viel Haar in einem Hundehaushalt tatsächlich anfällt, ordnet der Ratgeber Hundehaare in der Wohnung entfernen ein.

FlexiArm: wie der Mopp an die Kante kommt

Zwei rotierende Mopps mit bis zu 200 Umdrehungen pro Minute sitzen unter dem Heck. Rotierende Pads erzeugen mehr Reibung als ein starr geschleppter Lappen, und Reibung ist beim Wischen der Faktor, der eingetrocknete Flecken löst.

Das eigentliche Problem runder Wischroboter liegt an der Kante. Der Mopp sitzt innerhalb des Gehäusekreises, und zwischen Gehäusekante und Wand bleibt ein ungewischter Streifen. FlexiArm löst das mechanisch: Erkennt der Roboter eine Innenecke oder ein Möbelbein, fährt der rechte Mopp seitlich aus und schiebt sich in den Bereich, den das Gehäuse selbst nicht erreicht.

Über Teppich hebt der Roboter das Wischmodul 10 Millimeter an. Das reicht für Kurzflor und Läufer zuverlässig, bei dickeren Teppichen sollte der Bereich in der App als Sperrzone hinterlegt werden. Auf dem Rückweg zur Station werden die Mopps ebenfalls angehoben, damit kein Schmutzwasser über bereits gereinigte Flächen gezogen wird. Ob rotierende Pads oder eine Wischwalze für deinen Boden besser passen, klärt der Ratgeber Wischroboter: Walze oder Mopp.

Die Station: vier Aufgaben, ein Gerät

Der Qrevo S5V bringt die komplette Multifunktionsstation mit, und das ist bei einem Straßenpreis um 400 Euro der wirtschaftliche Kern des Angebots. Sie übernimmt vier Aufgaben.

Erstens saugt sie den 325-ml-Behälter des Roboters in einen 2,7-Liter-Staubbeutel ab, der nach E12 zertifiziert ist. Roborock nennt bis zu sieben Wochen ohne Handgriff. Zweitens wäscht sie die Mopps in einem dreistufigen Ablauf aus langsamer Vorwäsche, Spülgang und schnellem Schleudern. Drittens trocknet sie die gewaschenen Mopps mit Warmluft. Viertens füllt sie den Bordtank des Roboters wieder auf, aus 4 Litern Frischwasser, während das Schmutzwasser in einem 3,5-Liter-Tank landet.

Eine Lücke bleibt: Eine Waschtemperatur weist Roborock für dieses Modell nicht aus. Bei den teureren Serien steht sie explizit im Datenblatt, meist 60 bis 80 °C. Heißes Wasser löst Fettreste besser, und Fettreste sind der Nährboden für den muffigen Geruch, der bei Wischrobotern nach einigen Wochen entsteht. Die Warmlufttrocknung deckt den wichtigeren Teil des Problems ab, weil ein trockener Mopp kaum riecht. Die Mechanik dahinter erklärt der Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen.

Der Sockel der Station lässt sich komplett abnehmen und von Hand auswaschen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, entscheidet aber darüber, ob die Station nach einem halben Jahr noch hygienisch arbeitet oder ob sich in der Waschschale ein Belag festsetzt.

Laufzeit, Fläche und der 80-Milliliter-Tank

Der Akku fasst 5.200 mAh, Roborock nennt bis zu 180 Minuten Laufzeit und 330 Quadratmeter je Ladung. Beide Werte gelten für die sparsamste Stufe ohne Wischbetrieb.

Rechne im Alltag mit deutlich weniger. Wischen, Teppicherkennung und höhere Saugstufen ziehen den Verbrauch spürbar nach oben, realistisch bleiben 90 bis 120 Minuten. Für eine 80-Quadratmeter-Wohnung reicht das mit Reserve. Läuft der Akku doch leer, fährt der Roboter zur Station, lädt nach und setzt die Fahrt an der Abbruchstelle fort. Das Laden dauert bis zu vier Stunden und liegt damit 30 Prozent unter der Vorgängergeneration.

Der begrenzende Faktor beim Wischen ist der 80-Milliliter-Bordtank. Auf 80 Quadratmetern Hartboden bedeutet das mehrere Nachfüllfahrten zur Station. Das kostet Zeit, keine Qualität, weil der Roboter danach exakt weiterarbeitet. Wie sich der Akku über die Jahre verhält und wann ein Tausch ansteht, steht im Ratgeber Saugroboter-Akku wechseln.

Der Qrevo S5V navigiert mit PreciSense LiDAR, also einem rotierenden Laserscanner im Turm. Das kostet Bauhöhe, denn mit 96,5 Millimetern kommt der Roboter unter viele Sideboards nicht mehr. Dafür misst der Laser Entfernungen aktiv und ist von Lichtverhältnissen unabhängig: Eine Reinigung um drei Uhr nachts im dunklen Wohnzimmer läuft exakt so präzise wie mittags.

Für Hindernisse auf dem Boden kommt Reactive Tech mit strukturiertem Licht dazu. Das System erkennt Gegenstände zuverlässig genug für Alltagssituationen, arbeitet aber nicht auf dem Niveau der kamerabasierten Erkennung der Oberklasse, die einzelne Objekttypen benennt. Kabel, Socken und Tiergeschäfte solltest du vor der Fahrt wegräumen.

Praktisch ist die Kartierung für bis zu vier Etagen und die Funktion, die selbstständig No-Go-Zonen vorschlägt, sobald der Roboter an einer Stelle mehrfach hängen bleibt.

Preis: 400 statt 770 Euro

Roborock nennt eine UVP von 769,99 Euro. Gehandelt wird der Qrevo S5V bei rund 400 Euro, sowohl bei Amazon aus dem offiziellen Roborock-Store als auch bei OTTO. Die UVP ist damit ein Ankerpreis, der beim Kauf keine Rolle spielt.

Bei 400 Euro sieht die Rechnung anders aus als bei 770. In dieser Preisklasse konkurriert der S5V mit Geräten, die zwar mehr Saugkraft mitbringen, dafür aber bei der Station sparen, etwa bei der Trocknung oder der Wasserbefüllung. Wer eine vollständige Station will und mit 12.000 Pa auskommt, findet hier eines der günstigsten kompletten Pakete. Der aktuelle Preis samt Zeitstempel steht direkt unter dem Kauf-Button.

Einordnung gegen die Nachbarmodelle

ModellSaugkraftBauhöheStationPreis
Roborock Qrevo S5V (dieses Modell)12.000 Pa96,5 mmAbsaugen, Waschen, Warmlufttrocknungab ca. 400 €
Roborock QV 35A8.000 Pa96,5 mmAbsaugen, Waschen, Kaltlufttrocknungab ca. 300 €
Roborock Qrevo Edge S5A18.500 Pa79,8 mmAbsaugen, Waschen mit 75 °C, Warmluftab ca. 479 €
Ecovacs Deebot T50 Omni Gen221.000 Pa81 mmAbsaugen, Waschen, Warmluftab ca. 299 €

Die Tabelle zeigt die Position des S5V deutlich, und sie zeigt auch seine Schwachstelle. Für rund 80 Euro Aufpreis bekommst du beim Qrevo Edge S5A eine flachere Bauform, deutlich mehr Saugkraft und eine Heißwasserwäsche mit 75 °C. Der Deebot T50 Omni Gen2 kostet sogar rund 100 Euro weniger, saugt stärker und baut flacher. Was für den S5V spricht, ist die auf 0 % zertifizierte Anti-Verhedderungstechnik der DuoDivide-Walze, die in dieser Form keiner der beiden mitbringt.

Fazit: für wen der Qrevo S5V passt

Der Qrevo S5V ist die richtige Wahl für Haushalte mit Haaren und Hartboden, die eine komplette Station wollen und nicht mehr als 400 Euro ausgeben möchten. Die DuoDivide-Walze nimmt die lästigste Wartungsarbeit ab, die Warmlufttrocknung hält die Mopps geruchsfrei, und Absaugen plus Nachfüllen reduzieren den Handgriff-Bedarf auf einen Beutelwechsel alle paar Wochen.

Weniger passend ist er in zwei Fällen. In Wohnungen mit dicken Teppichen bleibt die Saugkraft hinter der aktuellen Mittelklasse zurück, dort lohnt der Griff zum Qrevo Edge S5A. Und wer niedrige Möbel hat, misst vor dem Kauf die Bodenfreiheit: Bei unter 10 Zentimetern scheidet der Roboter wegen des Laserturms aus, dann ist ein flach bauendes Modell wie der Ecovacs Deebot T50 Omni Gen2 die bessere Antwort.

Häufige Fragen

Wie stark saugt der Roborock Qrevo S5V?

Roborock gibt 12.000 Pa an. Das ist der Wert aus dem eigenen Messverfahren und lässt sich sauber nur gegen andere Roborock-Modelle halten: Der QV 35A liegt bei 8.000 Pa, der QV 35S bei 10.000 Pa, der Qrevo Edge S5A bei 18.500 Pa. Für Hartboden und Kurzflorteppich reicht die Leistung im Alltag aus, bei dichtem Hochflor arbeiten stärkere Modelle sichtbar gründlicher.

Was ist die DuoDivide-Bürste und was bringt sie?

Statt einer durchgehenden Walze sitzen zwei parallele Walzen mit kurzen Borsten und spiralförmigen Lamellen im Saugkopf. Haare werden dadurch zur Mitte und direkt in den Saugstrom geleitet, statt sich um die Achse zu wickeln. SGS hat das unter der Zertifikatsnummer PT/24/GEN/0454 mit 0 % Verwicklungsrate und 100 % Haarentfernung bestätigt. In Haushalten mit langen Haaren oder Hund ist das der praktisch wertvollste Unterschied zu einer klassischen Bürste.

Wäscht die Station die Mopps mit heißem Wasser?

Roborock nennt für den Qrevo S5V keine Waschtemperatur, beschreibt aber den Ablauf aus langsamer Vorwäsche, Spülgang und Schleudern. Modelle mit ausgewiesener Heißwasserwäsche zwischen 60 und 80 °C lösen Fettreste zuverlässiger. Getrocknet wird beim S5V mit Warmluft, und das ist gegen Geruchsbildung der wichtigere Schritt.

Wie hoch ist der Qrevo S5V und passt er unter Möbel?

Der Roboter misst 96,5 Millimeter, weil der PreciSense-Laserturm oben aufsitzt. Möbel mit weniger als 10 Zentimetern Bodenfreiheit bleiben damit außen vor. Wer flach bauende Geräte braucht, findet sie bei Modellen mit turmloser Sensorik, die bei rund 8 Zentimetern liegen.

Wie lange kommt der Staubbeutel in der Station aus?

Der E12-zertifizierte Beutel fasst 2,7 Liter, Roborock nennt bis zu sieben Wochen ohne Handgriff. In einem Zweipersonenhaushalt ohne Tiere ist das realistisch. Mit Hund, Katze oder größerer Wohnfläche liegt der Wechsel eher bei drei bis vier Wochen.

Welche Schwellenhöhe schafft der Roboter?

Bis 2 Zentimeter, das ist der übliche Wert für diese Klasse. Türschienen und flache Übergänge sind damit abgedeckt, eine echte Altbauschwelle von 4 Zentimetern nicht. Wenn deine Wohnung solche Stufen hat, brauchst du entweder eine Rampe oder ein Modell mit anhebbarem Chassis.

Braucht die Station des Qrevo S5V einen Wasseranschluss?

Nein, sie arbeitet mit 4 Litern Frischwasser und 3,5 Litern Schmutzwasser an Bord. Beides füllst und leerst du von Hand, bei täglichem Wischbetrieb etwa alle zwei bis drei Durchgänge. Der Sockel lässt sich zum Auswaschen komplett abnehmen.

Warum unterstützt der Qrevo S5V kein 5-GHz-WLAN?

Roborock setzt bei diesem Modell auf 2,4 GHz, weil das Band weiter reicht und Wände besser durchdringt. Probleme entstehen nur bei Routern, die beide Bänder unter einer gemeinsamen SSID führen: Dann muss das Handy während der Einrichtung im 2,4-GHz-Netz hängen. Im laufenden Betrieb spielt die Bandwahl keine Rolle, ein Saugroboter überträgt kaum Daten.

Was unterscheidet den Qrevo S5V vom QV 35A?

Fünf Punkte, die Roborock selbst benennt: Der S5V saugt mit 12.000 statt 8.000 Pa, nur er hat das FlexiArm-Kantenwischsystem, nur er trocknet Mopps und Reinigungsschale mit Warmluft statt mit kalter Luft, nur er trägt die DuoDivide-Bürste, und sein Staubbehälter fasst mit 325 ml minimal weniger als die 330 ml des QV 35A.

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