Saugroboter mit Wischfunktion · Dreame

Dreame L50s Pro Ultra (Saugroboter mit Wischfunktion)

  • 30.000 Pa Vormax-Saugkraft, laut einem Fachtest der stärkste gemessene Wert auf Kurzflorteppich
  • ThermoHub-Station wäscht die Wischpads mit 100 °C heißem Wasser
  • EasyLeap-Hubbeine überwinden laut Dreame Doppelstufen bis 4 cm
  • 4,5 Liter Frischwasser und 3,2 Liter Staubbeutel in der Station
  • HyperStream DuoBrush mit Schneidmechanik gegen Haarwickel

Preise: Stand 19.08.2026, ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 18. August 2026

Dreame L50s Pro Ultra

Technische Daten

Modellbezeichnung L50s Pro Ultra (RLL88HE)
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit Wasch- und Absaugstation
Saugkraft 30.000 Pa (Vormax-Saugsystem, Herstellerangabe)
Wischsystem zwei rotierende Pads, ausfahrbar
Mopphub Wischmopp und Seitenbürste heben an, Hauptbürste ebenfalls
Hauptbürste HyperStream Detangling DuoBrush
Reinigungsbreite 34 cm (Händlerangabe)
Schwellenüberwindung 2,2 cm einzeln, 4 cm bei Doppelstufen (EasyLeap)
Navigation LiDAR mit KI-Schmutzerkennung
Maße Roboter 350 × 350 × 103,8 mm
Gewicht Roboter 4,04 kg
Staubbehälter im Roboter 250 ml
Station ThermoHub mit Absaugung, Moppwäsche und Heißlufttrocknung
Maße Station 457 × 340 × 590 mm
Gewicht Station 9,21 kg
Staubbeutel Station 3,2 l
Frischwassertank 4,5 l
Schmutzwassertank 4,0 l
Moppwäsche Warmwasser mit 100 °C
Mopp-Trocknung Heißluft
Waschbrett AceClean DryBoard mit Selbstreinigung
Reinigungsmittel automatische Dosierung aus einteiligem Fach
Wasseranschluss Kit für Zu- und Ablauf separat erhältlich
Filter HEPA (Händlerangabe)
Akku 5.200 mAh
Maximale Laufzeit bis 171 Minuten (Herstellerangabe)
Lautstärke 75 dB(A) (Herstellerangabe)
Steuerung Dreamehome-App, integrierte Sprachsteuerung und Drittanbieter

Unsere Rezension

Der Dreame L50s Pro Ultra ist die saugstärkste Variante der L50-Reihe: 30.000 Pa, Moppwäsche mit 100 Grad in der Station und Hubbeine, die laut Dreame zwei aufeinanderfolgende Schwellen bis 4 Zentimeter schaffen. Ein veröffentlichter Fachtest bestätigt die Saugleistung mit Rekordwerten auf Kurzflorteppich, bewertet die Wischleistung dagegen als schwach. Grundlage dieser Einordnung sind das Dreame-Datenblatt, die Listungen bei Coolblue und Amazon sowie dieser Test.

Das spricht dafür

  • Saugleistung auf Hartboden und Kurzflorteppich: der Fachtest von smarthomeassistent.de misst 98,52 und 93,60 von 100 Gramm und nennt den Kurzflorwert einen Rekord
  • 100 °C Moppwäsche in der Station, der höchste Wert in dieser Preisklasse
  • EasyLeap-Hubbeine heben den Roboter mechanisch an und schaffen laut Dreame Doppelstufen bis 4 cm
  • 4,5 Liter Frischwasser und 4,0 Liter Schmutzwasser: großzügig genug für große Wohnungen ohne Nachfüllen
  • HyperStream DuoBrush schneidet aufgewickelte Haare beim Absaugen, das senkt den Wartungsaufwand deutlich
  • Wasseranschluss-Kit für festen Zu- und Ablauf nachrüstbar
  • Ausfahrbare Seitenbürste und ausfahrbarer Wischmopp für Kanten und Ecken

Das spricht dagegen

  • Der Fachtest von smarthomeassistent.de bewertet die Wischleistung mit 4,7 (mangelhaft) und nennt schwache Schmutzaufnahme, trotz der 100-Grad-Wäsche in der Station
  • Die Wischpads lassen sich laut demselben Test nicht in der Station ablegen, sie bleiben also am Roboter, wenn er nur saugen soll
  • Auf Hochflorteppich nimmt der Roboter im Test nur 2,42 von 100 Gramm auf
  • 103,8 mm Bauhöhe: der starre LiDAR-Turm sperrt flache Möbel aus
  • Die Hinderniserkennung arbeitet ohne die Kreuzlaser des Vorgängers und fällt im Test entsprechend schwächer aus
  • Der Modellname führt in die Irre: der teurere L50 Pro Ultra nennt nur 19.500 Pa, das s im Namen steht für die stärkere Saugstufe

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Ausstattung 4,5
Saugleistung 4,0
Wischleistung 2,5
Navigation und Hinderniserkennung 3,5
Station und Wartungsaufwand 4,0

Gesamtwertung: 3,8 / 5

30.000 Pa und was davon ankommt

Dreame gibt für den L50s Pro Ultra 30.000 Pa an, den derzeit höchsten Wert der L-Reihe. Bei Saugroboter-Pascal-Angaben lohnt Skepsis, weil es keine genormte Messvorschrift gibt und die Werte unter Herstellerbedingungen entstehen. In diesem Fall gibt es allerdings eine unabhängige Gegenprobe.

Der veröffentlichte Test von smarthomeassistent.de misst, wie viel Prüfmaterial der Roboter von 100 Gramm aufnimmt:

Untergrundaufgenommene Menge
Laminat98,52 von 100 g
Kurzflorteppich93,60 von 100 g
Hochflorteppich2,42 von 100 g

Der Kurzflorwert wird dort als Rekord bezeichnet, und das ist die praktisch wichtigste Zahl. Kurzflor liegt in den meisten Wohnzimmern, und genau dort scheitern schwächere Geräte, weil sie den Sand aus der Faserbasis nicht herausholen. Wie der Unterschied zwischen Faseroberfläche und Faserbasis zustande kommt, ordnet der Ratgeber Teppich waschen mit dem Staubsauger ein.

Der Hochflorwert ist dagegen ein Ausschlusskriterium. 2,42 von 100 Gramm bedeutet praktisch: Auf hochflorigem Teppich passiert nichts. Dahinter steckt die physikalische Grenze runder Roboter mit flachem Gehäuse, die alle Modelle dieser Bauart betrifft. Warum Hochflor für diese Bauart schwierig bleibt, erklärt der Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich.

Die Schwäche steckt im Wischen

Hier muss man deutlich werden, weil das Gerät als Saug-Wisch-Roboter verkauft wird. Derselbe Fachtest vergibt für das Wischen die Note 4,7 und begründet das mit schwacher Schmutzaufnahme und unvollständiger Fleckenentfernung.

Der Grund liegt im System. Der L50s Pro Ultra arbeitet mit zwei rotierenden Pads, die ausfahren können, um an Kanten zu kommen. Ein Pad nimmt Schmutz auf und wird dabei selbst schmutziger, bis es den Schmutz eher verteilt als aufnimmt. Nachgespült wird erst in der Station. Modelle mit einer durchgehenden Wischwalze und Dauerspülung, etwa der Ecovacs Deebot X9 Pro Omni, arbeiten über die ganze Fahrt mit weitgehend sauberer Textiloberfläche.

Die 100-Grad-Wäsche in der Station lindert das nur zum Teil. Sie sorgt dafür, dass die Pads zwischen zwei Durchgängen sauber und fettfrei sind, was gegen muffigen Geruch aus feuchten Wischtextilien hilft. Auf die Reinigungsleistung während der Fahrt hat sie keinen Einfluss. Welche Wischsysteme es gibt und wo ihre jeweiligen Stärken liegen, klärt der Ratgeber Wischroboter: Walze oder Mopp.

Ein zweiter Punkt aus dem Test wiegt im Alltag mehr, als er klingt: Die Wischpads lassen sich nicht in der Station ablegen. Wer nur saugen will, fährt mit montierten Pads. Auf Teppich hebt der Roboter sie an, das Problem bleibt aber bestehen, wenn man trocken über größere Flächen arbeiten möchte.

EasyLeap: Hubbeine statt Anlauf

Die meisten Saugroboter nehmen Schwellen mit Anlauf und Fahrwerksfederung. Der L50s Pro Ultra hebt sich stattdessen mechanisch an. EasyLeap fährt Beine aus, wodurch das Gehäuse vor dem Hindernis steigt.

Dreame nennt 2,2 Zentimeter für eine einzelne Kante und 4 Zentimeter für zwei Stufen direkt hintereinander. Der Fachtest bestätigt eine überwundene Kante von 2,1 Zentimetern, also fast den Herstellerwert. Die Doppelstufen-Angabe ist die eigentlich interessante: Genau diese Situation gibt es an Balkontüren und an Übergängen zwischen Räumen mit unterschiedlichem Bodenaufbau.

Zum Vergleich innerhalb der Klasse: Der Dreame X50 Ultra Complete nutzt dieselbe Grundidee mit stärkerer Ausführung, der Ecovacs Deebot X12 Pro Omni löst es über vier angetriebene Räder statt über Hubmechanik.

Die Station: großzügig dimensioniert

Die ThermoHub-Station ist der stärkste Teil des Pakets. 4,5 Liter Frischwasser und 4,0 Liter Schmutzwasser liegen über dem, was Geräte dieser Preisklasse üblicherweise mitbringen. Für eine Wohnung von 100 Quadratmetern reicht der Vorrat über mehrere komplette Wischdurchgänge, ohne dass man eingreifen muss.

Der Staubbeutel fasst 3,2 Liter. Je nach Haushalt hält er sechs bis zehn Wochen. Haare und Teppichflusen füllen ihn schneller als Feinstaub auf Hartboden, eine Orientierung dazu gibt der Ratgeber Wie oft den Staubsaugerbeutel wechseln.

Dazu kommen drei Funktionen, die den Wartungsaufwand senken:

Der Preis dafür ist Platz. Die Station misst 457 × 340 × 590 Millimeter und wiegt 9,21 Kilogramm. Das ist ein Möbelstück, für das ein Stellplatz an einer Wand mit Steckdose eingeplant werden will.

Haarwickel und Bauhöhe

Die HyperStream Detangling DuoBrush greift ein Problem auf, das in Haushalten mit langen Haaren oder Haustieren den größten Teil der Handarbeit verursacht: Haare, die sich um die Bürstenwelle wickeln. Die Bürste führt Haare zu einer Schneidkante, sodass sie beim Absaugen in den Beutel wandern statt sich festzusetzen. Zusätzlich heben Hauptbürste und Seitenbürste an, was auf Teppich das Verhaken reduziert.

Auf der Gegenseite steht die Bauhöhe von 103,8 Millimetern. Der LiDAR-Turm sitzt fest und fährt nicht ein. Unter Möbel mit weniger als elf Zentimetern Bodenfreiheit kommt der Roboter nicht, und das ist bei Sideboards und Bettrahmen ein häufiges Maß. Dreame löst das bei den VersaLift-Modellen mit einem einfahrbaren Sensor, hier fehlt diese Mechanik.

Auch die Hinderniserkennung ist gegenüber dem Vorgänger reduziert. Der Fachtest bemerkt das Fehlen der Kreuzlaser und bewertet die Umfahrung von Hindernissen entsprechend schwächer. Für Haushalte mit Kabeln, Spielzeug oder Haustieren auf dem Boden bedeutet das mehr Vorarbeit. Wer einen Hund hat, sollte den Ratgeber Saugroboter und Hundekot kennen, bevor der erste Unfall passiert.

Akku und Reinigungszeit im Alltag

Der Akku fasst 5.200 mAh, Dreame nennt bis zu 171 Minuten Laufzeit im sparsamsten Modus. Der Fachtest liefert die praxisnähere Zahl: 25 Quadratmeter in 57 Minuten bei 25 Prozent Akkuverbrauch.

Daraus lässt sich hochrechnen:

WohnflächeReinigungsdauerLadepausen
50 m²rund 2 Stundenin der Regel keine
80 m²rund 3 Stundeneine wahrscheinlich
120 m²rund 4 Stunden 30 Minuteneine bis zwei

Das ist kein schneller Roboter, aber für Geräte mit Wischfunktion und Kantenarbeit ein normaler Wert. Wer ihn nachts oder während der Arbeitszeit laufen lässt, merkt davon nichts. Wer vor Besuch schnell durchwischen will, plant besser anders.

Die 75 dB(A) in der höchsten Stufe verdienen einen Hinweis. Der Wert liegt über dem, was Modelle mit 20.000 bis 22.000 Pa angeben, und ist der akustische Preis für die Saugkraft. In den niedrigeren Stufen wird es deutlich leiser, dort geht aber genau der Vorteil verloren, der das Gerät auszeichnet.

Wo 749 Euro landen

Der Preis liegt bei rund 749 Euro und ist bei Coolblue, Amazon und im Dreame-Shop identisch. Innerhalb der eigenen Familie ergibt sich ein Bild, das man kennen muss:

ModellSaugkraftBesonderheitPreis
Dreame L50 Ultra AE28.000 PaThermoHub, Dual Flex Armca. 599 €
Dreame L50s Pro Ultra30.000 PaEasyLeap-Hubbeineca. 749 €
Dreame L50 Pro Ultra19.500 PaVersaLift-LiDAR, fährt einca. 1.099 €

Das Namensschema steigt nicht mit dem Preis. Das teuerste Modell nennt die niedrigste Saugkraft und verkauft stattdessen die einfahrbare Navigation für flache Möbel. Das s im Namen des L50s Pro Ultra markiert die Saugstufe. Wer das nicht weiß, kauft leicht am eigenen Bedarf vorbei.

Alternativen im Vergleich

ModellSaugkraftWischsystemBesonderheitPreisBewertung
Dreame L50s Pro Ultra30.000 Pazwei rotierende Pads100 °C Moppwäsche, Hubbeineca. 749 €3,8
Dreame X50 Ultra Complete20.000 Parotierende PadsHubbeine, stärkere Ausführungca. 749 €4,7
Ecovacs Deebot X9 Pro Omni16.600 PaWalzenmopp mit Dauerspülung75 °C Walzenwäscheca. 389 €4,3
Dreame L10s Ultra Gen 310.000 Paausfahrbarer Moppgünstiger Einstieg mit Waschstationca. 379 €4,1

Der direkte Vergleich mit dem X50 Ultra Complete fällt zum selben Preis deutlich aus: weniger Pascal, dafür das ausgereiftere Gesamtpaket. Wer den Kurzflor-Saugrekord will, nimmt den L50s Pro Ultra. Wer ein rundes Gerät für gemischte Böden sucht, ist beim X50 besser aufgestellt.

Für wen sich der L50s Pro Ultra lohnt

Passt gut, wenn dein Zuhause Hartboden und Kurzflorteppich mischt, du Tierhaare als Hauptproblem hast und der Roboter vor allem saugen soll. Die Kombination aus belegter Saugleistung, Schneidbürste und großem Beutel ist in dieser Preisklasse stark. Die Hubbeine machen ihn zusätzlich zur guten Wahl in Wohnungen mit mehreren Türschwellen.

Passt schlecht, wenn Wischen dein Hauptgrund für den Kauf ist, wenn Möbel mit weniger als elf Zentimetern Bodenfreiheit mitgereinigt werden sollen oder wenn viel Hochflor liegt. In diesen Fällen bekommst du für dasselbe Geld deutlich mehr passende Leistung.

Fazit

Der Dreame L50s Pro Ultra ist ein Saugroboter mit angebauter Wischfunktion, und in dieser Reihenfolge sollte man ihn kaufen. Beim Saugen liefert er belegte Spitzenwerte auf Hartboden und Kurzflor, mit 30.000 Pa und einer Bürste, die Haare aktiv schneidet. Die Station gehört mit 4,5 Litern Frischwasser, 100-Grad-Wäsche und selbstreinigendem Waschbrett zum Besten in dieser Preisklasse.

Beim Wischen bleibt er hinter dem Anspruch zurück, den der Preis und die Ausstattung wecken. Die Note 4,7 aus dem Fachtest von smarthomeassistent.de ist ein klares Signal, und die fehlende Ablage für die Pads verstärkt den Eindruck, dass das Wischen hier die zweite Geige spielt.

Die Empfehlung fällt damit klar aus: Für Haushalte mit Tierhaaren, Kurzflorteppich und mehreren Türschwellen ist der L50s Pro Ultra eine starke Wahl zu 749 Euro. Wer nasse Böden im Blick hat, findet im Deebot X9 Pro Omni für die Hälfte das bessere Wischsystem und im Dreame X50 Ultra Complete zum gleichen Preis das rundere Gesamtgerät.

Häufige Fragen

Wie stark saugt der Dreame L50s Pro Ultra wirklich?

Dreame gibt 30.000 Pa an. Der veröffentlichte Fachtest von smarthomeassistent.de misst auf Laminat 98,52 von 100 Gramm und auf Kurzflorteppich 93,60 von 100 Gramm, was dort als Rekordwert bezeichnet wird. Auf Hochflorteppich bricht das Ergebnis mit 2,42 von 100 Gramm ein. Für Hartböden und flache Teppiche ist die Saugleistung damit belegt stark, für Hochflor ungeeignet.

Wie gut wischt der L50s Pro Ultra?

Hier liegt die deutliche Schwäche. Der Fachtest von smarthomeassistent.de vergibt für das Wischen die Note 4,7 und begründet das mit schwacher Schmutzaufnahme und unvollständiger Fleckenentfernung. Die 100-Grad-Wäsche in der Station betrifft die Reinigung der Pads, nicht den Wischvorgang auf dem Boden. Wer vor allem eine gute Wischleistung sucht, sollte sich Modelle mit Walzenmopp und Dauerspülung ansehen.

Was bedeutet EasyLeap beim Dreame L50s Pro Ultra?

EasyLeap bezeichnet ausfahrbare Hubbeine, die den Roboter mechanisch anheben, bevor er über ein Hindernis fährt. Laut Dreame schafft er damit einzelne Kanten von 2,2 Zentimetern und zwei direkt aufeinanderfolgende Stufen von zusammen bis zu 4 Zentimetern. Der Fachtest bestätigt eine überwundene Kante von 2,1 Zentimetern und liegt damit knapp unter dem Herstellerwert.

Passt der Roboter unter niedrige Möbel?

Mit 103,8 Millimetern Bauhöhe gehört der L50s Pro Ultra zu den höheren Geräten. Unter Möbel mit weniger als 11 Zentimetern Bodenfreiheit kommt er nicht. Der LiDAR-Turm sitzt fest und fährt nicht ein, anders als bei Dreames VersaLift-Modellen. Wer Sideboards und Bettrahmen mitreinigen lassen will, braucht ein flacheres Gerät.

Wie unterscheiden sich L50 Ultra AE, L50s Pro Ultra und L50 Pro Ultra?

Die Namen folgen keiner aufsteigenden Logik. Der L50 Ultra AE kostet rund 599 Euro und nennt 28.000 Pa, der L50s Pro Ultra 749 Euro bei 30.000 Pa, der L50 Pro Ultra 1.099 Euro bei nur 19.500 Pa, dafür mit einfahrbarem VersaLift-LiDAR und der Dual-Flex-Arm-Mechanik. Wer maximale Saugkraft will, greift zum L50s Pro Ultra. Wer flache Möbel reinigen lassen will, braucht das VersaLift-Modell.

Wie oft muss der Staubbeutel gewechselt werden?

Der Beutel in der ThermoHub-Station fasst 3,2 Liter. Bei einem durchschnittlichen Haushalt reicht das je nach Bodenbelag und Haustieren für rund sechs bis zehn Wochen. Haare und Teppichflusen füllen den Beutel schneller als Feinstaub auf Hartboden. Dreame bietet Ersatzbeutel im Dreierpack an, sie passen zusätzlich auf mehrere andere Modelle der L- und X-Reihe.

Braucht der L50s Pro Ultra einen Wasseranschluss?

Nein, er arbeitet mit den Tanks in der Station: 4,5 Liter Frischwasser und 4,0 Liter Schmutzwasser. Dreame bietet ein Kit für festen Zu- und Ablauf separat an. Wer die Station in Küche oder Bad neben einer Wasserleitung aufstellen kann, spart sich damit das Nachfüllen und Ausschütten.

Wie laut ist der Dreame L50s Pro Ultra?

Dreame nennt 75 dB(A) für die höchste Saugstufe. Das ist ein für diese Klasse hoher Wert und liegt über dem, was Modelle mit 20.000 bis 22.000 Pa angeben. Die 30.000 Pa haben also einen hörbaren Preis. In den niedrigeren Stufen fällt der Wert deutlich, dort verliert der Roboter aber genau den Vorsprung, der ihn auszeichnet.

Wie lange reinigt er mit einer Akkuladung?

Der Akku fasst 5.200 mAh, Dreame nennt bis zu 171 Minuten im sparsamsten Modus. Der Fachtest von smarthomeassistent.de misst für 25 Quadratmeter eine Laufzeit von 57 Minuten bei 25 Prozent Akkuverbrauch. Auf 100 Quadratmeter hochgerechnet bedeutet das rund vier Stunden und eine Ladepause. Der Roboter fährt dafür selbstständig zur Station und macht danach weiter.

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