Saugroboter mit Wischfunktion · Ecovacs

Ecovacs Deebot T80 Omni (Saugroboter mit Wischfunktion)

  • OZMO-Roller-Wischwalze mit kontinuierlicher Frischwasserspülung, sonst erst ab der doppelten Preisklasse
  • 18.000 Pa Saugkraft und dToF-Navigation mit strukturiertem Licht für die Hinderniserkennung
  • Station wäscht die Walze mit 40 bis 75 °C und trocknet sie mit 45 °C Warmluft
  • 6.400-mAh-Akku mit bis zu 300 Minuten Laufzeit, laut Ecovacs 150 Tage wartungsfreie Station

Preise: Stand 27.08.2026, ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 27. August 2026

Ecovacs Ecovacs Deebot T80 Omni

Technische Daten

Modellbezeichnung DEEBOT T80 OMNI
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit Omni-Station
Saugkraft 18.000 Pa (Herstellerangabe)
Maße Roboter 353 × 351,5 × 98 mm
Bauhöhe Roboter 98 mm
Gewicht Roboter 5,0 kg
Navigation dToF-Laserabstandsmessung
Hinderniserkennung Strukturiertes Licht + RGB-Kamera + LED-Zusatzlicht
Kantenreinigung TruEdge 2.0, ausfahrender Wischrand
Hauptbürste ZeroTangle 3.0 gegen Haarverwicklung
Wischsystem OZMO ROLLER, durchgehende Wischwalze
Wischdruck 3.700 Pa
Walzendrehzahl bis zu 200 U/min
Moppwäsche Frischwasser, 40 bis 75 °C
Mopp-Trocknung Warmluft mit 45 °C, 2 / 3 / 4 Stunden wählbar
Staubbehälter Roboter 220 ml
Wassertank Roboter 0,11 Liter
Frischwassertank Station 3,7 Liter (Herstellerangabe)
Schmutzwassertank Station 2,2 Liter
Staubbeutel Station 3 Liter
Akku Lithium-Ionen, 6.400 mAh
Laufzeit bis zu 300 Minuten (Herstellerangabe)
Ladezeit rund 270 Minuten
Geräuschpegel 63,4 dB beim Saugen, 63,6 dB(A) bei der Moppwäsche
Wartungsintervall Station laut Ecovacs bis zu 150 Tage
Steuerung Ecovacs-Home-App, Sprachsteuerung, Tasten am Gerät

Unsere Rezension

Der Deebot T80 Omni ist Ecovacs Angebot an alle, die eine Wischwalze wollen und keine 700 Euro ausgeben möchten. Die OZMO-Roller-Technik mit durchgehender Textilwalze und laufender Frischwasserspülung war lange den Oberklasse-Modellen vorbehalten, hier sitzt sie in einem Gerät für rund 350 Euro. Bezahlt wird das über die Saugkraft: 18.000 Pa liegen unter dem, was Ecovacs in den teureren Serien einbaut. Grundlage dieser Einordnung sind das Ecovacs-Datenblatt, die Händlerlistungen, veröffentlichte Fachmagazin-Urteile und der Vergleich innerhalb der Serie.

Das spricht dafür

  • Wischwalze mit laufender Frischwasserspülung zum Preis eines Pad-Roboters, das ist derzeit das stärkste Argument des Modells
  • Bis zu 300 Minuten Laufzeit aus 6.400 mAh: genug für große Wohnungen ohne mehrfaches Zwischenladen
  • dToF-Navigation plus strukturiertes Licht und RGB-Kamera, also die vollständige Sensorik-Kombination der Marke
  • Moppwäsche mit bis zu 75 °C und 45-°C-Warmlufttrocknung, beides sonst eher in höheren Preisklassen
  • Vier Fachmagazine kommen laut testberichte.de zusammen auf die Note 1,9

Das spricht dagegen

  • 18.000 Pa sind der niedrigste Saugwert unter Ecovacs aktuellen Walzen-Modellen, auf Langflorteppich stößt das Gerät laut Testberichten an seine Grenzen
  • Der Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch fällt laut den ausgewerteten Tests hoch aus, was den 3,7-Liter-Tank schneller leert als erwartet
  • Die Angaben zum Frischwassertank widersprechen sich: Ecovacs nennt 3,7 Liter, mehrere Händler 4,0 Liter
  • Mit 98 Millimetern Bauhöhe bleibt er vor Möbeln mit weniger als 10 Zentimetern Bodenfreiheit stehen
  • Die Ecovacs-Home-App wird in mehreren Tests als unübersichtlich in der Raumverwaltung beschrieben

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 5,0
Ausstattung 4,5
Navigation und Hinderniserkennung 4,5
Wischleistung 4,5
Saugleistung 4,0

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Warum eine Wischwalze für 350 Euro bemerkenswert ist

Saug-Wisch-Roboter teilen sich beim Wischsystem in zwei Lager. Das eine arbeitet mit zwei rotierenden Pads von etwa 8 Zentimetern Durchmesser, das andere mit einer durchgehenden Textilwalze über die ganze Arbeitsbreite. Die Walze ist die aufwendigere Bauform, weil sie eine eigene Wasserzuführung, einen Abstreifer und einen Schmutzwasserpfad im Roboter braucht.

Genau deshalb saß sie bisher in der Oberklasse. Ecovacs baut sie beim X9 Pro Omni ein, beim X12 Pro Omni, beim T90 Pro Omni. Diese Geräte kosten zwischen 350 und 900 Euro, wobei die günstigsten davon Auslaufpreise sind. Der T80 Omni bringt dieselbe Grundtechnik in ein Gerät, das regulär um 349 Euro liegt.

Der praktische Unterschied zwischen Pad und Walze zeigt sich am Schmutzbild. Ein Pad nimmt Schmutz auf und trägt ihn mit, bis der Roboter zur Zwischenreinigung in die Station fährt. Auf den ersten Quadratmetern wischt es sauber, danach verteilt es zunehmend das, was es aufgenommen hat. Die Walze dagegen wird während der Fahrt gespült: Frischwasser läuft auf, der Abstreifer zieht das Schmutzwasser ab, es landet im Tank des Roboters. Welches System zu welchem Boden passt, geht der Ratgeber Wischroboter mit Walze oder Mop im Detail durch.

Was 18.000 Pa in dieser Klasse bedeuten

Der Preis für die Walze steht beim Saugwert. 18.000 Pa sind ordentlich, aber deutlich unter dem, was Ecovacs weiter oben verbaut. Zum Vergleich: Der X12 Pro Omni kommt auf 22.000 Pa, der T90 Pro Omni auf 30.000 Pa.

Pascal beschreibt den Unterdruck an der Düse, also die Kraft, mit der Schmutz aus einer Faser gezogen wird. Auf Hartboden spielt dieser Wert eine untergeordnete Rolle, dort zählt der Volumenstrom, der Krümel und Tierhaare durch den Kanal transportiert. Der Unterdruck wird erst wichtig, wenn Sand und Feinstaub tief zwischen Teppichfasern sitzen.

Für die Praxis heißt das: Auf Hartboden, Kurzflor und Läufern reichen 18.000 Pa problemlos. Bei Langflorteppich mit mehreren Zentimetern Florhöhe wird es eng, und genau dort verorten die ausgewerteten Fachmagazine auch die Schwäche des Geräts. Wenn dein Boden überwiegend aus hochflorigen Teppichen besteht, ist das der Punkt, an dem du eine Klasse höher schauen solltest. Warum manche Roboter auf Teppich generell zurückhaltend arbeiten, erklärt der Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich.

Der Wischdruck: 3.700 Pa und 200 Umdrehungen

Beim Wischen gibt Ecovacs zwei Zahlen an, die selten diskutiert werden: 3.700 Pa Anpressdruck und bis zu 200 Umdrehungen pro Minute an der Walze.

Der Anpressdruck entscheidet darüber, ob eine angetrocknete Stelle gelöst wird oder ob der Roboter nur darüber hinweggleitet. 3.700 Pa entsprechen etwa dem Druck, den eine gleichmäßig aufgelegte Hand erzeugt. Das reicht für frische Flecken, Staubfilm und normale Alltagsverschmutzung.

Die Drehzahl ist die zweite Hälfte der Rechnung. Bei 200 Umdrehungen pro Minute wandert eine bestimmte Stelle der Walzenoberfläche mehrfach pro Sekunde über den Boden und wird zwischendurch am Abstreifer gereinigt. Wo ein Pad mit gleichmäßiger Fläche schiebt, arbeitet die Walze mit vielen kurzen Kontakten und dazwischenliegender Spülung.

Was das System nicht leistet: eingetrocknete, festhaftende Rückstände. Dafür fehlt der punktuelle Druck, den rotierende Pads durch ihre kleinere Auflagefläche erzeugen. Angetrocknete Soßenspritzer bleiben Handarbeit.

Bei der Sensorik spart Ecovacs beim T80 Omni nicht. Verbaut ist eine dToF-Laserabstandsmessung für die Kartierung. Ein Direct-Time-of-Flight-Sensor misst die Laufzeit ausgesendeter Lichtimpulse und errechnet daraus Entfernungen. Das ergibt saubere Grundrisskarten, auch in verwinkelten Wohnungen.

Für die Hinderniserkennung kommt eine Kombination aus strukturiertem Licht, RGB-Kamera und LED-Zusatzlicht dazu. Das Gerät projiziert ein Lichtmuster auf den Boden und errechnet aus dessen Verzerrung die Form der Objekte davor, die Kamera ordnet sie zusätzlich ein, die LED sorgt dafür, dass das auch bei geschlossenen Rollläden funktioniert.

In der Praxis ist genau diese Kombination der Grund, warum moderne Roboter Kabel, Socken und Tierhinterlassenschaften umfahren, während ältere Modelle mit reinem Laserscanner flache Objekte übersehen. Für Haushalte mit Hund ist das der wichtigste Sensor überhaupt, wie der Ratgeber Saugroboter und Hundekot zeigt.

An den Kanten arbeitet TruEdge 2.0: Der Wischrand fährt an Wänden seitlich aus, damit die Walze näher an die Fußleiste kommt. Vollständig bis in die Zimmerecke reicht auch das nicht, ein rechteckiger Rest bleibt bei jedem runden Roboter.

Die Station: 40 bis 75 Grad, 45 Grad Trocknung

Die Omni-Station übernimmt vier Aufgaben: Sie saugt den Staubbehälter des Roboters in einen 3-Liter-Beutel ab, wäscht die Wischwalze, trocknet sie und füllt Wasser nach.

Beim Waschen arbeitet die Station mit Frischwasser zwischen 40 und 75 °C. Der Temperaturbereich ist bewusst gestaffelt: Für den normalen Zyklus reicht die untere Stufe, bei stärkerer Verschmutzung geht das System hoch. 75 Grad lösen Fett zuverlässig, wofür kaltes Wasser deutlich länger brauchen würde.

Die anschließende Warmlufttrocknung mit 45 °C läuft wahlweise zwei, drei oder vier Stunden. Der Standardzyklus liegt bei zwei Stunden. Bei einer breiten Walze mit viel Textilmasse ist die längere Einstellung die sichere Wahl, denn Restfeuchte in der Walze ist die Hauptursache für den bekannten Wischroboter-Geruch. Woran es sonst liegen kann, steht im Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen.

Ecovacs nennt die Station bis zu 150 Tage wartungsfrei. Das bezieht sich auf die Waschwanne, in der sich Haare und Faserreste sammeln. Ein gelegentlicher Blick hinein bleibt trotzdem sinnvoll, gerade bei Haustieren.

Der Wasserverbrauch als Schwachstelle

Der Punkt, an dem die ausgewerteten Tests am deutlichsten Kritik äußern, ist der Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch. Das folgt direkt aus der Bauweise: Eine dauerhaft gespülte Walze bewegt schlicht mehr Wasser als zwei Pads, die nur zwischendurch gereinigt werden.

Rechnerisch sieht das so aus: 3,7 Liter Frischwasser stehen 2,2 Litern Schmutzwasser gegenüber. Bei einem Pad-System ist diese Asymmetrie unkritisch, weil ein guter Teil des Wischwassers auf dem Boden verdunstet. Bei der Walze wird das meiste Wasser kurz nach dem Auftragen wieder abgezogen und landet im Schmutztank.

Die Folge für den Alltag: Der 2,2-Liter-Tank ist der Behälter, der zuerst voll ist, und er bestimmt, wie oft du an die Station musst. Der Frischwassertank ist dann noch etwa halb gefüllt. Praktisch bedeutet das, die Station dorthin zu stellen, wo du ohnehin täglich vorbeikommst.

Was die Fachpresse gemessen hat

Der T80 Omni ist gut dokumentiert. Laut der Auswertung von testberichte.de liegt er über vier Tests bei einer Gesamtnote von 1,9. Die Einzelurteile: Technik zu Hause.de vergab am 27.05.2025 die Note 1,1, TopTechNews am 07.06.2025 8,7 von 10 Punkten, PC-WELT Online am 28.04.2025 vier von fünf Sternen und NextPIT am 17.04.2025 viereinhalb von fünf Sternen.

Übereinstimmend gelobt werden die Teppichreinigung, die selbstreinigende Wischwalze mit thermischer Desinfektion und die Navigation. Als Schwächen tauchen wiederholt drei Punkte auf: die App sei in der Raumverwaltung eingeschränkt, der Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch hoch, und bei Langflorteppichen gebe es Probleme, unter anderem weil sich die Bürste nicht abschalten lässt.

Diese Fremdmesswerte decken sich mit dem, was das Datenblatt nahelegt: ein Gerät, dessen Wischsystem über seiner Preisklasse spielt und dessen Saugleistung genau dort liegt, wo der Preis es erwarten lässt.

Einordnung gegen die Nachbarmodelle

ModellSaugkraftBauhöheWischsystemPreis
Deebot T80 Omni (dieses Modell)18.000 Pa98 mmWalze, laufend gespültab ca. 349 €
Deebot T90 Pro Omni30.000 Pa bei 16 l/s95 mmWalze 3.0, laufend gespültab ca. 499 €
Deebot X9 Pro Omni16.600 Pa bei 16,3 l/s98 mmWalze, laufend gespültab ca. 389 €
Deebot T50 Omni Gen221.000 Pa81 mm2 rotierende Padsab ca. 379 €

Die Tabelle macht die Wahl innerhalb der Preisklasse deutlich. Gegen den X9 Pro Omni liegt der T80 Omni beim Unterdruck vorn (18.000 gegen 16.600 Pa) und hat den moderneren Akku, dafür weist Ecovacs beim X9 Pro Omni den Luftstrom aus, was beim T80 Omni fehlt. Gegen den T50 Omni Gen2 ist es eine Systemfrage: mehr Unterdruck und flachere Bauform dort, Wischwalze statt Pads hier. Der T90 Pro Omni kostet 150 Euro mehr und legt dafür 12.000 Pa und drei Millimeter weniger Bauhöhe obendrauf.

Fazit: die günstigste vernünftige Wischwalze

Der Deebot T80 Omni ist die richtige Wahl, wenn du überwiegend Hartboden mit etwas Kurzflor hast und beim Wischen die Walzentechnik willst, ohne in die 600-Euro-Klasse zu gehen. Das laufend gespülte Wischsystem ist in dieser Preislage sein eigentliches Alleinstellungsmerkmal, und die Station mit 75-Grad-Wäsche und Warmlufttrocknung gibt es sonst kaum für dieses Geld.

Gegen ihn spricht ein klares Nutzungsprofil: viel Langflorteppich. Dort reichen 18.000 Pa nicht aus, das bestätigen die veröffentlichten Testberichte. In dem Fall lohnt der Schritt zum T90 Pro Omni mit 30.000 Pa deutlich mehr als jedes Zubehör.

Bleibt der Wasserverbrauch. Er ist der Preis für die Walze und lässt sich nicht wegkonfigurieren, nur einplanen: Station in Reichweite stellen, Schmutzwassertank häufiger leeren. Wer damit lebt, bekommt hier für rund 350 Euro ein Wischergebnis, das vor einem Jahr noch das Doppelte gekostet hat.

Häufige Fragen

Wie stark saugt der Ecovacs Deebot T80 Omni?

Ecovacs gibt 18.000 Pa an. Das ist ein solider Wert für die Preisklasse um 350 Euro, liegt aber unter den 22.000 Pa des X12 Pro Omni und den 30.000 Pa des T90 Pro Omni. Für Hartboden, Kurzflorteppich und Läufer reicht der Unterdruck problemlos. Bei Langflor mit mehreren Zentimetern Florhöhe kommt das Gerät laut den ausgewerteten Tests an seine Grenze.

Was ist die OZMO-Roller-Wischwalze und was bringt sie?

Statt zweier rotierender Pads läuft eine durchgehende Textilwalze unter dem Roboter mit. Sie wird während der Fahrt fortlaufend mit Frischwasser aus dem Roboter-Tank gespült, ein Abstreifer zieht das Schmutzwasser ab. Die wischende Oberfläche bleibt dadurch sauber, statt den Schmutz der ersten Quadratmeter über die ganze Wohnung zu tragen. Der Wischdruck liegt laut Ecovacs bei 3.700 Pa, die Walze dreht mit bis zu 200 Umdrehungen pro Minute.

Wie hoch baut der Deebot T80 Omni?

Der Roboter misst 353 × 351,5 × 98 Millimeter. Mit 98 Millimetern liegt er im üblichen Bereich für Geräte mit aufgesetztem dToF-Sensor. Unter Möbel mit weniger als 10 Zentimetern Bodenfreiheit fährt er nicht. Wer flacher bauen muss, findet mit 81 Millimetern beim T50 Omni Gen2 Ersatz und nimmt dort das Pad-System statt der Walze in Kauf.

Wie lange fährt der T80 Omni am Stück?

Ecovacs nennt bis zu 300 Minuten Laufzeit aus dem 6.400-mAh-Akku, die Ladezeit liegt bei rund 270 Minuten. Fünf Stunden Fahrzeit reichen in der Praxis auch für Wohnungen jenseits von 150 Quadratmetern. Geht der Akku unterwegs zur Neige, fährt der Roboter zur Station, lädt nach und setzt an der unterbrochenen Stelle fort.

Wie viel Wasser fasst die Station des T80 Omni?

Ecovacs weist 3,7 Liter Frischwasser und 2,2 Liter Schmutzwasser aus. Mehrere Händlerlistungen nennen für die Frischwasserseite 4,0 Liter. Wir halten uns an den Herstellerwert. Weil die Walze dauerhaft gespült wird, füllt sich der Schmutzwassertank schneller, als der Frischwassertank leer läuft, er bestimmt also deinen Wartungsrhythmus.

Wäscht die Station den Mopp mit heißem Wasser?

Ja, die Moppwäsche arbeitet mit Frischwasser zwischen 40 und 75 °C. Höhere Temperaturen lösen Fett und eingetrocknete Rückstände deutlich besser als kaltes Wasser. Anschließend trocknet die Station die Walze mit 45 °C warmer Luft, wahlweise zwei, drei oder vier Stunden lang. Diese Trocknung ist der wirksamste Schutz gegen den muffigen Geruch, den feuchte Wischtextilien sonst entwickeln.

Verheddern sich Haare in der Bürste?

Der T80 Omni nutzt die ZeroTangle-3.0-Hauptbürste. Deren Geometrie leitet aufgenommene Haare in Richtung Saugkanal, statt sie um die Walzenachse wickeln zu lassen. Vollständig verhindert das Verwicklungen nicht, in Haushalten mit langhaarigen Bewohnern oder Hunden reduziert es die Handarbeit an der Bürste aber spürbar.

Wie laut ist der Deebot T80 Omni?

Ecovacs nennt 63,4 dB im Reinigungsbetrieb und 63,6 dB(A) während der Moppwäsche in der Station. Das entspricht etwa normaler Unterhaltungslautstärke und liegt im üblichen Rahmen für Saugroboter dieser Klasse. Die Absaugung des Staubbehälters ist deutlich lauter, dauert aber nur wenige Sekunden.

Was unterscheidet den T80 Omni vom T80S Omni?

Der T80S Omni ist das stärkere Schwestermodell mit 24.800 Pa statt 18.000 Pa und der neueren OZMO-Roller-2.0-Walze, er kostet im Handel rund 200 Euro mehr. Wer viel Teppich hat, bekommt dort spürbar mehr Unterdruck. Für Wohnungen mit überwiegend Hartboden ist der Aufpreis schwerer zu begründen.

Was kostet der Ecovacs Deebot T80 Omni?

Der Roboter liegt im Handel bei rund 349 Euro. Die Preise auf dieser Seite ziehen wir täglich aus den Händler-Datenfeeds, der Stand steht direkt unter den Kauf-Buttons.

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