Nass-Trockensauger mit Dampffunktion · Roborock

Roborock F25 Steam (Nass-Trockensauger mit Dampf)

  • 180 °C heißer Dampf am Heizelement, der den Boden mit unter 70 °C erreicht und ohne Chemie arbeitet
  • 25.000 Pa Saugkraft, der höchste Wert der F25-Reihe
  • 80 Minuten Laufzeit im ECO-Modus für bis zu 660 m², im Dampfmodus bleiben 20 Minuten
  • Selbstreinigung der Walze mit Dampf und 95 °C, Trocknung mit 95 °C Heißluft in 5 Minuten
  • Vier Fachtest-Quellen bei testberichte.de, Bündelnote 1,7 (gut), zweimal 4,5 von 5 Sternen

Preise: Stand 13.09.2026, Amazon 19:01 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 12. September 2026

Roborock F25 Steam

Technische Daten

Modellbezeichnung Roborock F25 Steam (Teilenummer F25 Steam)
Gerätetyp Akku-Nass-Trockensauger mit Dampffunktion, Ladedock und Selbstreinigung
Saugleistung 25.000 Pa (Herstellerangabe)
Dampftechnik VaporFlow, ca. 180 °C am internen Heizelement, ca. 99 °C am Dampfauslass, unter 70 °C an der Bodenoberfläche
Reinigungsmodi 4 (AUTO, Dampf, ECO, Schwamm)
Laufzeit je Modus ECO 80 min, AUTO 49 min, Schwamm 49 min, Dampf 20 min
Flächenleistung je Modus ECO 660 m², AUTO 370 m², Schwamm 370 m², Dampf 180 m²
Frischwassertank 1.000 ml (reicht laut Roborock für 80 min ECO, 60 min AUTO, 30 bis 40 min Dampf)
Schmutzwassertank 720 ml (55 min ECO, 40 min AUTO, 40 min Dampf)
Walze Einzelrolle mit Doppelschaber (schwebender Schaber mit konstantem Druck plus Anti-Verhedderungs-Kammschaber)
Verhedderungsrate 0 % bei 2.000 nassen und trockenen Haaren à 50 cm in allen vier Modi (SGS, Bericht SHES250100116675)
Kantenreinigung beidseitig bis 1 mm an die Kante
Schmutzerkennung DirtDetect-Modul, erkennt den Verschmutzungsgrad in Echtzeit und steuert die Selbstreinigung
Flachlage 180 Grad (FlatReach 2.0), Bauhöhe im Liegen 12,5 cm, Reichweite ca. 104 cm
Selbstreinigung 180 °C Dampf plus 95 °C, gesteuert über das DirtDetect-Modul
Trocknung 95 °C Heißluft, 5 Minuten im Schnellmodus, 30 Minuten im Leisemodus
Beleuchtung blaues Frontlicht zur Sichtbarmachung von Feinstaub
Bedienung LED-Display mit Fortschrittsbalken am Gerät, ohne App und ohne WLAN
Laden 45-W-Ladegerät, ca. 4 Stunden für eine vollständige Ladung, ca. 0,2 kWh
Stromverbrauch Pflegeprogramme Dampf-Selbstreinigung 0,01 kWh, Schnelltrocknung 0,06 kWh, leise Trocknung 0,19 kWh
Leistungsaufnahme 280 W (Händlerlistung)
Hygiene-Prüfungen über 99,9 % Allergene und über 99,9999 % Bakterien im Dampfmodus (TÜV SÜD, Bericht 704012501295-05)
Bodensicherheit 60 Minuten Betrieb und 18.000 Bewegungen auf Massivholz ohne Blasen, Wölbungen, Kratzer oder Farbveränderung (TÜV SÜD, Bericht 704012500497-04)
Maße 265 × 246 × 1.096 mm (Gerät), 316 × 353 × 1.156 mm mit Ladedock
Gewicht 5,6 kg netto, 9,6 kg brutto
Fachtest-Urteile testberichte.de 1,7 (gut) aus 4 Tests; PC-WELT Online und Gamestar.de je 4,5 von 5 Sternen; connect 10/2026 mit Endnote ab 05.10.2026; inside digital ohne Endnote
Kundenbewertung 4,2 von 5 Sternen aus 66 Meinungen bei Amazon (Stand testberichte.de)

Unsere Rezension

Der F25 Steam ist das Dampfmodell in Roborocks F25-Reihe und damit ein Nass-Trockensauger, der Schmutz zusätzlich mit Hitze löst. Er saugt mit 25.000 Pa, gibt im Dampfmodus Heißdampf auf den Boden ab und reinigt seine Walze anschließend selbst mit Dampf und 95 Grad. Die Besonderheit gegenüber dem F25 Ultra liegt in dieser Dampffunktion und in der längeren ECO-Laufzeit, der Preis dafür ist der Verzicht auf App-Steuerung. Grundlage der Einordnung sind die Roborock-Produktseite samt Prüfberichtsnummern, die Händlerlistungen sowie vier bei testberichte.de ausgewertete Testquellen.

Das spricht dafür

  • Der Dampf löst eingetrocknete und fettige Flecken ohne Reinigungsmittel, alle vier ausgewerteten Testquellen bestätigen das ausdrücklich
  • Dampftemperatur und Bodenschutz sind belegt: 180 °C am Heizelement, unter 70 °C an der Bodenoberfläche, geprüft auf Keramik, Marmor, Massivholz und Mehrschichtparkett
  • 25.000 Pa sind der höchste Wert der F25-Reihe, der F25 Ultra liegt bei 22.000 Pa
  • 80 Minuten im ECO-Modus für bis zu 660 m² decken auch große Wohnungen in einem Durchgang ab
  • Die Selbstreinigung richtet sich nach dem, was das DirtDetect-Modul im Schmutzwasser gemessen hat, statt nach einem festen Zeitplan
  • Der Doppelschaber hält die Walze frei: In der SGS-Prüfung blieb die Verhedderungsrate bei 2.000 Haaren in allen vier Modi bei 0 %
  • Die Trocknung mit 95 °C dauert im Schnellmodus 5 Minuten und kostet dabei nur 0,06 kWh
  • Gamestar.de misst im Trockengang 42 dB aus einem Meter Abstand und nennt den Vorgang flüsterleise
  • Die Hygienewirkung ist vom TÜV SÜD geprüft und mit Berichtsnummer belegt

Das spricht dagegen

  • Im Dampfmodus bleiben von den 80 Minuten nur 20 übrig, die Fläche sinkt von 660 auf 180 m²
  • Das Gerät hat keine App- und keine WLAN-Anbindung, bei 589 Euro ist das die auffälligste Lücke und wird in zwei der vier Testquellen kritisiert
  • Die Heißwasser-Bodenreinigung des F25 Ultra fehlt, Hitze gibt es nur im Dampfmodus
  • Bis der Dampf ansteht, vergehen laut Gamestar.de rund 45 Sekunden, PC-WELT Online nennt rund eine Minute
  • Gamestar.de beobachtet an der vorderen Gerätekante einen etwa drei Zentimeter breiten Streifen, der ungereinigt bleibt
  • inside digital nennt Schlieren und feuchte Ränder im Dampfbetrieb sowie eine Saugfunktion, die nur in Vorwärtsrichtung arbeitet
  • Die Akkukapazität weist Roborock nirgends aus, angegeben ist nur die Ladezeit von rund vier Stunden am 45-W-Ladegerät
  • Die Endnote des connect-Tests aus Ausgabe 10/2026 ist erst ab dem 05.10.2026 öffentlich, bis dahin steht dort nur die Stichpunktliste
  • Das Zubehör für die Reinigungslösung ist laut inside digital teuer, und connect wünscht sich ein engmaschigeres Grobabscheider-Sieb

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 3,5
Ausstattung 4,0
Akku und Laufzeit 4,0
Reinigungsleistung 4,5
Bedienung 3,5

Gesamtwertung: 3,9 / 5

Was die Dampffunktion an einem Wischsauger ändert

Ein normaler Nass-Trockensauger arbeitet mit kaltem oder lauwarmem Wasser und einer rotierenden Walze. Fett, eingetrocknete Soße und klebrige Stellen lösen sich damit nur, wenn ein Reinigungsmittel mithilft oder die Walze lange genug darüber fährt.

Der F25 Steam setzt dort Hitze ein. Die VaporFlow-Technik erzeugt an einem internen Heizelement Dampf mit etwa 180 Grad und führt ihn über die Bodenwalze auf die Fläche. Der Dampf weicht die Verkrustung auf, die Walze schrubbt sie ab, und der Sauger nimmt Wasser und Schmutz im selben Zug wieder auf.

Wichtig ist der Temperaturverlauf, den Roborock selbst offenlegt: 180 Grad am Heizelement, etwa 99 Grad am Dampfauslass, und unter 70 Grad, wenn der Dampf die Bodenoberfläche erreicht. Die Zahl auf der Verpackung beschreibt also die Erzeugung. Für die Frage, ob der Boden das verträgt, zählt der letzte Wert, und dafür liegt eine TÜV-SÜD-Prüfung mit Berichtsnummer vor.

Die vier Modi und was sie kosten

Der F25 Steam hat vier Betriebsarten, und sie unterscheiden sich stärker als bei den Geschwistermodellen der Reihe. Roborock nennt für jede eine eigene Laufzeit und Fläche.

ModusLaufzeitFlächeFrischwasser reichtSchmutzwassertank voll nach
ECO80 min660 m²80 min55 min
AUTO49 min370 m²60 min40 min
Schwamm49 min370 m²80 minje nach Flüssigkeitsmenge
Dampf20 min180 m²30 bis 40 min40 min

Aus der Tabelle lässt sich die Betriebsstrategie direkt ablesen. Der Dampfmodus kostet drei Viertel der Laufzeit, weil der Akku dort neben dem Saugmotor auch das Heizelement versorgt. 20 Minuten reichen für eine Küche, einen Flur und ein Bad, nicht für eine ganze Wohnung.

Umgekehrt ist der ECO-Modus der eigentliche Alltagsmodus: 80 Minuten und 660 Quadratmeter sind mehr, als eine übliche Mietwohnung an Hartboden hat. Dort wird der 720-Milliliter-Schmutzwassertank nach 55 Minuten zum Engpass, während der Akku noch Reserve hat.

Der Schwamm-Modus ist die Sonderfunktion für stehende Flüssigkeit. Er nimmt Verschüttetes auf, ohne Wasser nachzugeben, und seine Grenze ist die Tankgröße.

25.000 Pa und der Doppelschaber

Mit 25.000 Pa ist der F25 Steam das saugstärkste Gerät der Reihe. Der F25 Ultra liegt bei 22.000 Pa, die günstigen Modelle F25 LT und F25 GT bei 20.000 Pa.

Interessanter als die Zahl ist das Bauteil darunter. Die Einzelrolle arbeitet mit einem Doppelschaber: Ein schwebender Schaber liegt mit konstantem Druck an der Walze und streift Nässe und Schmutz ab, ein zweiter Kammschaber ist auf Haare ausgelegt. In der SGS-Prüfung mit 2.000 nassen und trockenen Haaren von 50 Zentimetern Länge blieb die Verhedderungsrate in allen vier Modi bei 0 Prozent, dokumentiert unter der Berichtsnummer SHES250100116675.

Für Haushalte mit langhaarigen Bewohnern oder Hunden ist das der praktisch wichtigere Wert als die Saugkraft, denn eine zugewickelte Walze verliert ihre Wirkung innerhalb weniger Bahnen. Warum das gerade bei Tierhaaren so schnell passiert, ordnet der Ratgeber zur Elektrobürste für Tierhaare ein.

Die Kantenreinigung geht beidseitig bis auf einen Millimeter an Sockelleisten heran. Gamestar.de nennt dafür allerdings eine Einschränkung an anderer Stelle: An der vorderen Gerätekante bleibt ein etwa drei Zentimeter breiter Streifen ungereinigt, was beim Anfahren einer Wand auffällt.

Selbstreinigung nach Messwert statt nach Zeitplan

Das DirtDetect-Modul misst während der Fahrt, wie stark das zurücklaufende Wasser verschmutzt ist, und legt daraus den Umfang der Selbstreinigung fest. Geräte ohne diese Messung spulen ihr Pflegeprogramm immer gleich lang ab.

Die Selbstreinigung selbst arbeitet zweistufig: Dampf und 95 Grad spülen die Walze, danach trocknet 95 Grad heiße Luft sie in fünf Minuten im Schnellmodus oder in 30 Minuten im Leisemodus. Beide Wege trocknen laut Roborock gleich gründlich, sie unterscheiden sich im Geräusch.

Der Stromverbrauch bleibt dabei klein, und Roborock weist ihn ungewöhnlich genau aus: 0,01 kWh für die Dampf-Selbstreinigung, 0,06 kWh für die Schnelltrocknung, 0,19 kWh für die leise Variante. Eine vollständige Akkuladung am 45-Watt-Ladegerät dauert rund vier Stunden und kostet etwa 0,2 kWh. Über ein Jahr mit drei Einsätzen pro Woche summiert sich das auf gut 40 Kilowattstunden, also ungefähr 13 Euro Strom.

Dass die Walze trocken in den Ständer kommt, ist mehr als Komfort. Eine feucht abgestellte Walze riecht binnen zwei Tagen, und genau daran scheitern viele Wischsauger im Alltag. Die Ursachen dafür beschreibt der Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen, sie gelten für Handgeräte genauso.

Hygiene: was geprüft ist und was das bedeutet

Roborock belegt zwei Hygieneaussagen mit derselben TÜV-SÜD-Berichtsnummer 704012501295-05, beide gemessen im Dampfmodus.

Über 99,9 Prozent der Allergene verschwinden vom Boden, geprüft an Pollen, Katzen- und Hundeschuppen und Hausstaubmilben. Über 99,9999 Prozent der Bakterien ebenfalls, geprüft an Staphylococcus aureus, Candida albicans, Klebsiella pneumoniae und Escherichia coli.

Diese Werte gelten für den Dampfmodus, nicht für ECO oder AUTO. Wer das Gerät wegen der Hygienewirkung kauft, muss also mit der 20-Minuten-Laufzeit rechnen. Für Haushalte mit Hausstauballergie ist das trotzdem relevant, weil sich damit gezielt Schlafzimmer und Wohnzimmerboden behandeln lassen. Was dort insgesamt hilft, ordnet der Ratgeber Hausstauballergie ein.

Die Lücke: keine App, kein WLAN

Bei einem Gerät für 589 Euro fällt auf, was fehlt. Der F25 Steam hat keine App-Verbindung und kein WLAN. Gesteuert wird alles am Gerät über ein LED-Display, das den Status als Fortschrittsbalken zeigt.

Zwei der vier ausgewerteten Testquellen führen das ausdrücklich unter den Schwächen, PC-WELT Online als fehlende Kopplung mit einer Steuerungs-App und Gamestar.de als Betrieb ganz ohne App- und WLAN-Anbindung. Roborock selbst nennt es in der eigenen Modellgegenüberstellung als Unterschied zum F25 Ultra.

Praktisch bedeutet das: keine Verbrauchsstatistik, keine Fernwartung, keine Firmware-Updates mit neuen Funktionen, keine Filterstandsmeldung auf dem Handy. Für ein Handgerät, das man ohnehin in der Hand hält, wiegt der Verlust weniger schwer als bei einem Saugroboter. Wer sein Zubehör über eine App im Blick behalten will, bekommt das hier nicht.

Ebenfalls gestrichen ist die Heißwasser-Bodenreinigung, die der F25 Ultra beherrscht. Der F25 Steam arbeitet entweder mit kaltem Wasser oder mit Dampf, eine Zwischenstufe fehlt.

Handhabung: 180 Grad, 12,5 Zentimeter, 5,6 Kilogramm

Das FlatReach-2.0-Gelenk legt das Gerät vollständig flach auf den Boden. Die Bauhöhe im Liegen beträgt 12,5 Zentimeter, die Reichweite in dieser Lage rund 104 Zentimeter. Damit erreichst Du die Mitte einer Doppelbettunterseite von einer Seite aus.

Das Nettogewicht von 5,6 Kilogramm ist für die Gattung normal. Roborock nennt daneben 9,6 Kilogramm Bruttogewicht, das ist der Versandkarton mit Ladedock und Zubehör und taugt nicht als Betriebsgewicht.

Das blaue Frontlicht ist mehr als Dekoration. Feinstaub und Haare auf dunklem Laminat sieht man im Streiflicht deutlich besser als in der Raumbeleuchtung, und Gamestar.de nennt es unter den Stärken. Mit dem Ladedock beansprucht das Gerät eine Stellfläche von 316 × 353 Millimetern.

Quellenlage: vier Tests, eine Note noch offen

Die Bewertungsgrundlage ist bei diesem Gerät ungewöhnlich breit, und die Einzelurteile widersprechen sich an einer Stelle.

testberichte.de bündelt vier Tests zur Note 1,7 (gut). Der aktuellste stammt von connect aus Ausgabe 10/2026, erschienen am 7. September 2026. Dessen Endnote ist erst ab dem 5. Oktober 2026 öffentlich, bis dahin steht dort nur die Stichpunktliste mit dem einzigen Kritikpunkt, das Grobabscheider-Sieb könnte engmaschiger sein.

PC-WELT Online vergab am 20. Juli 2026 4,5 von 5 Sternen samt Empfehlung der Redaktion und lobt den Dampfstoß auf eingetrocknete Flecken. Gamestar.de kam am 17. Juli 2026 auf denselben Wert und nennt den Trockengang mit 42 dB aus einem Meter flüsterleise. inside digital veröffentlichte am 13. Juli 2026 einen Test ohne Endnote.

Der Widerspruch betrifft die Aufheizzeit: Gamestar.de nennt rund 45 Sekunden bis zum Dampfstart, PC-WELT Online rund eine Minute. Beide Werte liegen nah beieinander, für die Praxis heißt es, dass Du nach dem Einschalten kurz warten musst, bevor Dampf ansteht.

Einig sind sich die Quellen bei der Schwäche des Dampfmodus. Die Laufzeit sinkt deutlich, und inside digital beobachtet dort Schlieren und feuchte Ränder. Dieselbe Quelle nennt außerdem, dass die Saugfunktion nur in Vorwärtsrichtung arbeitet und das Gerät nicht unter Heizkörper kommt. Wie man dort weiterkommt, steht im Ratgeber Heizkörper innen reinigen.

Die Kundenmeinungen liegen bei 4,2 von 5 Sternen aus 66 Bewertungen. Das ist eine schmale Stichprobe für ein noch junges Gerät, sie zeigt aber kein Serienproblem.

Alternativen im Vergleich

Roborock führt mehrere Geräte in der F25-Reihe, und sie decken eine Preisspanne von 170 bis 600 Euro ab. Drei davon sind auf dieser Seite einzeln besprochen.

GerätSaugkraftLaufzeitBesonderheitPreisBewertung
Roborock F25 Steam (dieses Modell)25.000 Pa80 min ECO, 20 min Dampf180 °C Dampf, Selbstreinigung mit Dampfab ca. 589 €3,9 / 5
Roborock F25 ACE Pro25.000 Pa60 min ECOJetFoaming mit Reinigungsschaum gegen Fleckenab ca. 599 €4,7 / 5
Roborock F25 GT Gen 220.000 Pa40 min ECO90 °C Selbstreinigung, DirTect-Sensorab ca. 179 €4,0 / 5
Roborock F25 LT20.000 Pa60 min ECOlängste Laufzeit der günstigen Modelleab ca. 170 €3,8 / 5

Die Reihe teilt sich damit klar auf. Unterhalb von 200 Euro bekommst Du die Grundfunktionen inklusive Flachlage und Selbstreinigung. Oberhalb von 550 Euro stehen zwei verschiedene Antworten auf dasselbe Problem: Der ACE Pro löst hartnäckige Flecken mit Schaum, der Steam mit Hitze. Der Schaum arbeitet in jedem Modus, die Hitze kostet Laufzeit. Für Küchen mit Fett und für Haushalte, die ohne Chemie reinigen wollen, ist der Dampf der passendere Weg.

Ein Preishinweis noch: Roborock ruft im eigenen Shop ebenfalls 589 Euro auf. Bei den günstigen Modellen der Reihe liegt der Direktshop deutlich über dem Handel, hier stimmen die Preise überein.

Fazit: für wen der F25 Steam passt

Der Roborock F25 Steam ist die richtige Wahl für Haushalte mit viel Hartboden, Küchenfett und eingetrockneten Flecken, die ohne Reinigungsmittel arbeiten wollen. Für 589 Euro bekommst Du die stärkste Saugleistung der Reihe, eine Dampffunktion mit belegter Temperaturkurve und geprüfter Bodenverträglichkeit, eine Selbstreinigung, die sich nach dem gemessenen Verschmutzungsgrad richtet, und eine ECO-Laufzeit, die für 660 Quadratmeter reicht. Die TÜV-SÜD-Prüfberichte zu Allergenen und Bakterien machen die Hygieneaussage überprüfbar, und das ist in dieser Gerätegattung selten.

Zwei Gruppen sollten anders entscheiden. Wer sein Gerät über eine App steuern, Zeitpläne setzen oder Verbrauchsdaten sehen will, greift zum F25 Ultra, weil der F25 Steam ganz ohne WLAN arbeitet. Und wer nur Staub, Krümel und gelegentliche Tropfen aufnimmt, zahlt für den Dampf mit, ohne ihn zu brauchen; dort erledigt der F25 LT für rund 170 Euro dieselbe Arbeit. Für alle anderen gilt der praktische Rat, den Dampfmodus gezielt für Küche und Flur einzusetzen und den Rest der Wohnung im ECO-Modus zu fahren. Dann passt die Laufzeit, und der 720-Milliliter-Schmutzwassertank bleibt der einzige Grund für eine Pause.

Häufige Fragen

Wie heiß wird der Dampf beim F25 Steam wirklich?

Roborock nennt drei Werte für drei Messpunkte, und das ist wichtig für die Einordnung. Am internen Heizelement erreicht der Dampf etwa 180 Grad, am Dampfauslass des Geräts sind es noch etwa 99 Grad, und bis der Dampf die Bodenoberfläche erreicht, liegt die Temperatur unter 70 Grad. Die Werbeaussage 180 Grad beschreibt also die Erzeugung, während auf dem Parkett deutlich weniger ankommt.

Beschädigt der Dampf empfindliche Böden?

Roborock hat den Dauerbetrieb vom TÜV SÜD prüfen lassen: 60 Minuten Betrieb und 18.000 Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen auf einem Massivholzboden ohne Blasenbildung, Wölbungen, sichtbare Kratzer oder Farbveränderung, dokumentiert unter der Berichtsnummer 704012500497-04. Geprüft wurden außerdem Keramikfliesen, Marmor und Mehrschichtparkett. Bei geölten oder gewachsten Holzböden bleibt Vorsicht angebracht, die Pflegeschicht reagiert auf Feuchtigkeit empfindlicher als das Holz darunter.

Warum sinkt die Laufzeit im Dampfmodus so stark?

Weil der Akku im Dampfmodus zwei Aufgaben gleichzeitig trägt: den Saugmotor und das Heizelement. Das Erhitzen von Wasser braucht deutlich mehr Energie als das Bewegen von Luft. Aus 80 Minuten im ECO-Modus werden dadurch 20 Minuten im Dampfmodus, die Fläche sinkt von 660 auf 180 Quadratmeter. In der Praxis heißt das: Dampf für die Küche und die stark belasteten Zonen, ECO für den Rest.

Was unterscheidet den F25 Steam vom F25 Ultra?

Roborock listet die Unterschiede selbst auf. Der F25 Steam saugt mit 25.000 Pa statt 22.000 Pa, läuft im ECO-Modus 80 statt 60 Minuten und zeigt den Status über einen Fortschrittsbalken statt über Ziffern. Beim F25 Ultra kommen dafür zwei Dinge dazu: die Heißwasser-Bodenreinigung und die App-Verbindung. Wer Zeitpläne und Verbrauchsdaten in einer App sehen will, ist beim Ultra besser aufgestellt.

Ersetzt der F25 Steam einen Dampfreiniger?

Für Böden weitgehend, für alles andere nicht. Ein Standgerät wie der Kärcher SC 4 Deluxe arbeitet mit 4 bar Druck und erreicht Fugen, Armaturen, Dunstabzugshauben und Kochfelder über Wechseldüsen. Der F25 Steam gibt seinen Dampf über die Bodenwalze ab und saugt das Wasser im selben Zug wieder auf. Für die tägliche Bodenpflege ist das der bequemere Weg, für punktuelle Hygienearbeiten im Bad und in der Küche bleibt der Dampfreiniger das passendere Werkzeug.

Wie oft muss ich die Tanks leeren und füllen?

Roborock rechnet das je Modus vor. Der 1.000-Milliliter-Frischwassertank reicht für 80 Minuten ECO, 60 Minuten AUTO und 30 bis 40 Minuten Dampf. Der 720-Milliliter-Schmutzwassertank ist nach 55 Minuten ECO, 40 Minuten AUTO oder 40 Minuten Dampf voll. Im Dampfmodus laufen Verbrauch und Rücklauf also fast gleich schnell, in den Sparmodi wird der Schmutzwassertank zum Engpass.

Kann ich Reinigungsmittel in den Frischwassertank geben?

Roborock bietet für die F25-Reihe eine eigene Reinigungslösung an, und inside digital kritisiert genau daran den Preis. Fremde Mittel gehören nicht in den Tank: Schaum setzt sich in Pumpe und Leitungen fest, und der Hersteller schließt Schäden daraus von der Garantie aus. Der Dampfmodus ist ohnehin dafür gedacht, ohne Chemie zu arbeiten.

Was leistet die Selbstreinigung genau?

Die Walze wird mit Dampf und 95 Grad gespült und anschließend mit 95 Grad heißer Luft getrocknet, wahlweise fünf Minuten im Schnellmodus oder 30 Minuten im Leisemodus. Gesteuert wird der Umfang vom DirtDetect-Modul, das die Trübung des Schmutzwassers gemessen hat. Der Stromverbrauch ist dabei gering: 0,01 kWh für die Dampf-Selbstreinigung und 0,06 kWh für die schnelle Trocknung.

Ist der F25 Steam für Haushalte mit Tieren geeignet?

Ja, und das ist eine seiner Stärken. Der Doppelschaber aus schwebendem Schaber und Kammschaber hielt in der SGS-Prüfung bei 2.000 nassen und trockenen Haaren von 50 Zentimetern Länge in allen vier Betriebsmodi eine Verhedderungsrate von 0 Prozent. Dazu kommt die Allergen-Prüfung des TÜV SÜD, die im Dampfmodus über 99,9 Prozent der Pollen, Katzen- und Hundeschuppen und Hausstaubmilben vom Boden entfernt sieht.

Lohnt sich der Aufpreis gegenüber den günstigen F25-Modellen?

Das hängt am Bodenbelag und an der Art des Schmutzes. Der F25 LT kostet rund 170 Euro und erledigt die normale Bodenpflege mit derselben 180-Grad-Flachlage und derselben Selbstreinigung. Die 589 Euro des Steam zahlen vor allem den Dampf, die höhere Saugkraft und die längere ECO-Laufzeit. Wer viel Küchenboden, Fett oder eingetrocknete Flecken hat, holt den Unterschied heraus. Wer überwiegend Staub und Krümel aufnimmt, nicht.

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