Nass-Trockensauger · Roborock

Roborock F25 LT (Nass-Trockensauger)

  • 20.000 Pa Saugleistung, gemessen nach IEC 62885-2:2021/5.11, mit über 20 Newton Anpressdruck an der Walze
  • 60 Minuten Laufzeit im ECO-Modus für bis zu 410 m², der höchste Wert der günstigen F25-Modelle
  • 180-Grad-Flachlage bei voller Saugleistung, Bauhöhe im Liegen 12,5 cm
  • Selbstreinigung und Trocknung im Dock bei 90 °C, Schnelltrocknung in 5 Minuten
  • testberichte.de vergibt 1,8 (gut), smarthomeassistent.de ein Teilergebnis von 1,9

Preise: Stand 11.09.2026, Amazon 19:05 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 11. September 2026

Roborock F25 LT

Technische Daten

Modellbezeichnung Roborock F25 LT (Teilenummer F25 LT EU, Typnummer WD5M3A)
Gerätetyp Akku-Nass-Trockensauger mit Ladedock und Selbstreinigung
Saugleistung 20.000 Pa (interne Messung nach IEC 62885-2:2021/5.11)
Anpressdruck der Walze über 20 N (Herstellerangabe)
Walzendrehzahl 450 Umdrehungen pro Minute
Reinigungsstufen 4
Laufzeit 60 Minuten im ECO-Modus für bis zu 410 m² (Roborock), 40 Minuten im Auto-Modus; smarthomeassistent.de misst 25:36 Minuten im Max-Modus
Akku 4.000 mAh, 21,6 V, Pouch-Zelle
Ladezeit 240 Minuten (Datenblatt testberichte.de)
Frischwassertank 870 ml
Schmutzwassertank 720 ml
Flachlage 180 Grad (FlatReach 2.0) bei voller Saugleistung, Bauhöhe im Liegen 12,5 cm
Schwenkwinkel des Kopfs 70 Grad
Kantenreinigung beidseitig bis 1 mm an die Kante
Walze JawScrapers-Rolle mit Doppelschaber (schwebender Schaber mit konstantem Druck plus Anti-Verhedderungs-Kammschaber)
Verhedderungsrate 0 % (SGS-Prüfumgebung und interne Tests mit 200 Strähnen, 30 cm)
Selbstreinigung 90 °C Standard-Selbstreinigung nach dem Einstellen ins Dock (laut Roborock-Fußnote die Temperatur der Heißluft über dem Wasser)
Trocknung 5 Minuten Schnellmodus, 20 Minuten Leisemodus (Roborock); die Amazon-Listung nennt 30 Minuten für den leisen Modus
Keimreduktion an der Walze 99,99 % bei Staphylococcus aureus, Candida albicans und Escherichia coli (TÜV SÜD, Bericht 704012406928-00)
Filter HEPA-Filter (Datenblatt testberichte.de)
Bedienung Bildschirmanzeige am Gerät plus Sprachhinweise, ohne App
Freistehfunktion vorhanden, das Gerät bleibt aufrecht eingeschaltet
Gewicht 4,2 kg
Maße 109,6 × 26,5 × 24,6 cm (Gerät); 330 × 316 × 1.157 mm mit Ladedock
Fachtest-Urteile testberichte.de 1,8 (gut, reine Redaktionsauswertung); smarthomeassistent.de Teilergebnis 1,9 nach 80 % der Kriterien

Unsere Rezension

Der F25 LT ist das Einstiegsmodell mit langer Laufzeit in Roborocks F25-Reihe. Er saugt und wischt in einem Zug, reinigt seine Walze im Dock bei 90 Grad selbst und legt sich für Möbelunterseiten flach auf den Boden. Gegenüber den teureren Geschwistern fehlen ihm der Schmutzsensor, der Reinigungsmittelspender und die motorisierten Antriebsräder. Grundlage der Einordnung sind die Roborock-Produktseiten samt Messfußnoten, die Amazon-Listung sowie die Datenblätter und Messwerte von testberichte.de und smarthomeassistent.de.

Das spricht dafür

  • 60 Minuten im ECO-Modus für bis zu 410 m² sind der höchste Laufzeitwert der günstigen F25-Modelle, der F25 GT Gen 2 kommt an derselben Stelle auf 40 Minuten
  • Rund 170 Euro für 20.000 Pa, Selbstreinigung und Trocknung sind ein starker Kurs, Roborock ruft im eigenen Shop 379,99 Euro auf
  • Die 180-Grad-Flachlage arbeitet mit voller Saugleistung, die Bauhöhe im Liegen von 12,5 cm reicht unter die meisten Sofas
  • smarthomeassistent.de misst die Flexibilität unter einem 14-cm-Sofa mit voller Punktzahl und vergibt für die Handhabung die Note 1,0
  • Der Doppelschaber hält die Walze frei: In der SGS-Prüfumgebung lag die Verhedderungsrate über alle vier Betriebsarten bei 0 %
  • Die Kantenreinigung geht beidseitig bis auf 1 mm an Sockelleisten heran, Randstreifen bleiben damit nicht stehen
  • Die Selbstreinigung entfernt laut TÜV-SÜD-Prüfung 99,99 % der getesteten Keime von der Walze, geprüft im Standard-Modus dieses Geräts
  • Die Freistehfunktion hält das Gerät aufrecht und eingeschaltet, beim Umsetzen über Schwellen entfällt das Aus- und Einschalten

Das spricht dagegen

  • Der DirTect-Schmutzsensor fehlt: Der F25 LT erkennt den Verschmutzungsgrad nicht und passt die Reinigungsintensität nicht selbst an, das können in der Reihe nur F25 BX und F25 XT/ACE
  • Die Selbstreinigung läuft nur im Standardmodus nach dem Einstellen ins Dock, die proaktive Variante bleibt den teureren Modellen vorbehalten
  • Von 60 Minuten bleibt unter Last wenig übrig: smarthomeassistent.de misst 25:36 Minuten im Max-Modus, Roborock selbst nennt 40 Minuten für den Auto-Modus
  • 240 Minuten Ladezeit bei 60 Minuten Bestwert sind ein ungünstiges Verhältnis, ein Wechselakku ist nicht vorgesehen
  • Beim Trockenwischen von angetrocknetem Ketchup vergibt smarthomeassistent.de nur 3,5 von 5 Punkten, hartnäckige Reste brauchen mehrere Züge
  • Zur Note von testberichte.de steht kein Fachmagazin-Test dahinter, die 1,8 sind eine reine Redaktionsauswertung vom 10.04.2025
  • Ein Reinigungsmitteltank fehlt, Reiniger dosierst Du von Hand ins Frischwasser
  • Die Trocknungsdauer im Leisemodus wird unterschiedlich angegeben: Roborock nennt 20 Minuten, die Amazon-Listung 30
  • Motorisierte Antriebsräder und App-Anbindung gibt es in der F25-Reihe erst ab dem ALT beziehungsweise XT/ACE

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 3,0
Reinigungsleistung 4,0
Akku und Laufzeit 3,0
Handhabung 4,5

Gesamtwertung: 3,8 / 5

20.000 Pa, 450 Umdrehungen und 20 Newton

Bei Nass-Trockensaugern zählt die Saugleistung weniger als bei Trockensaugern, weil die Walze die eigentliche Arbeit übernimmt. Roborock nennt für den F25 LT trotzdem drei Werte, und zusammen ergeben sie ein Bild.

20.000 Pa Saugleistung, gemessen nach IEC 62885-2:2021/5.11. Das ist der Wert, mit dem das Gerät das Schmutzwasser und den Grobschmutz von der Walze in den Tank zieht. 450 Umdrehungen pro Minute beschreiben, wie oft die Walze die Fläche pro Minute überstreicht. Und über 20 Newton Anpressdruck sorgen dafür, dass sie dabei tatsächlich am Boden anliegt.

Der dritte Wert ist der unterschätzte. Angetrockneter Schmutz löst sich über mechanische Arbeit, also über Druck mal Reibung. Ein Gerät mit hoher Saugkraft und schwach angepresster Walze schiebt Flecken eher herum. Genau an dieser Stelle liegen die Messwerte des F25 LT ordentlich: smarthomeassistent.de vergibt für feuchten Ketchup 5 von 5 und für trockenes Kaffeepulver ebenfalls 5 von 5 Punkten.

Was die Messwerte zeigen

Zum F25 LT liegen zwei unabhängige Bewertungen vor, und beide kommen auf eine ähnliche Note.

Prüfung (smarthomeassistent.de)Ergebnis
Ketchup feucht5 von 5
Kaffee trocken5 von 5
Haferflocken4,5 von 5
Ketchup trocken3,5 von 5
Selbstreinigung3,5 von 4
Manuelle Reinigung der Bauteile4 von 4
Flexibilität unter 14-cm-Sofa4 von 4
Teilergebnis gesamt1,9 nach 80 % der Kriterien

Das Muster ist eindeutig: Alles, was feucht oder locker auf dem Boden liegt, nimmt der F25 LT in einem Zug auf. Bei angetrocknetem Ketchup braucht er mehrere Durchgänge, dort fällt die Wertung auf 3,5 Punkte. Für den Alltag heißt das: Flecken, die schon eingetrocknet sind, lässt Du besser kurz einweichen, bevor Du drüberfährst.

Zwei Einschränkungen gehören zur Quellenlage. Erstens ist das Ergebnis von smarthomeassistent.de ausdrücklich ein Teilergebnis: 15 von 19 Prüfpunkten liegen vor, die Noten für Wischen und Technik sind noch offen, die Bandbreite geben sie selbst mit 1,1 bis 3,1 an. Zweitens beruht die Note 1,8 von testberichte.de auf einer redaktionellen Auswertung vom 10. April 2025, ein Fachmagazin-Test liegt dort zu diesem Modell nicht vor.

Die Flachlage: 12,5 Zentimeter und volle Saugkraft

Roborock nennt die Funktion FlatReach 2.0, und sie ist der Grund, warum dieses Gerät in einer Wohnung mit viel Mobiliar Sinn ergibt.

Der F25 LT lässt sich um 180 Grad flach auf den Boden legen. Entscheidend ist der Zusatz: bei voller Saugleistung. Viele Nass-Trockensauger verlieren im flachen Winkel Leistung, weil der Luftweg abknickt oder das Wasser im Tank zurückläuft. Im Liegen misst das Gerät 12,5 Zentimeter Bauhöhe.

smarthomeassistent.de prüft diesen Punkt an einem Testsofa mit 14 Zentimetern Bodenfreiheit und vergibt die volle Punktzahl. Das ist die realistische Grenze: Alles ab etwa 13 Zentimetern geht, darunter bleibt die Fläche unerreichbar. Dazu kommt der 70-Grad-Schwenkkopf, mit dem sich das Gerät um Stuhlbeine und Tischfüße herumführen lässt.

Für die Kanten arbeitet die Walze bis auf 1 Millimeter an Sockelleisten heran, und zwar auf beiden Seiten. Genau dort sammelt sich Staub, den ein Wischmopp meist stehen lässt. Warum Randstreifen auf Fliesen so hartnäckig sind, ordnet der Ratgeber Fliesen streifenfrei putzen ein.

Die Selbstreinigung und ihre 90 Grad

Nach dem Wischen sitzt Schmutz in der Walze, und feuchte Fasern im Dunkeln sind der Grund, warum Nass-Trockensauger nach ein paar Wochen riechen können. Der F25 LT geht das zweistufig an.

Zuerst spült er die Walze mit Frischwasser, dann trocknet er sie mit Heißluft. Roborock nennt 90 Grad Celsius und schreibt in der eigenen Fußnote dazu, dass sich dieser Wert auf die erwärmte Luft über dem Wasser bezieht, nicht auf die Wassertemperatur. Das ist eine wichtige Unterscheidung, weil 90 Grad heißes Wasser eine ganz andere Wirkung hätte als 90 Grad warme Luft.

Was die Kombination trotzdem leistet, hat der TÜV SÜD geprüft: über 99,99 Prozent Reduktion bei Staphylococcus aureus, Candida albicans und Escherichia coli an der Walze, Bericht 704012406928-00, gemessen im Standard-Selbstreinigungsmodus. Genau dieser Modus ist der, den der F25 LT fährt.

Die Trocknung läuft in zwei Varianten: 5 Minuten im Schnellmodus oder leise im Hintergrund. Hier widersprechen sich die Quellen, Roborock nennt für den leisen Modus 20 Minuten, die Amazon-Listung 30. Die Trocknungswirkung ist laut Roborock in beiden Fällen dieselbe, es geht nur um Geräusch und Dauer. smarthomeassistent.de bewertet das Ergebnis der Selbstreinigung mit 3,5 von 4 Punkten, es bleiben also leichte Rückstände.

Was Roborock beim LT gestrichen hat

Die F25-Reihe umfasst fünf Varianten mit fast identischem Gehäuse. Der F25 LT sitzt darin an zweiter Stelle von unten, und der Unterschied liegt in der Automatik.

ModellSchmutzsensorProaktive SelbstreinigungReinigungsmitteltankAppGewicht
F25 GT / RTneinneinneinnein4,0 kg
F25 LT (dieses Modell)neinneinneinnein4,2 kg
F25 BX / F25jajaneinnein4,2 kg
F25 ALTneinnein100 mlnein4,7 kg
F25 XT / ACEjaja100 mlja4,7 kg

Der DirTect-Sensor ist die wichtigste Lücke. Er erkennt über einen Infrarotsender und -empfänger an der Schmutzwasserleitung, wie verschmutzt das aufgenommene Wasser ist, und regelt daraufhin die Stufe nach. Beim F25 LT übernimmst Du diese Entscheidung selbst über vier Reinigungsstufen.

Aus demselben Modul zieht der BX seine proaktive Selbstreinigung: Er weiß schon während des Wischens, wie stark er sich hinterher waschen muss. Der F25 LT fährt stattdessen ein festes Programm, sobald er im Dock steht. In der Praxis ist das eher eine Frage von Wasser- und Stromverbrauch als von Sauberkeit.

Gegenüber dem noch günstigeren F25 GT Gen 2 hat der LT dagegen einen klaren Vorteil: 60 statt 40 Minuten im ECO-Modus, bei 200 Gramm Mehrgewicht.

Laufzeit: drei Zahlen und was sie bedeuten

Zur Laufzeit kursieren beim F25 LT drei Werte, und alle drei sind richtig.

60 Minuten nennt Roborock für den ECO-Modus, gerechnet auf 410 Quadratmeter. Das ist der Bestwert und setzt die niedrigste Stufe voraus. 40 Minuten nennt derselbe Hersteller für den Auto-Modus, also die Einstellung, in der die meisten Nutzer arbeiten. 25 Minuten und 36 Sekunden hat smarthomeassistent.de auf der Max-Stufe gemessen.

Für die Praxis ist die mittlere Zahl die relevante. 40 Minuten reichen für eine Hartbodenfläche von grob 60 bis 100 Quadratmetern, wobei der 720-Milliliter-Schmutzwassertank meist vorher der Engpass ist. Er füllt sich schneller als der Frischwassertank leer läuft, weil zum Wasser noch der aufgenommene Schmutz kommt.

Die 240 Minuten Ladezeit sind der wunde Punkt. Bei 60 Minuten Bestwert lädt das Gerät viermal so lang, wie es arbeitet, und einen Wechselakku gibt es nicht. Wer eine große Fläche am Stück wischen will, plant eine Pause ein. Die Balance zwischen Wassermenge und Trocknungszeit beim Boden selbst ordnet der Ratgeber Boden wischen: kaltes oder warmes Wasser ein.

Für welche Böden das Gerät taugt

Der F25 LT ist ein reines Hartbodengerät. Fliesen und Naturstein sind unkritisch, bei Laminat und Vinyl entscheidet die Wassermenge.

Bei Laminat zieht stehende Nässe in die Fugen zwischen den Paneelen und lässt die Trägerplatte quellen. Der Vorteil eines Walzengeräts liegt genau hier: Es gibt permanent nur so viel Wasser ab, wie die Walze aufnimmt, und saugt es im selben Zug wieder ab. Der Boden ist danach nebelfeucht statt nass. Worauf es sonst noch ankommt, steht im Ratgeber Laminat reinigen ohne Schlieren.

Bei Vinyl kommt es auf die Bauart an, vollflächig verklebtes Vinyl verträgt mehr Feuchtigkeit als Klickvinyl mit offenen Fugen. Die Unterschiede erklärt der Ratgeber Vinylboden reinigen und pflegen.

Teppich liegt außerhalb des Einsatzbereichs. Wer beide Bodenarten hat, braucht zusätzlich ein Trockengerät, zum Beispiel einen Akku-Stielsauger wie den Roborock H60 Hub Ultra.

Alternativen im Vergleich

ModellSaugleistungLaufzeit (ECO)FrischwasserPreisBewertung
Roborock F25 LT (dieses Modell)20.000 Pa60 min870 mlab ca. 170 €3,8 / 5
Roborock F25 GT Gen 220.000 Pa38 bis 40 min870 mlab ca. 179 €siehe Rezension
Roborock F2520.000 Pa60 min870 mlab ca. 273 €siehe Rezension
Roborock F25 ACE Pro25.000 Pa60 min1.000 mlab ca. 599 €siehe Rezension

Innerhalb der Reihe ist der F25 LT preislich der Einstieg mit voller Laufzeit. Gegenüber dem F25 GT Gen 2 kostet er kaum weniger und läuft rund 20 Minuten länger, gegenüber dem F25 zahlst Du rund 100 Euro weniger und verzichtest dafür auf den Schmutzsensor. Beim Kauf gilt in dieser Serie besondere Vorsicht: Roborock führt über zehn ähnlich benannte F25-Varianten, entscheidend ist die Teilenummer in der Produktbeschreibung.

Fazit: für wen der F25 LT passt

Der Roborock F25 LT ist das richtige Gerät für Hartbodenwohnungen mit normalem Verschmutzungsgrad, in denen jemand die Reinigungsstufe gern selbst wählt. Für rund 170 Euro bekommst Du 20.000 Pa, eine Walze mit über 20 Newton Anpressdruck, 60 Minuten ECO-Laufzeit, eine Selbstreinigung mit TÜV-geprüfter Keimreduktion und eine Flachlage, die unter das Sofa reicht. Die Messwerte für feuchten Schmutz liegen bei voller Punktzahl, die Handhabung wird mit 1,0 bewertet.

Zwei Gruppen sollten anders entscheiden. Wer viel angetrockneten Schmutz löst, findet in der 3,5-Punkte-Wertung für trockenen Ketchup den Hinweis, dass mehrere Züge nötig werden, und fährt mit dem stärkeren F25 ACE Pro und seinem JetFoaming besser. Und wer die Stufenwahl dem Gerät überlassen will, braucht den DirTect-Sensor und damit den F25 oder ein Modell darüber. Für alle anderen bleibt der Rat, die 240 Minuten Ladezeit einzuplanen und größere Flächen in zwei Durchgänge zu teilen.

Häufige Fragen

Was unterscheidet den Roborock F25 LT vom F25 BX?

Beide teilen Gehäuse, Tanks, Gewicht und Laufzeit. Der F25 BX hat zusätzlich den DirTect-Schmutzsensor, der über einen Infrarotsender und -empfänger an der Schmutzwasserleitung erkennt, wie verschmutzt das Wasser ist, und daraufhin die Stufe anpasst. Aus demselben Modul zieht der BX seine proaktive Selbstreinigung: Er weiß schon vor dem Andocken, wie gründlich er sich waschen muss. Der F25 LT startet die Selbstreinigung stattdessen im festen Standardprogramm, sobald er im Dock steht.

Reicht die Laufzeit von 60 Minuten für meine Wohnung?

Die 60 Minuten gelten für den ECO-Modus und rechnerisch 410 Quadratmeter. Im Auto-Modus nennt Roborock 40 Minuten, smarthomeassistent.de misst auf der Max-Stufe 25 Minuten und 36 Sekunden. Für eine typische Hartbodenfläche von 60 bis 80 Quadratmetern in Auto-Einstellung reicht eine Ladung deutlich. Kritisch wird es erst, wenn Du überwiegend auf Max arbeitest oder über 120 Quadratmeter am Stück wischst.

Wie funktioniert die 90-Grad-Selbstreinigung genau?

Stellst Du den F25 LT ins Dock, spült er die Walze mit Frischwasser und trocknet sie anschließend mit Heißluft. Wichtig ist Roborocks eigene Fußnote dazu: Die 90 Grad beziehen sich auf die Temperatur der erwärmten Luft, die über das temperierte Wasser geblasen wird, nicht auf die Wassertemperatur selbst. Der TÜV SÜD hat die Wirkung trotzdem geprüft und bescheinigt für Staphylococcus aureus, Candida albicans und Escherichia coli eine Reduktion von über 99,99 Prozent an der Walze.

Wie tief kommt der F25 LT unter Möbel?

Das Gerät lässt sich um 180 Grad flach auf den Boden legen und behält dabei die volle Saugleistung. Im Liegen misst es 12,5 Zentimeter Bauhöhe. smarthomeassistent.de prüft diesen Punkt an einem Sofa mit 14 Zentimetern Höhe und vergibt die volle Punktzahl. Für Sofas und Betten mit weniger als 13 Zentimetern Bodenfreiheit reicht es dagegen nicht.

Verfangen sich Haare in der Walze?

Roborock verbaut die JawScrapers-Rolle mit Doppelschaber: ein schwebender Schaber mit konstantem Druck und ein Kammschaber gegen Verhedderungen. In der SGS-Prüfumgebung lag die Verhedderungsrate über alle vier Betriebsarten bei 0 Prozent, in Roborocks internem Test mit 200 Strähnen 30 Zentimeter langer Haare ebenfalls. Der Haartest von smarthomeassistent.de steht für dieses Modell noch aus.

Kann der F25 LT auch nur saugen?

Ja, das Gerät hat einen reinen Saugmodus ohne Wasserzufuhr. Praktisch ist das für den ersten Durchgang bei grobem Schmutz oder für Flächen, die kein Wasser vertragen. Der Normalfall bleibt der kombinierte Betrieb, bei dem die Walze permanent mit Frischwasser benetzt wird und der Schaber den Schmutz in den 720-Milliliter-Tank abstreift.

Für welche Böden eignet sich das Gerät?

Der F25 LT ist ein Hartbodengerät: Fliesen, Vinyl, versiegeltes Laminat, Kork und Naturstein. Bei Laminat und Vinyl kommt es auf die Wassermenge an, weil stehende Nässe in die Fugen zieht. Teppich ist außerhalb seines Einsatzbereichs. Für unversiegeltes Parkett und geöltes Holz ist ein feuchter Wischvorgang generell heikel, dort gilt die Herstellerfreigabe des Bodens.

Was kostet das Gerät im Unterhalt?

Verschleißteile sind die Walze und der Filter. Roborock bietet beide als Ersatzteile an, testberichte.de führt die Folgekosten durch den Bürstenrollentausch ausdrücklich als Schwäche. Reinigungsmittel ist optional, der F25 LT hat keinen eigenen Reinigungsmitteltank und Du dosierst von Hand ins Frischwasser. Strom fällt vor allem beim Laden und bei der Heißlufttrocknung an.

Lohnt der Aufpreis zum F25 ACE Pro?

Der ACE Pro kostet rund 599 Euro und bietet 25.000 Pa, einen 1.000-Milliliter-Frischwassertank, JetFoaming gegen Flecken, App-Anbindung und die proaktive Selbstreinigung. Das sind rund 430 Euro Aufpreis für mehr Saugkraft, mehr Automatik und mehr Tankvolumen. Wenn Du eine überschaubare Hartbodenfläche hast und die Einstellungen ohnehin selbst wählst, bleibt der F25 LT das wirtschaftlichere Gerät.

Warum kostet der F25 LT bei Roborock selbst mehr als doppelt so viel?

Im Roborock-Shop steht der F25 LT mit 379,99 Euro, bei Amazon liegt er bei rund 170 Euro. Dieses Muster zieht sich durch die Marke: Beim F25 GT Gen 2 ruft der Direktshop 329 Euro auf, während Amazon und OTTO bei 189 Euro liegen. Der Listenpreis des Herstellers taugt bei Roborock damit nicht als Anker für den Marktwert, maßgeblich ist der Händlerpreis.

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