Saugroboter mit Wischfunktion · Roborock

Roborock Saros 10R (Saugroboter mit Wischfunktion)

  • 7,98 cm Bauhöhe, weil StarSight 2.0 ohne herausstehenden Laserturm navigiert
  • AdaptiLift-Chassis hebt den Roboter über Schwellen bis 4 cm
  • Seitenbürste und Wischmopp fahren an der Wand aus der Kontur heraus (FlexiArm Riser)
  • Station wäscht die Mopps mit 80 °C und nimmt sie vor dem Teppich selbsttätig ab
  • testberichte.de wertet 8 Fachtests zur Gesamtnote 1,6 (gut) aus

Preise: Stand 03.09.2026, Amazon 19:34 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 3. September 2026

Roborock Roborock Saros 10R

Technische Daten

Modellbezeichnung Roborock Saros 10R
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit Multifunktions-Dockingstation 4.0
Saugkraft 22.000 Pa HyperForce (Roborock); Datenblätter im Handel nennen abweichend 19.000 bis 20.000 Pa
Navigation StarSight Autonomes System 2.0, ohne ausfahrenden Laserturm
Hindernisvermeidung VertiBeam, seitlich messend
Hauptbürste Zero-Tangle-System, selbstreinigend gegen Haarwickel
Seitenbürste FlexiArm Riser, schwenkt zur Kante aus
Wischsystem zwei rotierende Mopps, einer davon seitlich ausfahrbar
Moppabnahme automatisch in der Station vor Teppich- und Saugfahrten
Chassis AdaptiLift, drei unabhängig einstellbare Räder
Maximale Schwellenhöhe 4 cm (Roborock)
Maße Roboter 350 × 353 × 79,8 mm
Gewicht Roboter 4,3 kg
Maße Station 381 × 475 × 488 mm (B × T × H)
Akkulaufzeit bis zu 180 Minuten (Kapazität weist Roborock nicht aus)
Ladezeit ca. 150 Minuten
Staubbeutel Station 2,5 Liter
Frischwassertank Station 4 Liter
Schmutzwassertank Station 3 Liter
Wassertank Roboter 0,069 Liter (69 ml)
Moppwäsche 80 °C Heißwasser
Mopptrocknung Warmluft mit 55 °C
Lautstärke 65 dB (Datenblatt testberichte.de)
Steuerung Roborock-App, Sprachassistent "Hello Rocky", Alexa, Google Home
WLAN 2,4 GHz (5 GHz wird nicht unterstützt)

Unsere Rezension

Der Saros 10R ist Roborocks Flaggschiff-Alternative zum Saros 10: gleiche Station, gleiche Mechanik, aber eine grundlegend andere Navigation. Statt eines rotierenden Laserturms sitzt das StarSight-System flach im Gehäuse, wodurch der Roboter nur 7,98 Zentimeter hoch baut und unter Möbel kommt, an denen Standardmodelle mit 9,7 bis 11 Zentimetern hängen bleiben. Dazu kommen zwei ausfahrbare Arme für Kante und Ecke sowie eine Station, die den Mopp vor Teppichfahrten selbst abnimmt. Grundlage dieser Einordnung sind das Roborock-Datenblatt, die Händlerlistungen und die bei testberichte.de gesammelten Fachtests.

Das spricht dafür

  • 7,98 cm Bauhöhe: Der Roboter fährt unter Sideboards und Betten, unter denen Modelle mit Laserturm scheitern
  • AdaptiLift-Chassis überwindet Schwellen bis 4 cm, damit fällt in Altbauten die Türschwelle als Reviergrenze weg
  • FlexiArm-Riser-Doppelarm bearbeitet Kanten und Ecken mit Bürste UND Mopp statt nur mit der Bürste
  • Die Station nimmt die Mopps automatisch ab, bevor der Roboter Teppich saugt, statt sie nur anzuheben
  • 80 °C Moppwäsche plus 55 °C Warmlufttrocknung, das hält die Tücher zwischen zwei Einsätzen geruchsfrei
  • Note 1,6 aus acht ausgewerteten Fachtests, das ist einer der besten Werte im Segment

Das spricht dagegen

  • Die Saugkraft-Angaben gehen auseinander: Roborock nennt 22.000 Pa, Datenblätter im Handel 19.000 bis 20.000 Pa
  • StarSight arbeitet mit Kameras statt Laser, mehrere Tests kritisieren die Hinderniserkennung als nicht durchgehend zuverlässig
  • Die Station braucht Staubbeutel, ein beutelloses Dock bietet Roborock für dieses Modell nicht an
  • Der Lieferumfang fällt knapp aus, Ersatzbürsten und Zusatzbeutel kosten extra
  • Die Station ist mit 48,8 cm Höhe und 47,5 cm Tiefe ein Möbelstück, das eine feste Stellfläche mit Steckdose braucht

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 5,0
Saugleistung 4,5
Wischfunktion 4,5
Navigation und Hindernisvermeidung 4,0

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Warum acht Zentimeter Bauhöhe der eigentliche Kaufgrund sind

Die meisten Saugroboter scheitern an der Geometrie ihres eigenen Gehäuses. Ein Modell mit rotierendem Laserturm baut 97 bis 110 Millimeter hoch, und genau in diesem Bereich liegt die Bodenfreiheit sehr vieler Möbel: Sideboards, Bettgestelle, niedrige Kommoden. Der Roboter fährt an, stößt an, dreht ab. Unter dem Möbel bleibt eine Staubschicht liegen, an die niemand kommt, ohne das Möbel zu verrücken.

Der Saros 10R misst 79,8 Millimeter. Das sind knapp zwei Zentimeter weniger als beim Standardaufbau, und diese zwei Zentimeter entscheiden bei einer erstaunlichen Zahl von Möbeln über befahrbar oder nicht. Möglich wird die Bauhöhe durch das StarSight Autonome System 2.0: Roborock ersetzt den mechanisch rotierenden Laserturm durch ein flach im Gehäuse liegendes Sensorpaket mit Kameras und seitlich messender VertiBeam-Erkennung.

Die Rechnung hat eine Kehrseite, die weiter unten ihren eigenen Abschnitt bekommt. Zuerst der Rest der Mechanik, denn die Bauhöhe ist bei diesem Modell nur der Anfang.

AdaptiLift: das Fahrwerk hebt sich selbst an

Die zweite Geometriegrenze ist die Türschwelle. Ein Standardroboter mit fester Bodenfreiheit schafft rund 2 Zentimeter, danach stößt das Gehäuse an. In einer Altbauwohnung mit 3-Zentimeter-Schwellen zwischen Flur und Zimmern zerlegt das die Wohnung in Reviere, und jedes Revier will von Hand angefahren werden.

Das AdaptiLift-Chassis löst das mechanisch: Die drei Räder sind unabhängig voneinander einstellbar, der Roboter richtet sich vor der Kante auf, fährt darüber und setzt dahinter wieder ab. Roborock gibt 4 Zentimeter als Grenze an. In den bei testberichte.de gesammelten Tests werden verlässlich 3 Zentimeter bestätigt, ein Test nennt die vollen 4.

Praktisch heißt das: Übergangsprofile, Teppichkanten und normale Zimmerschwellen sind erledigt. Was der Teppich sonst für Saugroboter bedeutet, steht im Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich.

Zwei ausfahrbare Arme statt einem

Ein runder Roboter hat ein bauartbedingtes Problem: Sein Saugmund sitzt in der Mitte, die Wand berührt er nur mit dem Gehäuserand. Dazwischen bleibt ein Streifen von mehreren Zentimetern, den er nie erreicht. Das ist der Grund für den feinen Staubrand entlang der Fußleiste, der nach jedem Durchgang stehen bleibt.

Roborock setzt hier zwei bewegliche Teile ein, nicht eines. Die FlexiArm-Riser-Seitenbürste schwenkt an der Wand aus der Gehäusekontur heraus und kehrt den Randstreifen in die Bahn des Saugmunds. Beim Wischen fährt zusätzlich ein Moppmodul seitlich aus und legt sich auf die Fläche direkt an der Leiste. Der Unterschied zu Modellen mit nur ausfahrbarer Bürste: Dort wird die Kante gekehrt, aber nie gewischt.

Sichtbar wird das an Küchensockeln und unter Heizkörpern, wo sich Staub in einer schmalen Zone sammelt und mit Fett aus der Küchenluft verbackt. Woraus dieser Belag genau besteht, ordnet der Ratgeber Woraus besteht Hausstaub ein.

Zero-Tangle: was gegen Haarwickel wirklich hilft

Der häufigste Wartungsgriff an einem Saugroboter ist die Schere. Lange Haare wickeln sich um die Bürstenachse, bilden dort einen festen Strang und bremsen die Walze aus. In Haushalten mit langhaarigen Bewohnern oder Hunden steht das alle zwei Wochen an.

Der Saros 10R trägt an Haupt- und Seitenbürste das sogenannte Zero-Tangle-System. Die Bürstengeometrie leitet Haare zum Einlass statt um die Achse, ein Kamm-Element streift zusätzlich ab. Roborock beschreibt das als selbstreinigend. Zwei der ausgewerteten Tests heben ausdrücklich hervor, dass der Roboter mit Tierhaaren zurechtkommt, ohne dass sich Wickel bilden.

Wie viel Haar in einem Hundehaushalt tatsächlich anfällt und was davon im Gerät landet, zeigt der Ratgeber Hundehaare in der Wohnung entfernen.

Die Station 4.0: 80 Grad und der abgenommene Mopp

Die Multifunktions-Dockingstation übernimmt beim Saros 10R zehn Aufgaben. Die zwei, auf die es ankommt, sind die Moppwäsche mit 80 °C und die automatische Moppabnahme.

Zur Temperatur: Fett und Eiweißreste lösen sich in kaltem Wasser schlecht, sie bleiben auf der Mikrofaser und werden dort zur Nahrungsgrundlage für Bakterien. Daraus entsteht der muffige Geruch, über den Besitzer älterer Wischroboter nach ein paar Wochen klagen. 80 Grad liegen am oberen Ende dessen, was Stationen derzeit leisten, viele Modelle arbeiten mit 75 Grad, einfachere mit kaltem Wasser. Anschließend trocknet die Station mit 55 °C Warmluft, was den zweiten Teil der Rechnung erledigt: Ein feuchtes Tuch riecht nach zwei Tagen unabhängig davon, wie heiß es vorher gewaschen wurde. Der Mechanismus dahinter steht im Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen.

Die Moppabnahme ist der handfestere Vorteil. Der Roboter fährt zur Station und legt die Wischmodule dort ab, bevor er auf Teppich wechselt oder nur saugt. Modelle der Mittelklasse heben die Pads stattdessen um 9 bis 12 Millimeter an, und bei Hochflor ragen die Fasern trotzdem in den Zwischenraum. Wer Hochflor- oder Naturfaserteppiche hat, spart sich damit die No-Go-Zonen in der App, die nach jedem Möbelrücken neu gezogen werden wollen.

Die Tankgrößen sind Klassenstandard: 4 Liter Frischwasser, 3 Liter Schmutzwasser, 2,5 Liter Staubbeutel. Der Beutel ist zugleich der Punkt, den zwei ausgewertete Tests als Schwäche notieren, weil er ein Verbrauchsteil ist und Roborock für dieses Modell kein beutelloses Dock anbietet.

Wo der Kamera-Ansatz Federn lässt

Jetzt die Kehrseite der flachen Bauhöhe. Ein rotierender Laser misst Entfernungen aktiv und ist gegen Lichtverhältnisse weitgehend unempfindlich. StarSight arbeitet stattdessen mit Kameras und Lichtstrukturen, und genau dort setzen die Kritikpunkte der Fachtests an.

Ein ausgewerteter Test formuliert es so, dass Hindernisse “nicht in jedem Fall verlässlich” erkannt werden, ein zweiter nennt gelegentliche Mehrfachdurchgänge bei hartnäckigen Flecken. Gleichzeitig loben andere Tests die Kartierung ausdrücklich als sehr genau und die Orientierung als “sehr gut”. Das Gesamtbild ist damit weniger eindeutig als bei der Mechanik: Die Navigation trägt, sie ist aber der Teil des Geräts, bei dem die Testurteile am weitesten auseinandergehen.

Zweiter Punkt aus derselben Ecke: Der Roboter führt eine Kamera durch die Wohnung. Roborock verarbeitet die Bilddaten laut Hersteller lokal, ohne sie zu speichern. Wer das grundsätzlich nicht möchte, ist bei einem reinen LiDAR-Modell besser aufgehoben.

Der Widerspruch bei der Saugkraft

Roborock nennt für den Saros 10R 22.000 Pa. Das Datenblatt bei testberichte.de führt 19.000 Pa, eine Händlerbeschreibung nennt 20.000 Pa. Solche Abweichungen sind bei Saugrobotern die Regel, weil es keine genormte Messung gibt: Jeder Hersteller misst nach eigener Methode, und Händler übernehmen Werte aus unterschiedlichen Datenständen.

Für die Kaufentscheidung ist das weniger dramatisch, als es klingt. Pascal beschreibt den Unterdruck, nicht die Menge Luft, die durch die Düse geht. Ob Feinstaub aus einer Teppichfaser kommt, entscheiden Bürstengeometrie, Anpressdruck und Luftführung mindestens genauso stark. Die ausgewerteten Tests bewerten das Saugergebnis auf Teppich und Hartboden durchgehend im Bereich “sehr gut”, unabhängig davon, welche Zahl auf dem Datenblatt steht.

Laufzeit und Reichweite in Alltagsgrößen

Roborock gibt bis zu 180 Minuten Laufzeit an, die Ladezeit liegt bei rund 150 Minuten. Die 180 Minuten sind der Bestwert im leisesten Modus ohne Wischbetrieb. Realistisch für den Alltag sind eher 90 bis 120 Minuten, weil Wischen, Teppicherkennung und höhere Saugstufen den Verbrauch treiben.

Für die Fläche heißt das: Eine 100-Quadratmeter-Wohnung schafft der Roboter in einem Durchgang, auch mit Zwischenladung, weil er die Fahrt an der Stelle fortsetzt, an der er abgebrochen hat. Der Bord-Wassertank fasst allerdings nur 69 Milliliter, weshalb der Roboter beim Wischen regelmäßig zum Nachfüllen zurückfährt. Das ist bauartbedingt und der Preis für die flache Bauhöhe: Wo kein Turm sitzt, ist auch weniger Volumen im Gehäuse.

Wie sich die Akkuleistung über die Jahre entwickelt und wann ein Tausch ansteht, steht im Ratgeber Saugroboter-Akku wechseln.

Einordnung gegen die Nachbarmodelle

ModellBauhöheNavigationMopp bei TeppichPreis
Roborock Saros 10R (dieses Modell)79,8 mmStarSight 2.0, ohne Turmwird abgenommenab ca. 749 €
Roborock Saros Z7079,8 mmStarSight 2.0 plus Greifarmwird abgenommenab ca. 759 €
Dreame X50 Ultra Complete89 mm (Turm eingefahren)dToF-Turm, einziehbarwird abgelegtab ca. 749 €
Ecovacs Deebot X11 Pro Omni98 mmLiDAR plus KI-Kamerawird angehobenab ca. 799 €

Die Tabelle zeigt, wo der Saros 10R im Feld steht: Er ist zusammen mit dem Z70 der flachste Roboter dieser Liste und der einzige, der die Bauhöhe ohne bewegliche Turmmechanik erreicht. Der X50 Ultra fährt seinen Turm ein und misst dann 89 Millimeter, hat dafür aber Hubbeine für höhere Stufen. Wer die Kamera-Navigation nicht möchte, findet beim X11 Pro Omni die klassische LiDAR-Lösung, zahlt sie aber mit zwei Zentimetern Bauhöhe.

Fazit: für wen der Saros 10R passt

Der Saros 10R lohnt sich in Wohnungen, in denen Möbel die eigentliche Hürde sind: niedrige Sideboards, Betten mit wenig Bodenfreiheit, Sockelbereiche in der Küche. Dazu kommen Schwellen bis 4 Zentimeter und Hochflorteppiche, für die der abnehmbare Mopp die sauberste Lösung im Feld ist. In dieser Konstellation läuft er wirklich ohne Nacharbeit durch, und die Note 1,6 aus acht Fachtests deckt sich mit diesem Bild.

Weniger sinnvoll ist er in einer schwellenlosen Wohnung mit hohen Möbeln und ohne Teppich. Dort erledigt ein Mittelklasse-Modell für die Hälfte dieselbe Arbeit, und die aufwendige Mechanik bleibt ungenutzt. Wer zusätzlich Wert auf laserbasierte Navigation legt, sollte zum Saros 10 mit einziehbarem Turm greifen. Messe vor dem Kauf die Bodenfreiheit deiner niedrigsten Möbel: Liegt sie zwischen 8 und 10 Zentimetern, ist genau das die Zahl, die diesen Roboter rechtfertigt.

Häufige Fragen

Was unterscheidet den Roborock Saros 10R vom Saros 10?

Die Navigation. Der Saros 10 arbeitet mit einem einziehbaren Laserturm (PreciSense LiDAR), der Saros 10R mit dem kamerabasierten StarSight-System 2.0, das komplett im Gehäuse sitzt. Beide bauen dadurch flach, der 10R aber ohne bewegliches Turmteil. Station, Chassis, FlexiArm-Technik und Wischsystem sind bei beiden Modellen gleich.

Wie hoch ist der Roborock Saros 10R?

Der Roboter misst 350 × 353 × 79,8 Millimeter, ist also knapp unter 8 Zentimetern hoch. Das ist der praktische Kern des Modells: Ein Sideboard mit 8,5 Zentimetern Bodenfreiheit ist für ihn befahrbar, während Roboter mit aufgesetztem Laserturm dort bei 9,7 bis 11 Zentimetern anstoßen.

Welche Schwellenhöhe schafft der Saros 10R?

Roborock gibt 4 Zentimeter an. Das AdaptiLift-Chassis hebt dafür das Gehäuse an und stellt die drei Räder unabhängig ein. Zwei der bei testberichte.de ausgewerteten Tests berichten von sicher überwundenen 3 Zentimetern, einer bestätigt die vollen 4 Zentimeter. Für eine typische Altbau-Türschwelle von 2 bis 3 Zentimetern reicht beides.

Wie viel Saugkraft hat der Roborock Saros 10R wirklich?

Roborock nennt 22.000 Pa. Das Datenblatt bei testberichte.de führt 19.000 Pa, eine Händlerbeschreibung sogar nur 20.000 Pa. Für Saugroboter gibt es keine genormte Messung, jeder Hersteller misst nach eigener Methode. Die Zahl taugt deshalb nur für den Vergleich innerhalb einer Marke, nicht zwischen Marken.

Nimmt der Saros 10R die Wischmopps bei Teppich ab?

Ja, und zwar vollständig. Er fährt zur Station, legt die beiden Moppmodule ab und saugt anschließend trocken weiter. Das ist der Unterschied zu Modellen, die die Pads nur um 9 bis 12 Millimeter anheben: Bei Hochflor ragen die Fasern dort in den Zwischenraum und werden trotzdem feucht.

Wie oft muss ich den Staubbeutel wechseln?

Der Beutel in der Station fasst 2,5 Liter. Bei täglicher Reinigung einer Zweizimmerwohnung ohne Haustiere hält er sechs bis sieben Wochen, in einem Haushalt mit Hund und größerer Fläche eher drei bis vier. Eine beutellose Variante der Station bietet Roborock für dieses Modell nicht an.

Wie groß ist die Dockingstation des Saros 10R?

Sie misst 381 Millimeter in der Breite, 475 Millimeter in der Tiefe und 488 Millimeter in der Höhe. Sie braucht eine Stellfläche an der Wand mit Steckdose, davor sollten rund 50 Zentimeter frei bleiben, damit der Roboter sauber einparkt.

Braucht die Station des Saros 10R einen Wasseranschluss?

Nein. Die Station arbeitet mit 4 Litern Frischwasser und 3 Litern Schmutzwasser an Bord, beides füllst und leerst du von Hand. Einen Festwasseranschluss sieht Roborock für dieses Modell nicht vor.

Kommt der Saros 10R in die Ecken?

Näher als die meisten runden Roboter. Die FlexiArm-Riser-Seitenbürste schwenkt an der Wand aus der Gehäusekontur heraus, zusätzlich fährt beim Wischen ein Moppmodul zur Seite aus. Ein exakter 90-Grad-Winkel bleibt trotzdem außerhalb der Reichweite, weil eine runde Scheibe geometrisch nicht in eine rechtwinklige Ecke passt.

Was kostet der Roborock Saros 10R?

Amazon führt zwei Listungen desselben Roboters: das Einzelgerät und ein Set mit Zubehörpaket, das aktuell günstiger angeboten wird. Beide stammen vom offiziellen Roborock-Store. Den tagesaktuellen Preis samt Zeitstempel siehst du direkt unter dem Kauf-Button.

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