Saugroboter mit Wischfunktion · Dreame

Dreame L40 Ultra AE (Saugroboter mit Wischfunktion)

  • 19.000 Pa und eine komplette Waschstation für rund 399 Euro
  • Zwei wechselbare Hauptbürsten: TriCut gegen lange Haare, anhebbare Gummibürste für grobe Krümel
  • Auf Laminat holt der Roboter im Fachtest 97,44 von 100 Punkten, bei Haaren jeweils 10 von 10
  • Station mit 3,2-Liter-Beutel, 4,5 Liter Frischwasser und Moppwäsche bei 75 °C
  • 9,7 cm flach, damit fährt er unter die meisten Sofas und Sideboards

Preise: Stand 20.08.2026, ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 19. August 2026

Dreame L40 Ultra AE

Technische Daten

Modellbezeichnung L40 Ultra AE (RLL77SE)
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit Wasch- und Absaugstation
Saugkraft 19.000 Pa (Herstellerangabe)
Hauptbürste zwei zum Wechseln: TriCut-Bürste mit Schneidmechanik und anhebbare Gummibürste
Seitenbürste starr, weder ausfahrbar noch anhebbar
Wischsystem zwei rotierende Mopps mit MopExtend
Mopphub 10,5 mm
Moppwäsche Warmwasser mit 75 °C
Mopp-Trocknung Heißluft
Schwellenüberwindung 20 mm (Herstellerangabe), 2,2 cm im Fachtest gemessen
Navigation LiDAR, dazu Doppel-Laser, KI, RGB-Kamera und LED-Licht
Hindernisvermeidung Smart 3D Adapt, bis zu 120 Objektarten (Herstellerangabe)
Teppicherkennung ja, mit Mopphub und Saugkraftverstärkung
Maße Roboter 350 × 350 × 97 mm
Gewicht Roboter 4,1 kg
Staubbehälter im Roboter 300 ml laut Dreame, 395 ml laut zwei Datenblatt-Portalen
Wassertank im Roboter 80 ml
Maße Station 340 × 456,7 × 590,5 mm
Staubbeutel Station 3,2 l
Frischwassertank 4,5 l
Schmutzwassertank 4,0 l
Filter Patrone (Händlerangabe)
Akku 5.200 mAh
Laufzeit bis 200 Minuten beim Saugen, bis 160 Minuten beim Saugen und Wischen
Ladezeit 3,5 Stunden laut Dreame, bis 240 Minuten im Fachtest
Lautstärke bis 74 dB(A) laut Dreame, 68 dB im Fachtest gemessen
Steuerung Dreamehome-App, Sprachassistenten, Tasten am Gerät
Marktstart Mai 2025

Unsere Rezension

Der Dreame L40 Ultra AE ist die Einstiegsvariante der L40-Reihe und laut Dreame das Upgrade des L10s Pro Ultra Heat. Für rund 399 Euro bringt er 19.000 Pa, eine Waschstation mit Heißwasser und zwei wechselbare Hauptbürsten mit. Gespart wird an der Seitenbürste und an der Schwellenhöhe, was ein veröffentlichter Fachtest deutlich sichtbar macht. Grundlage dieser Einordnung sind das Dreame-Datenblatt, die Listungen bei OTTO und Amazon sowie die Messwerte von smarthomeassistent.de.

Das spricht dafür

  • Komplette Waschstation mit 75 °C Moppwäsche und Heißlufttrocknung für rund 399 Euro
  • Haare werden im Fachtest sowohl auf Laminat als auch auf Teppich mit 10 von 10 Punkten aufgenommen
  • Saugleistung auf Laminat mit 97,44 von 100 Punkten im selben Test
  • Zwei wechselbare Hauptbürsten: die TriCut schneidet lange Haare durch, die Gummibürste holt grobe Krümel aus Fugen
  • Mit 9,7 cm Bauhöhe einer der flachsten Roboter mit voller Waschstation
  • Akkuverbrauch im Testraum bei nur 29 Prozent für 25 Quadratmeter, deutlich sparsamer als der L40s Pro Ultra
  • 4,5 Liter Frischwasser und ein 3,2-Liter-Beutel halten den Wartungsaufwand niedrig

Das spricht dagegen

  • Die Seitenbürste fährt nicht aus: im Eckentest des Fachmagazins 0 von 5 Punkten, Ecken bleiben Handarbeit
  • Wischleistung mit der Teilnote 3,3 bewertet, beim Aufnehmen des gelösten Schmutzes nur 1 von 4 Punkten
  • Teppichleistung mit 75,32 von 100 Gramm deutlich unter dem L40s Pro Ultra mit 88,56 Gramm
  • Nur 20 mm Schwellenhöhe, höhere Türkanten bleiben eine Grenze
  • Die Mopps lassen sich vor der Fahrt nicht in der Station ablegen, bei Hochflor müssen sie von Hand abgenommen werden
  • Beim Staubbehälter widersprechen sich Dreame (300 ml) und zwei Datenblatt-Portale (395 ml)
  • Der Wassertank im Roboter fasst nur 80 ml, gewischt wird in kurzen Etappen mit Rückfahrten zur Station

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 3,5
Saugleistung 4,0
Wischleistung 3,0
Navigation und Hinderniserkennung 3,5
Station und Wartungsaufwand 4,0

Gesamtwertung: 3,8 / 5

Was der L40 Ultra AE für 399 Euro liefert

Ein Saug-Wisch-Roboter mit vollwertiger Waschstation kostete vor zwei Jahren das Doppelte. Der L40 Ultra AE bringt für rund 399 Euro die komplette Kette mit: absaugen in einen 3,2-Liter-Beutel, Mopps mit 75 °C waschen, mit Heißluft trocknen, Wasser und Reinigungsmittel selbstständig nachziehen.

Dreame beschreibt das Modell in der Amazon-Listung als Upgrade des L10s Pro Ultra Heat, also als Nachfolger einer erfolgreichen Baureihe. Die Saugkraft liegt bei 19.000 Pa, derselbe Wert wie beim deutlich teureren L40s Pro Ultra.

Der Unterschied zwischen den beiden liegt an den Rändern: bei der Seitenbürste, bei der Bürstenmechanik und bei der Schwellenhöhe. Genau dort spart Dreame, und genau dort zeigt der Fachtest die Folgen.

Zwei Bürsten zum Wechseln

Eine Besonderheit dieses Modells ist die Bürstenwahl. Dreame legt zwei Hauptbürsten bei, die sich werkzeuglos tauschen lassen.

Die TriCut-Bürste trägt eine Schneidmechanik, die lange Haare durchtrennt, bevor sie sich um die Achse wickeln. Sie ist die Wahl für Haushalte mit langhaarigen Bewohnern oder Haustieren. Die anhebbare Gummibürste verzichtet auf Borsten und zieht dafür groben Schmutz aus Fugen und flachem Teppich, weil die Gummilamellen direkt aufsetzen.

Der Test von smarthomeassistent.de vergibt bei Haaren 10 von 10 Punkten auf Laminat und 10 von 10 auf Teppich. Das ist der Bestwert im Vergleichsfeld und der stärkste Einzelbefund dieses Geräts. Wie schwer sich Tierhaare sonst entfernen lassen, zeigt der Ratgeber Tierhaare beim Waschen entfernen.

Saugleistung: stark auf Hartboden, schwächer auf Teppich

Auf Laminat misst der Fachtest 97,44 von 100 Punkten. Für Fliesen, Vinyl und Parkett ist damit alles gesagt, dort arbeitet das Gerät gründlich.

Auf Kurzflorteppich nimmt er 75,32 von 100 Gramm Testschmutz auf. Dieser Wert ordnet sich im Mittelfeld ein und liegt spürbar unter dem L40s Pro Ultra mit 88,56 Gramm, obwohl beide dieselben 19.000 Pa angeben. Die Erklärung liegt in der Bürstengeometrie: Eine einzelne Walze bringt weniger mechanische Arbeit in den Flor als zwei gegenläufige.

Für die Praxis heißt das: Auf Hartboden macht der L40 Ultra AE keine Kompromisse. Sobald größere Teppichflächen dazukommen, holt ein Gerät mit Doppelwalze mehr heraus. Warum Saugroboter auf Teppich generell an Grenzen stoßen, erklärt der Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich.

Die Ecken sind die klare Schwachstelle

Hier liegt der wichtigste Punkt dieser Rezension. Die Seitenbürste sitzt fest und fährt weder aus noch hebt sie an. Im Eckentest des Fachmagazins ergibt das 0 von 5 Punkten.

Praktisch bedeutet das: In einer rechtwinkligen Zimmerecke bleibt ein Bereich von etwa zwei bis drei Zentimetern unberührt. Bei Staub fällt das kaum auf, bei Krümeln, Katzenstreu oder Sand sammelt sich dort mit der Zeit ein sichtbarer Rand.

Der Mopp fährt über MopExtend immerhin seitlich aus, deshalb erreicht der Roboter beim Wischen die Randbereiche mit 3 von 4 Punkten. Die trockene Ecke bleibt davon unberührt. Wer viele offene Ecken hat und diesen Rand nicht von Hand nachkehren möchte, ist beim L40s Pro Ultra mit ausfahrbarer Seitenbürste besser aufgehoben, der im selben Test 5 von 5 Punkten holt.

Das Wischen: solide, mit einer Einschränkung

Zwei rotierende Mopps drücken auf den Boden, der Wassertank im Roboter fasst 80 Milliliter und wird an der Station laufend nachgefüllt. Der Mopphub liegt bei 10,5 Millimetern, damit hebt der Roboter die Pads auf erkanntem Teppich an.

Der Fachtest bewertet das Wischen mit der Teilnote 3,3. Die Einzelwerte erklären die Zahl: 3 von 4 Punkten beim Entfernen von Flächenschmutz, 3 von 4 beim Randwischen, 2,5 von 4 beim Kaffeefleck, aber nur 1 von 4 beim Aufnehmen des gelösten Schmutzes.

Das ist der entscheidende Befund. Der Roboter löst den Schmutz zuverlässig, transportiert ihn aber nur teilweise ab. Ein dünner Film bleibt zurück. Für die tägliche Auffrischung auf Hartboden reicht das, für stark verschmutzte Küchenböden bleibt Nacharbeit. Welche Wischsysteme es gibt und wo ihre Unterschiede liegen, klärt der Ratgeber Wischroboter: Walze oder Mopp.

Ein zweiter Punkt betrifft den Alltag: Die Mopps lassen sich vor einer reinen Saugfahrt nicht in der Station ablegen. Wer Hochflorteppich hat und nur saugen lassen will, nimmt sie von Hand ab.

Der Roboter kartiert per LiDAR, ergänzt um Doppel-Laser, KI-Auswertung, RGB-Kamera und LED-Licht. Dreame nennt das System Smart 3D Adapt und gibt bis zu 120 erkannte Objektarten an.

Der Fachtest vergibt 3,75 von 5 Punkten für die Navigation und 38 von 53 für die Hinderniserkennung. Beides sind ordentliche Werte, die aber hinter der Erkennungsleistung des L40s Pro Ultra mit 42 von 53 Punkten zurückbleiben.

Beim Akku dreht sich das Verhältnis um. Für den 25 Quadratmeter großen Testraum brauchte der L40 Ultra AE 66 Minuten und nur 29 Prozent der Ladung. Zum Vergleich: Der L40s Pro Ultra verbrauchte im selben Raum 50 Prozent. Hochgerechnet reicht eine Ladung des L40 Ultra AE damit für rund 85 Quadratmeter Nassreinigung, was ihn für größere Wohnungen sogar besser geeignet macht als das teurere Schwestermodell. Wie sich Akkus in dieser Geräteklasse über die Jahre verhalten, beschreibt der Ratgeber Wie lange hält ein Staubsauger-Akku.

Station, Maße und laufender Aufwand

Die Station misst 340 × 456,7 × 590,5 Millimeter und braucht damit eine Stellfläche wie ein schmaler Nachttisch. Darin stecken 4,5 Liter Frischwasser, 4 Liter Schmutzwasser und ein 3,2-Liter-Staubbeutel.

Der Roboter selbst ist mit 9,7 Zentimetern flach genug für die meisten Sofas und Sideboards. Beim Staubbehälter gibt es eine Unstimmigkeit in den Quellen: Dreame nennt 300 Milliliter, zwei Datenblatt-Portale führen 395 Milliliter. Im Alltag spielt der Unterschied kaum eine Rolle, weil die Station nach jeder Fahrt absaugt.

Von Hand bleiben damit: Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser ausleeren, den Beutel alle paar Monate tauschen. Wann ein Wechsel ansteht, ordnet der Ratgeber Wie oft den Staubsaugerbeutel wechseln ein.

Alternativen im Vergleich

ModellSaugkraftLaminat / Teppich im TestEckenPreisBewertung
Dreame L40 Ultra AE19.000 Pa97,44 / 75,32 g0 von 5ca. 399 €3,8
MOVA P50 Pro Ultra19.000 Pa98,87 / 85,03 g4 von 5ca. 449 €4,1
Dreame L40s Pro Ultra19.000 Pa98,72 / 88,56 g5 von 5ca. 499 €4,2
Ecovacs Deebot T30e Omni25.000 Pakeine Messwerteausfahrbarca. 309 €4,1

Die Messwerte der ersten drei Zeilen stammen aus derselben Testreihe von smarthomeassistent.de und sind untereinander vergleichbar. Auffällig ist, dass schon 50 Euro Aufpreis beim MOVA P50 Pro Ultra die Eckenschwäche löst.

Für wen sich der L40 Ultra AE lohnt

Passt gut, wenn du überwiegend Hartboden hast, eine große Wohnfläche abdecken willst und der Preis den Ausschlag gibt. Der sparsame Akku und die 4,5 Liter Frischwasser machen ihn zu einem Gerät, das auch 90 Quadratmeter in einem Durchgang schafft. In Haushalten mit Haustieren spielt die TriCut-Bürste ihre Stärke aus.

Passt schlecht, wenn deine Wohnung viele offene Ecken hat oder du gründliches Wischen erwartest. Die 0 von 5 Punkten im Eckentest sind die logische Folge der starren Seitenbürste und im Alltag gut sichtbar. Auch für hohe Türschwellen über 2 Zentimetern ist er die falsche Wahl.

Fazit

Der Dreame L40 Ultra AE ist für rund 399 Euro ein ehrliches Einstiegsangebot in die Klasse der Roboter mit Waschstation. Auf Hartboden saugt er nahezu vollständig, Haare erledigt er mit Bestnote, und der sparsame Akku deckt große Wohnungen ab.

Die Sparmaßnahmen sitzen sichtbar an zwei Stellen: bei der starren Seitenbürste, die Ecken auslässt, und beim Wischen, wo der gelöste Schmutz nur teilweise abtransportiert wird.

Wenn dein Boden überwiegend glatt und offen liegt, ist das ein sehr guter Preis für diese Ausstattung. Sobald Ecken, Teppich oder gründliches Wischen im Vordergrund stehen, lohnen die 100 Euro Aufpreis zum Dreame L40s Pro Ultra oder die 50 Euro zum MOVA P50 Pro Ultra.

Häufige Fragen

Was bedeutet das AE im Namen Dreame L40 Ultra AE?

Dreame kennzeichnet mit den Buchstaben unterschiedliche Ausstattungsvarianten derselben Baureihe. Der L40 Ultra AE arbeitet mit 19.000 Pa, daneben gibt es den L40 Ultra A mit 24.000 Pa und einer anderen Bürstenkombination. Beim Kauf lohnt sich deshalb der Blick auf den vollständigen Modellnamen in der Artikelbezeichnung, weil sich Preis und Leistung zwischen den Varianten unterscheiden.

Reinigt der L40 Ultra AE Ecken gründlich?

Ecken sind seine deutlichste Schwäche. Die Seitenbürste sitzt fest und fährt nicht aus, deshalb vergibt smarthomeassistent.de im Eckentest 0 von 5 Punkten. Der Mopp fährt über MopExtend zwar seitlich aus, doch die trockene Ecke bleibt für die Bürste unerreichbar. Wer viele offene Ecken hat, greift entweder zum L40s Pro Ultra mit ausfahrbarer Seitenbürste oder plant Handarbeit ein.

Wie gut wischt der Dreame L40 Ultra AE?

Der Fachtest vergibt die Teilnote 3,3. Beim Entfernen von Flächenschmutz und beim Randwischen holt er jeweils 3 von 4 Punkten, beim Aufnehmen des gelösten Schmutzes dagegen nur 1 von 4. Praktisch bedeutet das: Der Boden wird feucht und sichtbar sauberer, ein Teil des gelösten Schmutzes bleibt aber als Film liegen. Für die tägliche Auffrischung reicht das, für stark verschmutzte Küchenböden eher nicht.

Passt der L40 Ultra AE unter niedrige Möbel?

Mit 9,7 Zentimetern Bauhöhe gehört er zu den flacheren Geräten mit voller Waschstation. Übliche Sofas und Sideboards mit 10 Zentimetern Bodenfreiheit unterfährt er damit. Die Station selbst braucht dagegen Platz: 34 Zentimeter Breite, 45,7 Zentimeter Tiefe und 59 Zentimeter Höhe, dazu eine freie Anfahrt von etwa einem halben Meter.

Welche Türschwellen schafft der L40 Ultra AE?

Dreame gibt 20 Millimeter an, der Fachtest bestätigt 2,2 Zentimeter als praktische Kletterhöhe. Damit kommt er über gängige Innentürschwellen, scheitert aber an höheren Kanten, wie sie an Balkon- und Terrassentüren üblich sind. Der L40s Pro Ultra hat für genau diesen Fall zusätzliche Hilfsräder und schafft gestufte Schwellen bis 40 Millimeter.

Welche der beiden Hauptbürsten sollte man einsetzen?

Dreame legt zwei Bürsten bei, die sich werkzeuglos tauschen lassen. Die TriCut-Bürste besitzt eine Schneidmechanik und trennt lange Haare durch, bevor sie sich um die Achse wickeln. Sie ist die richtige Wahl in Haushalten mit langhaarigen Bewohnern oder Haustieren. Die anhebbare Gummibürste zieht dafür grobe Krümel und Sand besser aus Fugen und flachem Teppich. Der Test bescheinigt beiden Varianten 10 von 10 Punkten bei Haaren.

Wie viel Fläche schafft der L40 Ultra AE mit einer Ladung?

Der Akku fasst 5.200 mAh, Dreame nennt bis zu 200 Minuten beim Saugen und 160 Minuten im kombinierten Betrieb. Im Test verbrauchte der Roboter für 25 Quadratmeter nur 29 Prozent des Akkus und brauchte dafür 66 Minuten. Hochgerechnet reicht eine Ladung damit für rund 85 Quadratmeter Nassreinigung, ein guter Wert in dieser Klasse.

Wäscht die Station die Mopps mit heißem Wasser?

Ja, die Station spült die Wischmopps mit 75 °C warmem Wasser und trocknet sie danach mit Heißluft. Das ist der entscheidende Punkt gegen muffigen Geruch, weil feuchte Textilfasern sonst innerhalb von zwei Tagen zu riechen beginnen. Ein Nachteil bleibt: Die Mopps lassen sich nicht in der Station ablegen, für reines Saugen auf Hochflor nimmst du sie von Hand ab.

Was kostet der Dreame L40 Ultra AE aktuell?

Bei OTTO und bei Amazon liegt er bei jeweils rund 399 Euro. Als UVP nennt das Datenblattportal inside-digital 699 Euro, der Dreame-Shop führt 549 Euro als regulären Preis. Verlangt wird beides im Handel nicht, der Straßenpreis liegt seit Längerem bei 399 Euro.

Lohnt sich der Aufpreis zum L40s Pro Ultra?

Für 100 Euro mehr bekommst du beim L40s Pro Ultra eine ausfahrbare Seitenbürste, eine Doppelwalze als Hauptbürste und die Hubräder für höhere Schwellen. Im Fachtest schlägt sich das in besseren Werten bei Teppich (88,56 statt 75,32 Gramm), beim Wischen (Teilnote 1,0 statt 3,3) und bei den Ecken (5 von 5 statt 0 von 5) nieder. Wenn Ecken und Wischen zählen, ist der Aufpreis gut angelegt.

Passende Ratgeber zum Thema