Saugroboter mit Wischfunktion · Dreame

Dreame L40s Pro Ultra (Saugroboter mit Wischfunktion)

  • HyperStream Detangling DuoBrush: zwei Walzen statt einer, in einem Fachtest 10 von 10 Punkten bei Haaren auf Teppich
  • Wischleistung im Test von smarthomeassistent.de mit der Teilnote 1,0 bewertet
  • EasyLeap-Hilfsräder überwinden laut Dreame Doppelstufen bis 40 mm
  • Ausfahrbare Seitenbürste und ausfahrbarer Mopp für Kanten und Ecken
  • Station mit 3,2-Liter-Beutel, Moppwäsche bei 75 °C und Heißlufttrocknung

Preise: Stand 20.08.2026, ohne Gewähr

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Rezension der dein-staubsauger.de-Redaktion · Veröffentlicht am 19. August 2026

Dreame L40s Pro Ultra

Technische Daten

Modellbezeichnung L40s Pro Ultra (RLL74CE)
Gerätetyp Saug-Wisch-Roboter mit Wasch- und Absaugstation
Saugkraft 19.000 Pa (Vormax, Herstellerangabe)
Motor TurboForce der 6. Generation
Hauptbürste HyperStream Detangling DuoBrush (Gummi-Borsten-Walze plus TPU-Gummiwalze)
Seitenbürste ausfahrbar und anhebbar
Wischsystem zwei rotierende Mopps mit MopExtend RoboSwing
Mopphub 10,5 mm
Moppwäsche Warmwasser mit 75 °C
Mopp-Trocknung Heißluft
Waschbrett mit Selbstreinigung
Schwellenüberwindung 40 mm bei Doppelstufen (EasyLeap), 22 mm bei einzelner Schwelle (Herstellerangabe)
Navigation LiDAR, dazu KI, RGB-Kamera und LED-Licht
Hindernisvermeidung mehr als 180 Objekte (Herstellerangabe)
Teppicherkennung ja, mit Saugkraftverstärkung und Mopphub
Maße Roboter 350 × 350 × 103,8 mm
Gewicht Roboter 4,23 kg
Staubbehälter im Roboter 300 ml
Wassertank im Roboter 80 ml
Maße Station 340 × 456,7 × 590,5 mm
Staubbeutel Station 3,2 l, laut Dreame bis zu 100 Tage
Frischwassertank 4,5 l
Schmutzwassertank 4,0 l
Filter HEPA (Händlerangabe)
Akku 5.200 mAh, 14,4 V
Laufzeit bis 180 Minuten beim Saugen, bis 150 Minuten beim Saugen und Wischen
Ladezeit 3,5 Stunden (Herstellerangabe)
Lautstärke bis 74 dB(A) laut Dreame, 68 dB im Fachtest gemessen
Steuerung Dreamehome-App, Alexa, Google Assistant, Tasten am Gerät
Marktstart Mai 2025

Unsere Rezension

Der Dreame L40s Pro Ultra sitzt in der Mitte der L-Reihe und bringt zwei Dinge mit, die in dieser Preisklasse selten sind: eine Doppelwalze als Hauptbürste und Hilfsräder, die den Roboter über hohe Türschwellen heben. Zwei veröffentlichte Fachtests bestätigen vor allem die Wischleistung, während die Navigation auf Langflorteppich Schwächen zeigt. Grundlage dieser Einordnung sind das Dreame-Datenblatt, die Listungen bei OTTO und Amazon sowie die Messwerte von smarthomeassistent.de.

Das spricht dafür

  • Wischleistung: smarthomeassistent.de vergibt die Teilnote 1,0 und misst 4 von 4 Punkten bei Fleckenentfernung, Randreinigung und Strukturaufnahme
  • Saugleistung auf Laminat mit 98,72 von 100 Gramm und auf Kurzflorteppich mit 88,56 Gramm im selben Test
  • HyperStream DuoBrush arbeitet mit zwei Walzen und holte im Test 10 von 10 Punkten bei Haaren auf Teppich
  • EasyLeap-Hilfsräder heben den Roboter mechanisch an, laut Dreame reicht das für Doppelstufen bis 40 mm
  • Ausfahrbare Seitenbürste und ausfahrbarer Mopp: 5 von 5 Punkten beim Eckentest mit Maiskörnern
  • 4,5 Liter Frischwasser und ein 3,2-Liter-Beutel reichen laut Dreame für rund 100 Tage ohne Handgriff
  • 499 Euro gegenüber 899 Euro UVP: der Fachtest bewertet die Preis-Leistung mit 1,4

Das spricht dagegen

  • Auf Hochflorteppich bricht die Saugleistung im Test auf 23,21 von 100 Gramm ein, bei Haaren auf 5,4 von 10 Punkten
  • Navigation auf Langflorteppich mit 12 von 21 Punkten bewertet, der Roboter verliert dort die Spur
  • Der Akkuverbrauch liegt im Testraum bei 50 Prozent für 25 Quadratmeter, für große Wohnungen ist das viel
  • Die 40 mm gelten nur für zwei Stufen mit mehr als 3 cm Abstand dazwischen, eine einzelne Schwelle über 22 mm bleibt eine Hürde
  • Die Ladezeit von 3,5 Stunden verlängert jeden unterbrochenen Durchgang deutlich
  • Der Wassertank im Roboter fasst nur 80 ml, gewischt wird deshalb in kurzen Etappen mit Rückfahrten zur Station
  • Bei Kaffeepulver in der Ecke bleiben laut Test 2,5 von 4 Punkten übrig, Ecken bleiben ein Restrisiko

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 4,0
Saugleistung 4,5
Wischleistung 4,5
Navigation und Hinderniserkennung 3,5
Station und Wartungsaufwand 4,0

Gesamtwertung: 4,2 / 5

Zwei Walzen statt einer: der eigentliche Unterschied

Bei Saugrobotern entscheidet die Hauptbürste darüber, wie viel Wartung das Gerät im Alltag verlangt. Eine einzelne Walze mit Borsten sammelt Haare, die sich um die Achse wickeln und irgendwann von Hand mit der Schere entfernt werden.

Der L40s Pro Ultra arbeitet mit der HyperStream Detangling DuoBrush, also zwei Walzen nebeneinander. Die eine trägt Gummi-Borsten, die zweite besteht aus TPU-Gummi. Beide drehen gegeneinander, und die Geometrie führt Haare in Richtung Saugöffnung, statt sie auf der Achse aufzuwickeln.

Im Test von smarthomeassistent.de zahlt sich das aus: 10 von 10 Punkten bei Haaren auf Teppich, 8,9 von 10 auf Laminat, wo sich einzelne Haare teilweise verfingen. Für Haushalte mit langhaarigen Bewohnern oder Haustieren ist das der Punkt, der über die wöchentliche Wartungszeit entscheidet. Wie viel Arbeit Tierhaare sonst machen, zeigt der Ratgeber Tierhaare von Polstern entfernen.

19.000 Pa und was davon auf dem Boden ankommt

Pascal-Angaben sind Herstellerwerte ohne genormte Messvorschrift und deshalb vor allem innerhalb einer Marke vergleichbar. Aussagekräftiger ist, was ein unabhängiger Test misst.

Auf Laminat nahm der Roboter im Test 98,72 von 100 Gramm Testschmutz auf. Auf Kurzflorteppich waren es 88,56 Gramm, ein Wert, der in dieser Preisklasse an der Spitze liegt. Die Automatik löste dabei dreimal selbstständig eine Nachreinigung aus, was den Wert mit erklärt.

Auf Hochflorteppich kippt das Bild: 23,21 von 100 Gramm und 5,4 von 10 Punkten bei Haaren. Das ist keine Besonderheit dieses Modells, die Bauform kommt schlicht nicht tief genug in den Flor. Wer überwiegend Hochflor liegen hat, löst das mit einem Handgerät statt mit einem Roboter. Welche Rolle der Flor sonst noch spielt, klärt der Ratgeber Saugroboter fährt nicht auf Teppich.

Das Wischen ist die Stärke

Zwei rotierende Mopps drücken auf den Boden und drehen sich mit konstanter Drehzahl. Über MopExtend RoboSwing fährt der rechte Mopp seitlich aus, sobald der Roboter an einer Wand oder einem Möbelstück entlangfährt.

Der Fachtest vergibt für das Wischen die Teilnote 1,0. Im Detail: 4 von 4 Punkten beim Entfernen von Flächenschmutz, 4 von 4 bei der Randreinigung, 4 von 4 bei strukturierten Oberflächen und 4 von 4 beim Erkennen eines Kaffeeflecks. Bei der Schmutzaufnahme, also dem Abtransport des gelösten Drecks, blieben 2,5 von 4 Punkten stehen. Feinste Rückstände bleiben demnach liegen.

Für die Praxis heißt das: Eingetrocknete Flecken auf Fliesen und Vinyl bekommt dieses Gerät weg, ein Nachwischen von Hand entfällt in den meisten Fällen. Wie sich rotierende Mopps von Walzensystemen unterscheiden, ordnet der Ratgeber Wischroboter: Walze oder Mopp ein.

Die Station wäscht die Pads anschließend mit 75 °C warmem Wasser und trocknet sie mit Heißluft. Das Waschbrett reinigt sich dabei mit. Diese Kette ist der Grund, warum ein Gerät mit Heizung im Alltag anders riecht als eines ohne, wie der Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen beschreibt.

EasyLeap: die Hilfsräder für hohe Schwellen

Türschwellen sind der häufigste Grund, warum ein Saugroboter Räume auslässt. Der L40s Pro Ultra bringt dafür ein zusätzliches Radpaar mit, das den Roboter beim Anfahren einer Kante anhebt.

Dreame nennt 40 Millimeter, und diese Zahl braucht eine Einordnung. Sie gilt für zwei aufeinanderfolgende Stufen mit mehr als 3 Zentimetern Abstand dazwischen, also für eine gestufte Schwelle. Eine einzelne Kante über 22 Millimeter kann laut Dreame zu hoch sein. Der Fachtest misst 2,2 Zentimeter als verlässliche Kletterhöhe.

Praktisch bedeutet das: Altbau-Türschwellen um 2 Zentimeter fährt der Roboter zuverlässig an. Eine hohe Terrassenkante bleibt eine Grenze, an der er umkehrt. Vor dem Kauf lohnt es sich deshalb, die höchste Schwelle der Wohnung mit einem Lineal zu messen.

Der Roboter kartiert mit LiDAR und ergänzt das um Doppel-Laser, KI-Auswertung, eine RGB-Kamera und ein LED-Licht für dunkle Ecken. Dreame nennt mehr als 180 erkannte Objektarten.

Der Fachtest vergibt 42 von 53 Punkten für die Hinderniserkennung, ein solider Wert, und 3,5 von 5 für die Navigation insgesamt. Der Abzug entsteht an einer bestimmten Stelle: Auf Langflorteppich erreicht die Navigation nur 12 von 21 Punkten. Der Roboter verliert dort die Spur, weil der Flor die Räder bremst und die Wegmessung ungenau wird.

Ein zweiter Punkt betrifft die Effizienz. Für den 25 Quadratmeter großen Testraum brauchte das Gerät 75 Minuten und verbrauchte dabei 50 Prozent des Akkus. Die App zeigte 56 Minuten an, was die Lücke zwischen Anzeige und Realität gut illustriert. Hochgerechnet reicht eine Ladung für rund 50 Quadratmeter gründliche Nassreinigung, danach folgt eine Ladepause von 3,5 Stunden.

Die Station und der laufende Aufwand

In der Station stecken 4,5 Liter Frischwasser, 4 Liter Schmutzwasser und ein 3,2-Liter-Staubbeutel. Dreame nennt für den Beutel bis zu 100 Tage.

Rechnerisch ergibt sich daraus folgender Alltag: Das Frischwasser reicht für etwa 200 Quadratmeter Wischfläche, in einer 80-Quadratmeter-Wohnung also für rund zwei Wochen bei jedem zweiten Tag Wischbetrieb. Der Staubbeutel hält bei einem Haushalt ohne Tiere tatsächlich um die drei Monate durch, mit Hund oder Katze eher sechs bis zehn Wochen. Wie sich die Standzeit einschätzen lässt, erklärt der Ratgeber Wie oft den Staubsaugerbeutel wechseln.

Von Hand bleibt damit wenig: Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser ausleeren, alle paar Monate den Beutel wechseln und gelegentlich den Filter ausspülen. Ein Anschlusskit für festen Zu- und Ablauf bietet Dreame separat an.

Was er kostet und was er dafür bietet

Dreame nennt eine UVP von 899 Euro, verlangt wird sie im Handel nicht. Bei OTTO und bei Amazon liegt der L40s Pro Ultra bei jeweils rund 499 Euro.

Der Fachtest bewertet die Preis-Leistung mit 1,4 und trifft damit den Kern: Doppelwalze, ausfahrbarer Mopp, ausfahrbare Seitenbürste, Hubräder und eine Station mit Heißwasserwäsche waren vor einem Jahr Merkmale der 900-Euro-Klasse. Die Amazon-Bewertung liegt bei 4,2 von 5 Sternen aus rund 2.860 Rezensionen, und das Magazin TopTechNews vergab am 14. Juni 2025 die Note 8,6 von 10 Punkten.

Alternativen im Vergleich

ModellSaugkraftLaminat / Teppich im TestWischen (Note)PreisBewertung
Dreame L40s Pro Ultra19.000 Pa98,72 / 88,56 g1,0ca. 499 €4,2
MOVA P50 Pro Ultra19.000 Pa98,87 / 85,03 g2,0ca. 449 €4,1
Dreame L40 Ultra AE19.000 Pa97,44 / 75,32 g3,3ca. 399 €3,8
Dreame L50s Pro Ultra30.000 Pa98,52 / 93,60 gschwach laut Testca. 749 €3,8

Alle Messwerte stammen aus derselben Testreihe von smarthomeassistent.de und sind deshalb untereinander vergleichbar. Der L40s Pro Ultra gewinnt beim Wischen deutlich, der L50s Pro Ultra saugt auf Teppich stärker und kostet 250 Euro mehr, der MOVA P50 Pro Ultra liegt nah dran und kostet 50 Euro weniger.

Für wen sich der L40s Pro Ultra lohnt

Passt gut, wenn du überwiegend Hartboden und Kurzflorteppich hast und Wert auf gründliches Wischen legst. Für Wohnungen bis rund 100 Quadratmeter mit Türschwellen um 2 Zentimeter ist das ein rundes Paket, besonders in Haushalten mit Haustieren, weil die Doppelwalze die Haarwickel weitgehend erledigt.

Passt schlecht, wenn große Flächen Hochflorteppich liegen. Dort bleiben 23 von 100 Gramm Testschmutz übrig und die Navigation wird unsicher. Auch bei über 120 Quadratmetern wird der Akkuverbrauch von 2 Prozent je Quadratmeter zum Thema, weil dann mehrere Ladepausen zu je 3,5 Stunden anfallen.

Fazit

Der Dreame L40s Pro Ultra ist für rund 499 Euro einer der stimmigsten Saug-Wisch-Roboter seiner Klasse. Die Wischleistung erreicht im Fachtest die Teilnote 1,0, die Doppelwalze löst das Haarproblem weitgehend, und die Station nimmt mit 100 Tagen Beutelstandzeit und Heißwasserwäsche fast alle Handgriffe ab.

Seine Grenzen liegen dort, wo fast alle Geräte dieser Bauart an ihre Grenzen kommen: im Hochflor. Dazu kommt ein Akkuverbrauch, der große Wohnungen in mehrere Durchgänge zerlegt.

Wer weniger ausgeben will, findet im Dreame L40 Ultra AE für rund 399 Euro dieselbe Saugkraft mit einfacherer Bürste und starrer Seitenbürste. Wer 250 Euro mehr investiert, bekommt mit dem Dreame L50s Pro Ultra mehr Saugkraft und eine Moppwäsche mit 100 °C.

Häufige Fragen

Was unterscheidet den Dreame L40s Pro Ultra vom L40 Ultra AE?

Beide arbeiten mit 19.000 Pa, doch die Ausstattung trennt sie deutlich. Der L40s Pro Ultra hat eine Doppelwalze als Hauptbürste, eine ausfahrbare Seitenbürste und die EasyLeap-Hilfsräder für hohe Schwellen. Der L40 Ultra AE kommt mit einer einzelnen Bürste, einer starren Seitenbürste und schafft nur 20 mm Schwellenhöhe. Im Fachtest zeigt sich das beim Teppich: 88,56 gegenüber 75,32 Gramm aufgenommener Testschmutz.

Wie hoch sind die Türschwellen, die der L40s Pro Ultra wirklich schafft?

Dreame nennt 40 Millimeter, meint damit aber zwei aufeinanderfolgende Stufen mit mehr als 3 Zentimetern Abstand dazwischen. Eine einzelne Schwelle über 22 Millimeter kann laut Dreame zu hoch sein. Der Test von smarthomeassistent.de misst 2,2 Zentimeter als sichere Kletterhöhe. Für Altbau-Türschwellen um 2 Zentimeter reicht das, für Terrassentüren mit hoher Kante nicht.

Wäscht die Station des L40s Pro Ultra die Mopps mit heißem Wasser?

Ja, die Station spült die beiden Wischmopps mit 75 °C warmem Wasser und trocknet sie anschließend mit Heißluft. Das Waschbrett reinigt sich dabei selbst mit. Diese Kombination ist der Grund, warum feuchte Mopps hier deutlich seltener muffig riechen als bei Geräten ohne Heizung. Neuere Modelle wie der L50s Pro Ultra gehen mit 100 °C noch einen Schritt weiter.

Wie lange hält der Staubbeutel in der Station?

Der Beutel fasst 3,2 Liter, Dreame nennt bis zu 100 Tage. Diese Angabe gilt für einen durchschnittlichen Haushalt ohne Haustiere. Mit Hund oder Katze und viel Teppichboden füllt sich der Beutel schneller, weil Haare und Flusen mehr Volumen einnehmen als Feinstaub. Realistisch sind dann sechs bis zehn Wochen.

Taugt der L40s Pro Ultra für Hochflorteppich?

Für Hochflor ist er die falsche Wahl. Im Test von smarthomeassistent.de nimmt er dort nur 23,21 von 100 Gramm Testschmutz auf und kommt bei Haaren auf 5,4 von 10 Punkten. Auf Kurzflor und Läufern sieht das mit 88,56 Gramm ganz anders aus. Diese Schwäche teilt er sich mit fast allen Saugrobotern, weil die Bürste den tiefen Flor nicht durchdringt.

Wie laut ist der Dreame L40s Pro Ultra?

Dreame gibt maximal 74 dB(A) an, gemessen wurden im Fachtest 68 dB. Das entspricht etwa dem Pegel eines lebhaften Gesprächs und ist für 19.000 Pa ein normaler Wert. Deutlich lauter wird es beim Absaugen in der Station, das aber nur wenige Sekunden dauert. Wer nachts reinigen lässt, legt die Absaugung in der App auf eine passende Uhrzeit.

Welche App steuert den L40s Pro Ultra?

Die Steuerung läuft über die Dreamehome-App. Darin legst du Karten für mehrere Etagen an, definierst Sperrzonen und virtuelle Wände, stellst Saugstufe und Wassermenge je Raum ein und planst Zeiten. Alexa und Google Assistant funktionieren zusätzlich. Für die Einrichtung braucht der Roboter ein 2,4-GHz-WLAN, ein reines 5-GHz-Netz reicht nicht.

Für welche Wohnungsgröße reicht der Akku?

Der Akku fasst 5.200 mAh, Dreame nennt bis zu 180 Minuten beim reinen Saugen und 150 Minuten im kombinierten Betrieb. Im Test brauchte der Roboter für 25 Quadratmeter 75 Minuten und 50 Prozent Akku. Hochgerechnet reicht eine Ladung damit für etwa 50 Quadratmeter gründliche Nassreinigung. Größere Flächen schafft er ebenfalls, dann mit einer Ladepause von 3,5 Stunden.

Kann man beim L40s Pro Ultra einen festen Wasseranschluss nachrüsten?

Dreame bietet ein Anschlusskit für Zu- und Ablauf an, das bei mehreren Modellen der L-Reihe passt. Ob es sich lohnt, hängt an den 4,5 Litern Frischwasser: Sie reichen für rund 200 Quadratmeter Wischfläche. In kleineren Wohnungen füllst du damit alle ein bis zwei Wochen nach, was den Aufwand für die Installation selten rechtfertigt.

Was kostet der Dreame L40s Pro Ultra aktuell?

Bei OTTO und bei Amazon liegt er bei jeweils rund 499 Euro. Die UVP nennt Dreame mit 899 Euro, verlangt wird sie im Handel seit Längerem nicht. Für diesen Preis bekommst du eine Ausstattung, die vor einem Jahr noch der 900-Euro-Klasse vorbehalten war.

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