Technische Daten
| Modellbezeichnung | V50 Ultra Complete (RLV72LE-1) |
|---|---|
| Gerätetyp | Saug-Wisch-Roboter mit Wasch- und Absaugstation |
| Saugkraft | 24.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Hauptbürste | TroboWave DuoBrush mit dreifacher Antiverhedderung |
| Wischsystem | FlexMop RoboSwing mit FlexiPress-Pad, Warmwasser mit 50 °C |
| Mopphub | 10,5 mm |
| Seitenbürste | ausziehbar, hebt 10 mm an |
| Schwellenüberwindung | 4,2 cm einzeln, 6 cm bei Doppelstufen (StepMaster) |
| Navigation | dToF-Laser mit FlexiRise-Einfahrmechanik, KI-Kamera, LED-Licht |
| Maße Roboter | 350 × 350 × 89,5 mm (Sensor eingefahren), 110,5 mm ausgefahren |
| Staubbehälter im Roboter | ab 300 ml |
| Station | Reinigungsstation mit Absaugung, Moppwäsche, Trocknung und UV-Licht |
| Maße Station | 458 × 420 × 470 mm |
| Staubbeutel Station | 3,2 l |
| Frischwassertank | 4 l |
| Schmutzwassertank | 3,5 l |
| Moppwäsche | Warmwasser mit 80 °C |
| Mopp-Trocknung | Heißluft mit 60 °C, Dauer 1 Stunde |
| Waschbrett | JetSpray-Dryboard mit 20 Sprühdüsen und zentralem Filter |
| Reinigungsmittel | DuoSolution, zwei Sorten wählbar, automatische Dosierung |
| Akku | 6.400 mAh |
| Maximale Saugdauer | 150 Minuten (Herstellerangabe) |
| Lautstärke | 68 dB maximal (Händlerangabe) |
| Gewicht Roboter und Station | 16,4 kg (Händlerangabe) |
| Steuerung | Mova-Home-App, Sprachsteuerung, Bedienfeld an der Station |
Unsere Rezension
Der Mova V50 Ultra Complete ist das Flaggschiff der jungen Marke Mova und technisch eng mit den Dreame-Modellen verwandt. Zwei Punkte heben ihn heraus: Er wischt mit 50 Grad warmem Wasser statt kalt, und sein Lasersensor fährt ein, wodurch die Bauhöhe auf 89,5 Millimeter sinkt. Ein veröffentlichter Fachtest bewertet die Wischleistung mit der Note 1,0. Grundlage dieser Einordnung sind das Mova-Datenblatt, die Listungen bei Coolblue und Amazon sowie dieser Test.
Das spricht dafür
- Warmwasser-Wischen mit 50 °C: hartnäckige Fettflecken lösen sich damit besser als mit kaltem Wasser
- Der Fachtest von smarthomeassistent.de bewertet die Wischleistung mit 1,0 (sehr gut)
- FlexiRise senkt die Bauhöhe auf 89,5 mm, damit passt der Roboter unter Möbel, an denen 10-cm-Geräte scheitern
- StepMaster-Hubräder: 4,2 cm an einer Stufe, 6 cm bei zwei Stufen hintereinander, der höchste Wert dieser Preisklasse
- Saugleistung im Test 98,25 von 100 Gramm auf Hartboden
- Station mit 80 °C Moppwäsche, 60 °C Heißlufttrocknung und UV-Licht gegen Bakterien
- DuoSolution hält zwei Reinigungsmittel bereit, darunter eines gegen Haustiergerüche
- 649 Euro statt 999 Euro UVP: der Straßenpreis liegt bei Amazon, Coolblue und Mova selbst identisch
Das spricht dagegen
- Der Fachtest von smarthomeassistent.de nennt die Akkuleistung als einzigen spürbaren Schwachpunkt, im Vergleich mit Konkurrenzmodellen fällt sie ab
- Auf Teppich nimmt der Roboter im Test 83,44 von 100 Gramm auf, deutlich weniger als die 98,25 auf Hartboden
- Mit ausgefahrenem Sensor baut er 110,5 mm hoch, unter flachen Möbeln arbeitet er also ohne die volle Rundumsicht
- Der Staubbeutel bleibt ein laufender Kostenposten
- Die Station braucht mit 47 cm Höhe und 45,8 cm Tiefe einen echten Stellplatz
- Die in der Amazon-Listung genannte Note 1,0 von smarthomeassistent.de bezieht sich auf die Wischleistung, die Gesamtnote lautet dort 1,9
Warmwasser statt kaltes Nachwischen
Fast alle Wischroboter arbeiten mit kaltem Wasser aus dem Tank. Der V50 Ultra Complete erwärmt es auf 50 Grad, bevor es aufs Pad gelangt, und das ist mehr als eine Marketingzahl.
Fett löst sich in warmem Wasser deutlich schneller. Die Oberflächenspannung sinkt, Fettmoleküle werden beweglicher, und Tenside im Reinigungsmittel arbeiten in diesem Temperaturbereich effektiver. Auf einem Küchenboden mit Spritzern vom Kochen ist das der Unterschied zwischen Verteilen und Aufnehmen. Warum die Wassertemperatur beim Wischen überhaupt zählt, behandelt der Ratgeber Boden wischen mit kaltem oder warmem Wasser im Detail.
Der veröffentlichte Test von smarthomeassistent.de bestätigt den Ansatz und vergibt für das Wischen die Note 1,0. Zum Einordnen: Derselbe Tester bewertet den technisch verwandten und ähnlich teuren Dreame L50s Pro Ultra beim Wischen mit 4,7. Innerhalb einer Preisklasse ist das ein außergewöhnlich großer Abstand.
Dazu kommt DuoSolution: Die Station hält zwei Reinigungsmittel bereit, ein Allzweckmittel und eines gegen Haustiergerüche. Welches aufgesprüht wird, entscheidet man in der App je Raum. Für Haushalte mit Hund oder Katze ist das ein praktischer Vorteil gegenüber Systemen mit einem einzigen Tank.
FlexiRise: der Laser, der einfährt
Die zweite Besonderheit betrifft ein Maß, an dem Saugroboter regelmäßig scheitern: die Bauhöhe. Geräte mit LiDAR-Turm bauen üblicherweise 98 bis 105 Millimeter hoch und kommen damit nicht unter Sideboards, Betten oder Sofas mit niedrigem Rahmen. Genau diese Flächen sammeln am meisten Staub, weil dort nie jemand von Hand saugt.
FlexiRise löst das mechanisch. Der Sensor sitzt auf einem beweglichen Turm. Erkennt der Roboter einen flachen Zwischenraum, fährt er ein, und die Bauhöhe sinkt von 110,5 auf 89,5 Millimeter. In offenen Räumen steht er wieder oben und liefert die vollständige Rundumsicht.
Der Kompromiss dabei ist offensichtlich: Unter dem Möbel navigiert der Roboter mit eingefahrenem Sensor, also mit eingeschränkter Übersicht. Für die Fahrt unter einem Sofa reicht das, weil dort ohnehin ein einfaches Bahnmuster gefahren wird. Wer viele flache Möbel hat, gewinnt mit dieser Mechanik erheblich mehr gereinigte Fläche als mit jedem Saugkraft-Aufschlag.
StepMaster: 6 Zentimeter an der Doppelstufe
Beim Klettern nutzt Mova ausfahrbare Räder, die das Gehäuse anheben. Laut Datenblatt schafft der Roboter damit 4,2 Zentimeter an einer einzelnen Stufe und 6 Zentimeter, wenn zwei Stufen direkt hintereinander liegen.
Diese Werte sind in der Klasse bis 700 Euro ungewöhnlich hoch. Zum Vergleich: Der Ecovacs Deebot X12 Pro Omni nennt 2,4 Zentimeter einzeln und 4 Zentimeter doppelt, der Dreame L50s Pro Ultra 2,2 und 4 Zentimeter. Der Fachtest bewertet die Steigfähigkeit des Mova mit 4,4 von 6 Punkten.
Praktisch relevant wird das an drei Stellen: an Altbau-Türschwellen, an Übergängen zwischen Räumen mit unterschiedlichem Bodenaufbau und an Teppichkanten mit Bordüre. Wer eine solche Kante in der Wohnung hat, kennt das Problem, dass der Roboter eine Hälfte der Wohnung nie sieht.
Ein Nebeneffekt der Hubmechanik: Beim Aufsetzen auf Teppich hebt das System zusätzlich die Wischeinheit um 10,5 Millimeter an, damit kein nasses Textil auf die Fasern kommt. Warum das wichtig ist, zeigt der Ratgeber Saugroboter macht Teppich kaputt.
24.000 Pa und was der Test dazu sagt
Bei der Saugkraft nennt Mova 24.000 Pa. Die Messwerte aus dem Fachtest liefern das genauere Bild:
| Untergrund | aufgenommene Menge |
|---|---|
| Hartboden | 98,25 von 100 g |
| Teppich | 83,44 von 100 g |
Der Hartbodenwert liegt an der Spitze des Feldes. Der Teppichwert ist gut, ohne herausragend zu sein, und das ist typisch für Geräte mit kombinierter Saug-Wisch-Einheit: Die Wischmechanik nimmt Bauraum weg, der bei reinen Saugern in Bürstenbreite und Luftführung fließt.
Gegen Haarwickel arbeiten laut Mova drei Mechanismen, darunter die TroboWave DuoBrush. In Haushalten mit langen Haaren oder Haustieren ist das die Funktion, die den Handarbeitsaufwand am stärksten senkt. Was sich dabei trotzdem regelmäßig ansammelt, betrifft eher Polster als den Boden.
Der Schwachpunkt: der Akku
Hier liegt die einzige klare Kritik, und sie kommt aus dem Fachtest. smarthomeassistent.de nennt die Akkuleistung als den einzigen spürbaren Schwachpunkt und stellt fest, dass sie im Vergleich mit manchen Konkurrenzmodellen abfällt.
Die Zahlen dahinter: 6.400 mAh Kapazität, 150 Minuten maximale Saugdauer nach Herstellerangabe. Der Wert gilt für die niedrigste Stufe beim reinen Saugen. Im kombinierten Betrieb mit Warmwasser-Wischen liegt der Verbrauch höher, weil das Erhitzen des Wassers Energie kostet.
Was das im Alltag bedeutet, hängt an der Fläche. Bis rund 70 Quadratmeter reicht eine Ladung in der Regel. Darüber fährt der Roboter zur Station, lädt nach und setzt fort. Damit bleibt es eine Zeitfrage: Der Durchgang dauert länger. Wer den Roboter nachts oder während der Arbeitszeit laufen lässt, merkt davon nichts.
Die Station: drei Stufen Hygiene
Die Reinigungsstation misst 458 × 420 × 470 Millimeter und leistet mehr, als der Preis erwarten lässt:
- Absaugung des Roboterbehälters in einen 3,2-Liter-Beutel
- Moppwäsche mit 80 Grad warmem Wasser
- Heißlufttrocknung mit 60 Grad über eine Stunde
- UV-Licht gegen Bakterien auf den gewaschenen Pads
- JetSpray-Dryboard mit 20 Sprühdüsen und zentralem Filter, das sich selbst reinigt
- automatische Dosierung aus zwei Reinigungsmitteltanks
- Nachfüllen des Roboter-Wassertanks
Der wichtigste Punkt für den Alltag ist die Trocknung. Ein feuchtes Wischtextil in einer geschlossenen Station riecht nach zwei Tagen, und genau daran scheitern günstige Modelle ohne Trocknung. Wie der Geruch entsteht und was gegen ihn hilft, steht im Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen.
Das JetSpray-Dryboard verdient einen zweiten Blick. Bei vielen Stationen sammelt sich auf dem Waschbrett eine Schmutzkruste, die man von Hand abschrubben muss. Hier verteilen 20 Düsen das Wasser gleichmäßig, ein zentraler Filter fängt den Schmutz, und das gebrauchte Wasser läuft ab. Das reduziert eine der nervigsten Wartungsaufgaben.
Bleibt der Staubbeutel als laufender Posten. Bei 3,2 Litern hält er je nach Haushalt sechs bis zehn Wochen, eine Orientierung dazu gibt der Ratgeber Wie oft den Staubsaugerbeutel wechseln.
Was 649 Euro hier bedeuten
Coolblue führt eine UVP von 999 Euro, verkauft aber wie Amazon und Mova selbst für 649 Euro. Der Straßenpreis ist über drei Kanäle identisch, was ihn als den realen Preis ausweist.
Zu den Testnoten gehört eine Klarstellung. Mova nennt in der Amazon-Listung mehrere Auszeichnungen, darunter 1,2 von Computer Bild, 1,6 von CHIP und 1,0 vom Smarthome Assistent. Auf der Testseite selbst steht als Gesamtnote 1,9 bei einer Preis-Leistungs-Note von 1,3. Die 1,0 bezieht sich dort auf die Teilnote fürs Wischen. Beide Angaben stimmen also, die Herstellerzusammenfassung greift aber die stärkste Teilnote heraus.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Saugkraft | Bauhöhe | Schwellen | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Mova V50 Ultra Complete | 24.000 Pa | 89,5 mm eingefahren | 4,2 / 6 cm | ca. 649 € | 4,7 |
| Dreame L50s Pro Ultra | 30.000 Pa | 103,8 mm | 2,2 / 4 cm | ca. 749 € | 3,8 |
| Dreame X50 Ultra Complete | 20.000 Pa | 89 mm eingefahren | 4,2 / 6 cm | ca. 749 € | 4,7 |
| Ecovacs Deebot X12 Pro Omni | 22.000 Pa, 22 l/s | 98 mm | 2,4 / 4 cm | ca. 899 € | 4,3 |
Der Vergleich in der Tabelle fällt eindeutig aus. Gegen den 100 Euro teureren Dreame L50s Pro Ultra verliert der Mova nur bei der Pascal-Zahl und gewinnt bei Bauhöhe, Kletterfähigkeit und vor allem beim Wischen. Der Dreame X50 Ultra Complete spielt mit denselben Kletterwerten und derselben Einfahrmechanik in derselben Liga, kostet 100 Euro mehr und hat den deutlich größeren Akku: Dreame nennt dort bis zu 220 Minuten und 205 Quadratmeter je Ladung gegen 150 Minuten beim Mova. Genau darin steckt der Aufpreis.
Für wen sich der V50 Ultra Complete lohnt
Passt gut, wenn du Hartboden hast, regelmäßig wischst und Möbel mit niedriger Bodenfreiheit in der Wohnung stehen. Die Kombination aus Warmwasser-Wischen, belegter Wischnote und einfahrbarem Sensor deckt genau die Punkte ab, an denen andere Geräte dieser Preisklasse Fläche liegen lassen. Auch mit Türschwellen im Weg ist er die stärkste Wahl unter 700 Euro.
Passt schlecht, wenn du eine große Fläche in einem Durchgang gereinigt haben willst, weil der Akku dann Pausen erzwingt. Auch wer überwiegend Teppich hat, bekommt für dasselbe Geld saugstärkere Alternativen.
Fazit
Der Mova V50 Ultra Complete ist eines der überzeugendsten Pakete, die man derzeit für 649 Euro bekommt. Das Warmwasser-Wischen ist mehr als eine Zahl im Datenblatt, es bringt eine Note 1,0 im veröffentlichten Fachtest, und der einfahrbare Sensor erschließt Flächen, die bei fast jedem Konkurrenten unberührt bleiben. Die Kletterwerte von 4,2 und 6 Zentimetern sind in dieser Klasse konkurrenzlos.
Der Akku ist die Stelle, an der Mova gespart hat, und genau das benennt der Fachtest. Für Wohnungen bis rund 70 Quadratmeter spielt das keine Rolle. Bei größeren Flächen dauert der Durchgang länger, weil zwischendurch geladen wird.
Die Empfehlung fällt entsprechend aus: Für Hartboden-Haushalte mit flachen Möbeln, Türschwellen oder Haustieren ist der V50 Ultra Complete die stimmigste Wahl in seiner Preisklasse und schlägt dabei teurere Geräte aus der eigenen Verwandtschaft. Wer maximale Saugkraft auf Teppich braucht, findet sie im Dreame L50s Pro Ultra, zahlt dafür aber mit deutlich schwächerem Wischen.
Häufige Fragen
Was bedeutet Complete beim Mova V50 Ultra Complete?
Complete bezeichnet den Lieferumfang. Zum Roboter und zur Station kommt ein Verschleißteil-Paket mit zusätzlicher Seitenbürste, Ersatzfilter, Moppbezügen, Staubbeuteln und Reinigungsmittel. Das Gerät selbst ist identisch, die Modellnummer RLV72LE-1 gilt für beide Varianten. Bei Amazon, Coolblue und Mova selbst liegt der Complete-Preis bei 649 Euro.
Wischt der Mova V50 wirklich mit warmem Wasser?
Ja, und das ist die technische Besonderheit. Das Wasser wird auf 50 Grad erwärmt, bevor es aufs Pad gelangt. Warmes Wasser löst Fett schneller als kaltes, weil es die Oberflächenspannung senkt und Fettmoleküle beweglicher macht. Auf Küchenböden und in Essbereichen zeigt sich der Unterschied am deutlichsten. Die Station wäscht die Pads danach mit 80 Grad.
Wie funktioniert FlexiRise beim V50 Ultra Complete?
Der dToF-Lasersensor sitzt auf einem beweglichen Turm. Erkennt der Roboter einen niedrigen Zwischenraum, etwa unter einem Sofa, fährt der Sensor ein und die Bauhöhe sinkt von 110,5 auf 89,5 Millimeter. In offenen Räumen fährt er wieder aus und liefert die volle Rundumsicht für die Routenplanung. Damit erreicht der Roboter Flächen, an denen Geräte mit festem LiDAR-Turm stehen bleiben.
Welche Schwellenhöhe schafft der Mova V50 Ultra Complete?
Laut Mova überwindet das StepMaster-System eine einzelne Stufe von bis zu 4,2 Zentimetern und zwei aufeinanderfolgende Stufen von zusammen bis zu 6 Zentimetern. Möglich macht das eine Radmechanik, die das Gehäuse anhebt. Der Fachtest von smarthomeassistent.de bewertet die Steigfähigkeit mit 4,4 von 6 Punkten. Für Altbauschwellen und Balkonübergänge ist das ein wichtiger Vorteil.
Wie stark saugt der Mova V50 Ultra Complete?
Mova gibt 24.000 Pa an. Der Fachtest von smarthomeassistent.de misst 98,25 von 100 Gramm auf Hartboden und 83,44 von 100 Gramm auf Teppich. Der Hartbodenwert liegt an der Spitze, der Teppichwert im guten Mittelfeld. Gegen Haarwickel arbeiten drei Mechanismen, darunter die TroboWave DuoBrush.
Wie lange reinigt der Roboter mit einer Akkuladung?
Der Akku fasst 6.400 mAh, Mova nennt bis zu 150 Minuten maximale Saugdauer. Dieser Wert gilt für die niedrigste Saugstufe ohne Wischen. Der Fachtest von smarthomeassistent.de bezeichnet die Akkuleistung als den einzigen spürbaren Schwachpunkt des Geräts. Bei großen Wohnflächen sind Ladepausen also einzuplanen, der Roboter fährt dafür selbstständig zur Station und setzt danach fort.
Was macht das UV-Licht in der Station?
Es bestrahlt die gewaschenen Wischpads, um Bakterien abzutöten. Der Nutzen liegt oberhalb dessen, was Wäsche und Trocknung ohnehin leisten: Die 80-Grad-Wäsche löst Fett und Schmutz, die 60-Grad-Heißluft entzieht die Feuchtigkeit, die Bakterien zum Wachsen brauchen. Das UV-Licht ist die dritte Stufe. Für den Alltag ist die Trocknung der entscheidende Punkt, weil trockene Textilien nicht muffig werden.
Wie groß ist die Station und wie oft muss sie versorgt werden?
Die Station misst 458 × 420 × 470 Millimeter. Sie führt 4 Liter Frischwasser, 3,5 Liter Schmutzwasser und einen Staubbeutel mit 3,2 Litern. Der Frischwasservorrat reicht bei üblichen Wohnungsgrößen über mehrere Wischdurchgänge, der Beutel je nach Haushalt sechs bis zehn Wochen. Geleert und nachgefüllt wird also grob im Wochenrhythmus, gewechselt seltener.
Wie unterscheidet sich der Mova V50 von einem Dreame-Modell derselben Preisklasse?
Mova gehört zum Dreame-Umfeld, die Technik ist verwandt. Der V50 Ultra Complete setzt allerdings auf Warmwasser-Wischen und den einfahrbaren Sensor, während Dreame beim vergleichbar teuren L50s Pro Ultra auf 30.000 Pa und einen festen LiDAR-Turm mit 103,8 Millimetern Bauhöhe setzt. Bei der Wischleistung liegen die Fachtest-Noten weit auseinander: 1,0 für den Mova, 4,7 für den Dreame.