Technische Daten
| Modellbezeichnung | Narwal Flow (AX12-Serie) |
|---|---|
| Gerätetyp | Saug-Wisch-Roboter mit Wasch- und Absaugstation |
| Saugkraft | 22.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Teppichverstärkung | CarpetFocus, laut Narwal bis zu 182 Prozent mehr Saugleistung |
| Wischsystem | FlowWash Track-Mopp, umlaufende Walze mit 16 Sprühpunkten |
| Spülwasser während der Fahrt | 45 °C |
| Moppwäsche in der Station | 80 °C |
| Mopp-Trocknung | Heißluft mit 40 °C |
| Mopphub | 12 mm |
| Hauptbürste | DualFlow Anti-Tangle mit umkehrbarer Seitenbürste |
| Kantenreinigung | EdgeReach, Walze fährt seitlich an Fußleisten heran |
| Navigation | zwei RGB-Kameras mit KI-Auswertung (Freo Mind 4.0) |
| Hindernisvermeidung | über 200 Objektarten (Herstellerangabe) |
| Maße Roboter | 351,2 × 363,5 × 95 mm |
| Gewicht Roboter | 4,6 kg (Messung smarthomeassistent.de), 5,0 kg (Datenblatt testberichte.de) |
| Maße Station (Standard) | 430 × 402 × 461 mm |
| Maße Station (Kompakt, mit Wasseranschluss) | 410 × 433 × 280 mm |
| Staubbeutel Station | 2,5 Liter |
| Frischwassertank Station | 5,0 Liter |
| Schmutzwassertank Station | 4,75 Liter |
| Akku | 6.400 mAh |
| Laufzeit | bis 190 Minuten |
| Ladezeit | 180 Minuten (Datenblatt testberichte.de), bis 300 Minuten (Messung smarthomeassistent.de) |
| Lautstärke | 60 dB (Messung smarthomeassistent.de), 71 dB (Datenblatt testberichte.de) |
| Steuerung | Narwal-App, 2,4-GHz-WLAN |
| Wasseranschluss | als eigene Variante mit Nachfüll- und Ablaufsystem erhältlich |
Unsere Rezension
Der Narwal Flow ist der erste Roboter der Marke mit umlaufender Wischwalze statt rotierender Pads. Sechzehn Sprühdüsen halten die Walze während der Fahrt feucht und sauber, die Station wäscht sie danach mit 80 Grad heißem Wasser. Bei den Tanks ist er mit 5 Litern Frischwasser das großzügigste Gerät seiner Preisklasse. Grundlage dieser Einordnung sind die Narwal-Angaben, die Amazon-Listung sowie die veröffentlichten Messwerte und Noten von testberichte.de und smarthomeassistent.de.
Das spricht dafür
- Selbstspülende Walze mit 16 Sprühdüsen hält den Mopp während der gesamten Fahrt sauber
- Haaraufnahme im Fachtest mit 10 von 10 Punkten auf Hartboden und auf Teppich bewertet
- 5 Liter Frischwasser in der Station, damit läuft eine große Wohnung ohne Nachfüllen durch
- testberichte.de bündelt fünf Tests zur Gesamtnote 1,7, darunter ETM TESTMAGAZIN mit 89,8 Prozent
- 6.400 mAh Akku mit bis zu 190 Minuten Laufzeit, ausreichend für Wohnungen über 150 Quadratmeter
- Navigation im Test mit 4,5 von 5 Punkten bewertet, 25 Quadratmeter kosteten nur 36 Prozent Akku
Das spricht dagegen
- Die Fachtests widersprechen sich beim Wischen deutlich: smarthomeassistent.de vergibt dort die Note 6,0, andere Portale loben genau diese Disziplin
- Gemessene Saugleistung auf Teppich nur 51,28 von 100 Punkten, auf Laminat 72,36
- Reinigungsmittel muss manuell zudosiert werden, die Station macht das nicht selbst
- Keine ausfahrbare Seitenbürste, in Zimmerecken bleibt Kantenarbeit für die Walze übrig
- Die Variante mit Wasseranschluss musst Du selbst installieren, ein 1/2-Zoll-Anschluss ist Voraussetzung
- Ladezeit von bis zu fünf Stunden bei 190 Minuten Laufzeit
Die Walze ist der eigentliche Unterschied
Narwal hat sich beim Flow von den rotierenden Wischpads verabschiedet, die die Freo-Serie kennzeichnen. Stattdessen läuft unter dem Roboter eine umlaufende Walze, ähnlich der eines Wischsaugers. Sechzehn Sprühdüsen halten sie mit 45 Grad warmem Frischwasser feucht, ein Abstreifer zieht das Schmutzwasser sofort wieder ab.
Der Unterschied zeigt sich nach den ersten Quadratmetern. Ein Wischpad nimmt Schmutz auf und trägt ihn mit, bis es in der Station gewaschen wird. Auf den letzten Metern vor der Rückfahrt wischt es deshalb mit dem, was es vorher aufgesammelt hat. Die Walze führt dagegen bei jeder Umdrehung eine frisch gespülte Fläche zum Boden.
Warum das im Ergebnis einen Unterschied macht und welches System zu welchem Boden passt, ist im Ratgeber Wischroboter mit Walze oder Mop ausführlich gegenübergestellt.
Der Flow ist damit der Gegenentwurf zum Narwal Freo Z10 Ultra aus dem eigenen Haus, der mit zwei dreieckigen Pads und 8 Newton Anpressdruck arbeitet. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung: Die Walze deckt eine breitere Spur ab und bleibt sauberer, die Pads pressen punktuell stärker auf.
22.000 Pa und was die Messungen daraus machen
Auf dem Papier ist der Flow saugstark. 22.000 Pascal liegen über dem, was die meisten Geräte zwischen 500 und 700 Euro nennen, und auf Teppich verstärkt die CarpetFocus-Technologie laut Narwal um bis zu 182 Prozent.
Die unabhängige Messung relativiert das. smarthomeassistent.de erreicht mit genormtem Prüfmaterial:
| Disziplin | Ergebnis |
|---|---|
| Saugen Laminat | 72,36 von 100 |
| Saugen Teppich | 51,28 von 100 |
| Haare Hartboden | 10 von 10 |
| Haare Teppich | 10 von 10 |
| Ecken (Maiskörner) | 4 von 5 |
| Ecken (Kaffee) | 2 von 4 |
Zwei Befunde stechen heraus. Bei feinem Prüfstaub landet der Flow im Mittelfeld, obwohl der Pascal-Wert Spitzenklasse verspricht. Bei Haaren nimmt er dagegen auf beiden Untergründen alles auf, was das DualFlow-System mit umkehrbarer Seitenbürste rechtfertigt.
Für die Kaufentscheidung heißt das: In einem Haushalt mit Hund oder Katze ist der Flow gut aufgehoben, weil Haare das eigentliche Alltagsproblem sind. Wer feinen Sand oder Krümel aus dichtem Teppichflor holen will, findet Geräte mit besseren Messwerten. Warum Pascal-Angaben allein wenig aussagen, erklärt der Ratgeber Staubsauger saugt nicht mehr stark an den physikalischen Grundlagen.
Der Widerspruch beim Wischen
Hier wird es interessant, denn die Fachtests kommen zu gegensätzlichen Ergebnissen.
testberichte.de bündelt fünf Tests zur Gesamtnote 1,7 und hebt in der Zusammenfassung ausdrücklich die “effektive Reinigung durch innovative Walzentechnologie” hervor. Das ETM TESTMAGAZIN vergab in Ausgabe 4/2026 die Wertung “gut” mit 89,8 Prozent, Basic Tutorials 93 von 100 Punkten samt Gold Award.
smarthomeassistent.de vergibt für die Kategorie Wischen dagegen die Note 6,0. Die veröffentlichten Einzelwerte dahinter: Fleckenentfernung 1 von 4, Schmutzaufnahme 0 von 4, Kantenreinigung 0 von 4, Strukturaufnahme 2 von 4. Nur beim Kaffeefleck holte der Roboter 3,75 von 4 Punkten.
Diesen Widerspruch bügeln wir nicht glatt. Zwei Dinge sind dabei wichtig zu wissen. Erstens war der Test von smarthomeassistent.de zum Auswertungszeitpunkt erst zu 84 Prozent abgeschlossen, mehrere Kategorien standen noch aus. Zweitens messen die Portale unterschiedlich: Prüflabore mit genormten Anschmutzungen kommen regelmäßig zu anderen Ergebnissen als Praxistests in Wohnungen.
Unsere Einordnung: Die Walze ist technisch der aufwendigere Ansatz und liefert auf glatten Böden ein sichtbar besseres Ergebnis als ein Pad, das seinen Schmutz mitträgt. Bei eingetrockneten Flecken, die Druck brauchen, ist sie im Nachteil, weil sie mit dem Eigengewicht arbeitet statt mit einem Anpressmechanismus. Genau dieses Muster passt zu den Einzelwerten oben.
Die Station: fünf Liter sind der Rekord der Klasse
Die Standardstation ist mit 430 × 402 × 461 Millimetern kein kleines Möbelstück, dafür steckt in ihr die beste Tankausstattung ihrer Preisklasse: 5 Liter Frischwasser und 4,75 Liter Schmutzwasser.
Zum Vergleich: Der eufy Omni C28 für rund 400 Euro hat je 2,2 Liter, viele Geräte um 600 Euro liegen bei 3 bis 4 Litern. Wischst Du täglich eine 80-Quadratmeter-Wohnung, füllst Du beim Flow ungefähr einmal pro Woche nach, bei einer 2,2-Liter-Station alle zwei bis drei Durchgänge.
Der Staubbeutel fasst 2,5 Liter. Das ist Standard und reicht in einem Haushalt ohne Tiere für zwei bis drei Monate.
Nach jedem Lauf wäscht die Station die Walze mit 80 Grad heißem Wasser und trocknet sie mit 40 Grad Heißluft. Die Trocknung ist Pflichtprogramm, denn eine feuchte Walze in einer geschlossenen Station riecht binnen zwei Tagen muffig. Was in so einem Fall hilft, steht im Ratgeber Wischroboter stinkt beim Wischen.
Eine Einschränkung nennt Narwal selbst: Reinigungsmittel dosiert die Station nicht automatisch zu, das musst Du von Hand in den Frischwassertank geben.
Die Variante mit Wasseranschluss
Neben der Standardversion gibt es den Flow mit Nachfüll- und Ablaufsystem. Er zieht Frischwasser direkt aus der Leitung und leitet Schmutzwasser in den Abfluss, das Nachfüllen entfällt vollständig.
Diese Version kostet rund 260 Euro mehr und bringt eine deutlich flachere Station mit, die statt 46 Zentimetern nur 28 Zentimeter hoch baut. Der Haken steckt in der Installation: Narwal liefert einen 1/2-Zoll-Anschluss mit Flexrohr und Druckminderer, den Du selbst legen musst. In einer Mietwohnung ohne freien Anschluss neben der Stellfläche scheitert das Vorhaben schnell.
Für ein Eigenheim mit Hauswirtschaftsraum ist die Variante dagegen eine der wenigen wirklich wartungsfreien Lösungen am Markt.
Navigation ohne Laserturm
Der Flow verzichtet auf den klassischen Laserdom auf der Oberseite und navigiert über zwei RGB-Kameras mit KI-Auswertung, die Narwal Freo Mind 4.0 nennt. Das erklärt die Bauhöhe von nur 95 Millimetern, mit der der Roboter unter Sideboards und Sofas kommt, an denen Geräte mit Laserturm bei 105 bis 115 Millimetern scheitern.
Die Kartierung selbst funktioniert gut. smarthomeassistent.de vergab für die Navigation 4,5 von 5 Punkten, der Roboter brauchte 53 Minuten für rund 25 Quadratmeter und verbrauchte dabei 36 Prozent Akku.
Bei der Hindernisvermeidung fallen die Bewertungen schwächer aus: 27,5 von 53 möglichen Punkten. Notebookcheck beschreibt das Verhalten präzise, der Roboter erkennt kleine Objekte, weicht ihnen aber nicht zuverlässig aus. Kabel, Socken und Spielzeug räumst Du also weiterhin vorher weg.
Ein kamerabasiertes System hat außerdem eine Eigenschaft, die Du kennen solltest: Es braucht Licht. In komplett abgedunkelten Räumen arbeitet es schlechter als ein Laserscanner, der im Dunkeln genauso präzise misst.
Akku und Fläche
6.400 mAh sind eine großzügige Kapazität, die Laufzeit von bis zu 190 Minuten passt dazu. Der gemessene Verbrauch von 36 Prozent für 25 Quadratmeter im kombinierten Saug- und Wischbetrieb ergibt hochgerechnet rund 70 Quadratmeter pro Ladung.
Für Wohnungen bis etwa 120 Quadratmetern reicht das ohne Zwischenladung. Bei größeren Flächen fährt der Roboter selbstständig zurück, lädt nach und setzt an der Unterbrechungsstelle fort. Die Ladezeit liegt je nach Quelle bei 180 bis 300 Minuten, was den Gesamtdurchgang bei großen Wohnungen spürbar streckt.
Für wen sich der Flow lohnt
Er passt in Haushalte mit großen Hartbodenflächen, in denen das Wischen die Hauptaufgabe ist, und in Wohnungen mit niedrigen Möbeln, unter die ein Roboter mit Laserturm nicht kommt. Die Kombination aus 95 Millimetern Bauhöhe und 5 Litern Frischwasser findet sich in dieser Preisklasse sonst nicht.
Er passt weniger in Haushalte mit viel Teppich, wo die gemessenen Saugwerte hinter der Konkurrenz zurückbleiben, und weniger in Wohnungen, in denen ständig Kleinkram auf dem Boden liegt.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Saugkraft | Wischsystem | Frischwasser | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Narwal Flow (dieses Modell) | 22.000 Pa | gespülte Walze, 12 mm Hub | 5,0 l | ab ca. 589 € |
| Narwal Freo Z10 Ultra | 18.000 Pa | zwei Dreieckspads, 8 N | 4,5 l | ab ca. 599 € |
| Dreame Matrix10 Ultra | 30.000 Pa | Rotationspads mit Hub | k. A. | ab ca. 799 € |
| eufy Omni C28 | 15.000 Pa | gespülte Walze, 12 mm Hub | 2,2 l | ab ca. 404 € |
Innerhalb der eigenen Marke ist der Flow das modernere Wischkonzept zum fast gleichen Preis wie der Z10 Ultra. Gegen den eufy Omni C28 gewinnt er bei Tanks, Akku und Saugkraft, kostet dafür aber knapp 190 Euro mehr.
Fazit
Beim Narwal Flow steht das Wischen im Mittelpunkt, das Saugen läuft nebenher mit. Die selbstspülende Walze, die 80-Grad-Wäsche und die 5-Liter-Tanks ergeben zusammen ein System, das auf Fliesen, Vinyl und versiegeltem Parkett zu den durchdachtesten am Markt gehört. Fünf ausgewertete Fachtests bei testberichte.de und die Gesamtnote 1,7 stützen das.
Die Einschränkungen stehen ebenso klar da: Bei feinem Schmutz auf Teppich bleiben die Messwerte hinter dem Pascal-Versprechen zurück, die Hindernisvermeidung braucht einen aufgeräumten Boden, und eine der ausgewerteten Testreihen bewertet ausgerechnet das Wischen deutlich schlechter als alle anderen Quellen. Für rund 589 Euro bekommst Du damit ein Gerät mit einem klaren Profil: exzellent auf Hartboden, ordentlich auf Teppich, mit der besten Wasserausstattung seiner Klasse.
Häufige Fragen
Was ist das FlowWash-System des Narwal Flow?
FlowWash beschreibt eine umlaufende Wischwalze, die während der Fahrt permanent gespült wird. Sechzehn Sprühdüsen benetzen sie mit 45 Grad warmem Frischwasser, ein Abstreifer zieht das Schmutzwasser ab und leitet es in einen Tank im Roboter. Der Mopp berührt den Boden dadurch immer mit einer gereinigten Fläche. Bei rotierenden Pads sammelt sich Schmutz dagegen im Textil an, bis der Roboter zur Zwischenwäsche in die Station fährt.
Wie stark saugt der Narwal Flow wirklich?
Narwal nennt 22.000 Pascal, auf Teppich laut CarpetFocus-Technologie um bis zu 182 Prozent verstärkt. Die unabhängige Messung von smarthomeassistent.de fällt nüchterner aus: 72,36 von 100 Punkten auf Laminat und 51,28 auf Teppich. Bei der Haaraufnahme dagegen holte der Flow auf beiden Untergründen die volle Punktzahl. Für Haushalte mit Tieren ist das der relevantere Wert.
Welche Fachtest-Noten hat der Narwal Flow bekommen?
testberichte.de bündelt fünf Tests zur Gesamtnote 1,7 ("gut"): ETM TESTMAGAZIN 89,8 Prozent (Ausgabe 4/2026, Platz 5 von 6), Basic Tutorials 93 von 100 Punkten mit Gold Award, TopTechNews 8,9 von 10, NextPIT 4 von 5 Sternen und china-gadgets.de ohne Endnote. smarthomeassistent.de kommt dagegen auf ein Teilergebnis von 3,5, wobei dieser Test zum Auswertungszeitpunkt erst zu 84 Prozent abgeschlossen war.
Wie groß sind die Wassertanks des Narwal Flow?
Die Station fasst 5 Liter Frischwasser und 4,75 Liter Schmutzwasser. Das sind die größten Tanks in dieser Preisklasse, viele Konkurrenten liegen bei 2,2 bis 4 Litern. Praktisch heißt das: Eine 100-Quadratmeter-Wohnung wischst Du mehrfach durch, bevor Du nachfüllen musst. Wer den Flow mit Wasseranschluss kauft, entfällt das Nachfüllen ganz, dafür ist eine feste Installation nötig.
Braucht der Narwal Flow einen Wasseranschluss?
Nein, die Standardvariante arbeitet mit den beiden Tanks in der Station. Narwal bietet zusätzlich eine Variante mit Nachfüll- und Ablaufsystem an, die sich an die Hauswasserleitung anschließen lässt und dann vollautomatisch Wasser zieht und ableitet. Diese Version kostet rund 260 Euro mehr, braucht einen 1/2-Zoll-Anschluss und muss selbst installiert werden. Ihre Station ist mit 28 Zentimetern Tiefe flacher als die Standardstation.
Wie gut erkennt der Flow Hindernisse?
Er nutzt zwei RGB-Kameras mit KI-Auswertung und erkennt laut Narwal über 200 Objektarten. Die Bewertungen gehen auseinander. smarthomeassistent.de vergab für die Navigation 4,5 von 5 Punkten, bei der Hindernisvermeidung aber nur 27,5 von 53 möglichen Punkten. Notebookcheck kritisierte, dass der Roboter kleine Objekte zwar erkennt, ihnen aber nicht immer ausweicht. Kabel und Socken räumst Du deshalb besser vorher weg.
Wie lange läuft der Akku des Narwal Flow?
Narwal gibt bis zu 190 Minuten an, das deckt sich mit dem Datenblatt von testberichte.de. Im Test von smarthomeassistent.de kostete eine Fläche von rund 25 Quadratmetern 36 Prozent Akku bei 53 Minuten Fahrzeit, was auf ungefähr 70 Quadratmeter pro Ladung im kombinierten Saug- und Wischbetrieb hinausläuft. Für größere Flächen fährt der Roboter zwischendurch zum Laden und setzt danach fort. Die Ladezeit liegt je nach Quelle bei 180 bis 300 Minuten.
Wie laut ist der Narwal Flow?
Die Messwerte liegen zwischen 60 dB (smarthomeassistent.de) und 71 dB (Datenblatt bei testberichte.de). Der Unterschied erklärt sich über die Saugstufe: 60 dB entspricht normaler Gesprächslautstärke und passt zu mittleren Stufen, 71 dB zur höchsten. Lauter als der Reinigungsbetrieb ist bei diesem Gerätetyp ohnehin die Station, wenn sie den Staubbehälter absaugt und die Walze mit Heißluft trocknet.
Was kostet der Betrieb des Narwal Flow pro Jahr?
Regelmäßig fallen Staubbeutel, Wischwalze und Filter an. Narwal verkauft dafür ein Zubehör-Set für 219,99 Euro und bietet den Roboter zusätzlich im Bundle mit Jahrespaketen an, dort liegt der Aufpreis bei rund 310 Euro für ein und 410 Euro für zwei Jahre. Wer die Teile einzeln nachkauft, kommt deutlich günstiger weg. Rechne mit 60 bis 100 Euro Verbrauchsmaterial pro Jahr, abhängig von Haushaltsgröße und Tierhaltung.
Für wen lohnt sich der Narwal Flow?
Für Haushalte mit großen Hartbodenflächen, in denen das Wischen wichtiger ist als das Saugen, und für alle, die eine Station mit möglichst großen Tanks wollen. Die Walzentechnik spielt ihre Stärke auf Fliesen, Vinyl und versiegeltem Parkett aus. Wer dagegen viel Teppich hat, findet in derselben Preisklasse Geräte mit besseren gemessenen Saugwerten.