Technische Daten
| Modellbezeichnung | Roborock H60 Hub (Amazon-Teilenummer „H60 Hub“) |
|---|---|
| Gerätetyp | Akku-Stielstaubsauger mit Auto-Entleerungs-Ladedock |
| Saugleistung | 115 AW (MAX-Modus, TÜV Rheinland nach IEC 62885-4:2020/5.8, ohne Zubehör, 10-mm-Prüfrohr, Bericht CN25LG2F001) |
| Unterdruck laut Amazon-Listung | 27.000 Pa bei 300 W (Roborock selbst nennt auf der Produktseite keinen Pascal-Wert) |
| Leistungsstufen | 3 (ECO, MED, MAX) |
| Laufzeit | bis 60 Minuten (Roborock, ECO-Modus mit 2-in-1-Fugenbürste) |
| Akku | Lithium-Ionen-Polymer, 6 Zellen mit je 2.500 mAh, abnehmbar; 21,6 V laut Datenblatt testberichte.de |
| Ladezeit | 210 Minuten (Datenblatt testberichte.de, Roborock nennt keinen Wert) |
| Staubbehälter im Gerät | 0,5 Liter, waschbar |
| Beutel in der Station | 2 Liter, versiegelt, Wechsel laut Roborock nach bis zu 60 Tagen |
| Absaugvorgang | rund 10 Sekunden (Herstellerangabe) |
| Filtration im Gerät | 5-stufig (Zyklonfilter, Metallgitter, Multizyklon, Schaumstofffilter, HEPA-Filter), 99,95 % Rückhalt bei 0,3 µm (TÜV Rheinland nach ASTM F1977-22) |
| Filtration in der Station | versiegelter Beutel plus Schwammfilter; Keimrückhalt des Beutels 99 % (SGS, Berichte SHFT250400016571 und SHFT250400016572) |
| Abscheidung | 9-Zyklonen-System mit spiralförmigem Metallnetzfilter |
| Hauptbürste | JawScrapers-Hybridwalze, Gummielemente mit 7.200 Schlägen pro Minute |
| Rohrtyp | Teleskoprohr mit zwei Längen |
| Beleuchtung | grünes Bodenlicht mit 140 Grad Abstrahlwinkel |
| Anzeige | LED-Display mit Modus und Akkustand |
| Lautstärke | 75 dB (Datenblatt testberichte.de, Roborock nennt keinen Wert) |
| Gewicht | 1,7 kg Sauger, 7,3 kg mit Ladedock (Roborock) |
| Maße | Sauger 293 × 250 × 1.146 mm; mit Ladedock 358 × 262 × 1.060 mm; Ladedock allein 262 × 262 × 843 mm; Netzkabel 1,5 m |
| Lieferumfang | Ladedock mit eingesetztem Beutel, Sauger, Boden- und Teppichbürste, motorisierte Minibürste, 2-in-1-Fugenbürste, Teleskoprohr, ein Ersatzbeutel |
| Folgekosten | 12 Originalbeutel (2 l) bei Roborock 24,99 €, waschbarer Filter 19,99 € |
| App | keine |
| Fachtest-Urteile | kein Fachmagazin-Test zum H60 Hub; testberichte.de führt 2,0 (gut) auf Basis von Herstellerangaben, TechRadar und 593 Amazon-Meinungen (4,0 Sterne) |
Unsere Rezension
Der H60 Hub ist das Einstiegsmodell der Roborock-H60-Hub-Reihe: ein Akku-Stielsauger, den ein Ladedock nach jedem Einsatz automatisch in einen 2-Liter-Beutel leert und gleichzeitig auflädt. Innerhalb der Reihe liegt er unter dem Hub Pro (170 AW) und dem Hub Ultra (210 AW), teilt mit beiden aber Walze, Filterkette, Lichtleiste und Display. Grundlage der Einordnung sind die Roborock-Produktseite und der Serienvergleich samt Prüfbericht-Fußnoten, die Amazon-Listung und das Datenblatt von testberichte.de.
Das spricht dafür
- Eine Absaugstation zu diesem Preis ist selten: Bei Amazon kostet der H60 Hub weniger als der H60 Ultra ohne Station
- Der versiegelte Beutel schließt den Staub beim Entleeren ein, das Ausklopfen über der Mülltonne entfällt
- Saugleistung und Filterrückhalt sind vom TÜV Rheinland geprüft, Roborock legt Messbedingungen und Prüfberichtsnummer offen
- Walze, Lichtleiste, Filterkette und Display entsprechen den teureren Hub-Modellen
- Der Akku lässt sich abnehmen, ein Ersatzakku verlängert die Reinigung und die Lebensdauer
- Mit 262 × 262 Millimetern hat das Dock die kleinste Grundfläche der Reihe
- Die Beutelkosten bleiben mit rund 12,50 Euro im Jahr überschaubar
Das spricht dagegen
- 115 Airwatt sind rund die Hälfte des Hub Ultra; für dicke Teppiche und Tierhaare in Hochflor ist das knapp bemessen
- Die 60 Minuten gelten für den ECO-Modus mit Fugenbürste; mit laufender Bodenbürste auf mittlerer Stufe bleibt deutlich weniger, und testberichte.de nennt dazu 210 Minuten Ladezeit
- Die Hub-Reihe hat ein Teleskoprohr ohne Knickgelenk, unter niedrige Möbel kommst Du nur im Bücken
- Zum Andocken muss das ausgefahrene Rohr eingefahren werden, das kostet bei jedem Einsatz einen Handgriff
- Ob das Dock die Aufsätze aufnimmt, ist widersprüchlich belegt: die Produktseite sagt ja, der Serienvergleich zeigt beim H60 Hub keine Aufbewahrung
- Mit 2 Litern und bis zu 60 Tagen fasst der Beutel weniger als bei Hub Pro und Hub Ultra (3 Liter, bis zu 100 Tage)
- Keine automatische Leistungsanpassung an den Bodenbelag und keine App
- Zum H60 Hub liegt kein eigener Fachmagazin-Test vor
115 Airwatt: was die Zahl einordnet
Bei Akku-Stielsaugern konkurrieren zwei Kennzahlen. Pascal beschreibt den Unterdruck bei geschlossenem Saugmund, Airwatt verrechnet Unterdruck und Luftvolumenstrom und kommt damit näher an das, was am Boden ankommt.
Roborock nennt für den H60 Hub 115 AW, geprüft vom TÜV Rheinland nach IEC 62885-4:2020/5.8 im MAX-Modus, mit vollem Akku, ohne Zubehör und mit einem 10-Millimeter-Prüfrohr (Prüfbericht CN25LG2F001). Die Amazon-Listung wirbt parallel mit 27.000 Pa und 300 Watt. Die Pascal-Zahl klingt größer, sie beschreibt aber nur eine Seite der Rechnung und taucht auf Roborocks eigener Produktseite gar nicht auf.
Innerhalb der Reihe ist der Abstand deutlich: Der Hub Pro kommt auf 170 AW, der Hub Ultra auf 210 AW. Der H60 Hub liefert also etwas mehr als die Hälfte des Spitzenmodells. Für Hartböden, Kurzflor und den täglichen Krümeldurchgang reicht das. Auf dickem Teppich und bei eingetretenen Tierhaaren wirst Du eher auf die MAX-Stufe gehen, und die zieht den Akku schnell leer. Warum die Saugkraft mit der Zeit zusätzlich nachlassen kann, erklärt der Ratgeber Staubsauger saugt nicht mehr stark.
Die Station: kleinere Ausgabe mit 2-Liter-Beutel
Das Ladedock ist der Grund, dieses Modell zu kaufen. Stellst Du den Sauger hinein, zieht die Station den Inhalt des 0,5-Liter-Behälters in rund 10 Sekunden in einen versiegelten 2-Liter-Beutel und lädt den Akku gleichzeitig.
Roborock rechnet mit bis zu 60 Tagen bis zum Beutelwechsel, Hub Pro und Hub Ultra schaffen mit 3 Litern bis zu 100 Tage. Rechnet man mit sechs Beuteln im Jahr, kostet das beim 12er-Pack für 24,99 Euro rund 12,50 Euro jährlich. Selbst wenn ein Tierhaushalt das Intervall halbiert, bleibt es ein kleiner Posten. Wie sich Wechselintervalle bei klassischen Beutelsaugern verhalten, zeigt der Ratgeber Wie oft Staubsaugerbeutel wechseln.
Beim Platz ist das kleinere Dock ein Vorteil. Der Serienvergleich nennt 262 × 262 × 843 Millimeter, das Dock des Hub Ultra misst 289 × 289 × 848 Millimeter. Weil die Einstellhöhe unter der Hüfte liegt, musst Du den Sauger zum Andocken nicht anheben.
Einen Punkt lassen Roborocks eigene Seiten offen. Die Produktseite des H60 Hub beschreibt eine Aufbewahrung für Bodenbürste, Minibürste und Fugenbürste im Dock. Der Serienvergleich zeigt in der Zeile „Ladedock mit Aufbewahrung“ beim H60 Hub dagegen einen Strich, und nur für die größeren Modelle wird die interne Aufbewahrung eigens beworben. Rechne im Zweifel damit, dass Du für die Aufsätze einen eigenen Platz brauchst.
Der Beutel und der Filter in der Station
Beim Entleeren über der Mülltonne steigt regelmäßig eine Staubwolke auf, genau diesen Schritt nimmt Dir die Station ab. Der Beutel schließt beim Herausnehmen, laut SGS hält er 99 Prozent der geprüften Keime Staphylococcus aureus und Escherichia coli zurück. Wie Du einen beutellosen Behälter ohne Station möglichst staubarm leerst, steht im Ratgeber Beutellosen Staubsauger leeren.
Einen Unterschied zu den größeren Modellen zeigt der Serienvergleich bei der Stationsfilterung: Beim H60 Hub sitzt dort ein Schwammfilter, Hub Pro und Hub Ultra werben an derselben Stelle mit einer HEPA-Filterung. Für Allergiker ist das kein Ausschlussgrund, weil der Beutel selbst geschlossen bleibt. Es ist aber eine der Stellen, an denen Roborock beim Einstiegsmodell spart.
Neun Zyklonen und fünf Filterstufen im Gerät
Im Handgerät arbeitet dieselbe Kette wie bei den teureren Geschwistern. Die neun Zyklonen schleudern gröberen Staub an die Behälterwand, bevor er den Filter erreicht, ein spiralförmiges Metallnetz leitet Haare in den Behälter. Dahinter folgt die fünfstufige Filtration aus Zyklonfilter, Metallgitter, Multizyklon-Komponente, Schaumstofffilter und HEPA-Filter.
Der TÜV Rheinland hat nach ASTM F1977-22 einen Rückhalt von 99,95 Prozent bei 0,3 Mikrometern gemessen, im selben Prüfbericht wie die Saugleistung. Die Amazon-Listung nennt 99,9 Prozent, maßgeblich ist die Herstellerangabe mit Prüfnummer. Eine Filterklasse nach EN 1822 weist Roborock nicht aus; was hinter den Bezeichnungen steckt, erklärt der Ratgeber HEPA-Filter: Definition und Klassen. Behälter und Filter sind waschbar, ein Ersatzfilter kostet bei Roborock 19,99 Euro.
Akku und Laufzeit: 60 Minuten in der Rechnung
Die 60 Minuten gelten laut Fußnote für den ECO-Modus mit der 2-in-1-Fugenbürste. In dieser Kombination steht die motorisierte Bodenbürste still. Sobald die Walze läuft und Du auf die mittlere Stufe gehst, sinkt der Wert spürbar, eine Zahl dafür nennt Roborock nicht.
Der Blick auf den Akku erklärt den Abstand zum Hub Ultra. Roborock verbaut beim H60 Hub sechs Zellen mit je 2.500 mAh, das Datenblatt von testberichte.de nennt dazu 21,6 Volt. Das ergibt rund 54 Wattstunden. Der Hub Ultra kommt mit acht Zellen zu je 2.964 mAh bei 29,6 Volt auf etwa 88 Wattstunden, also gut 60 Prozent mehr Energie. Diese Differenz steckt hinter den 60 gegen 90 Minuten.
Für eine Wohnung bis etwa 60 Quadratmeter mit überwiegend Hartboden reicht eine Ladung im Alltag. Größere Flächen oder viel Teppich schaffst Du eher in zwei Etappen, zumal das Datenblatt 210 Minuten Ladezeit führt. Der Akku ist abnehmbar, ein zweiter Pack lässt sich also getrennt laden. Warum das für die Lebensdauer eines Akkusaugers zählt, steht im Ratgeber Wie lange hält ein Staubsauger-Akku.
Teleskoprohr, Walze und Licht im Alltag
Roborock führt die H60-Familie in zwei Linien. Die H60-Serie ohne Station hat laut Herstellervergleich ein biegbares Rohr, die komplette H60-Hub-Serie ein Teleskoprohr mit zwei Längen. Unter Sofa und Bett kommst Du mit dem H60 Hub also nur, indem Du das ganze Gerät absenkst. smarthomeassistent.de listet beim H60 Hub ein knickbares Hauptrohr, das widerspricht dem Roborock-Vergleich und dürfte aus der Serie ohne Station übernommen sein.
Dazu kommt ein Handgriff bei jedem Einsatz: Zum Andocken muss das Rohr eingefahren sein, Roborock beschreibt das auf der Produktseite selbst so. Wer den Sauger auf seine Körpergröße ausgezogen hat, fährt ihn danach wieder aus.
Unverändert gegenüber den teureren Modellen bleiben Walze und Licht. Die JawScrapers-Hybridwalze verbindet ein Haifischzahn-Profil mit einer Faser-Gummi-Rolle, die Gummielemente klopfen laut Roborock mit 7.200 Schlägen pro Minute Schmutz aus dem Belag. Das grüne Bodenlicht mit 140 Grad Abstrahlwinkel macht Feinstaub auf dunklen Hartböden sichtbar. Die motorisierte Minibürste für Polster und Matratzen gehört ebenfalls zum Lieferumfang.
Was fehlt und was die Quellen sagen
Keine automatische Leistungsanpassung. Der Sauger erkennt den Bodenbelag nicht, die Stufe wählst Du am Display von Hand. testberichte.de führt genau das als Schwäche. Keine App, Wartungshinweise laufen über das LED-Display. Kein Nassbetrieb, für verschüttete Flüssigkeiten brauchst Du einen Nass-Trockensauger wie den Roborock F25 LT.
Zum H60 Hub existiert kein eigener Fachmagazin-Test. testberichte.de vergibt 2,0 (gut) als Gesamtnote und stützt sich dabei auf die Roborock-Seite, TechRadar und 593 Amazon-Meinungen mit durchschnittlich 4,0 Sternen. Das Datenblatt dort führt 75 dB als Lautstärke. Die Kundenbewertungen im Roborock-Shop taugen nur bedingt als Quelle, weil der Shop darunter ausdrücklich auch Bewertungen verwandter Modelle zusammenfasst.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Saugleistung | Laufzeit | Station | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Roborock H60 Hub (dieses Modell) | 115 AW | bis 60 min (ECO) | Beutel, 2 l | ab ca. 168 € | 3,5 / 5 |
| Roborock H60 Hub Ultra | 210 AW | bis 90 min (ECO) | Beutel, 3 l | ab ca. 299 € | 3,8 / 5 |
| Roborock H60 Ultra | 210 AW | bis 90 min (ECO) | keine | ab ca. 185 € | 3,9 / 5 |
| Shark Clean & Self-Empty BU3521EU | keine AW-Angabe | bis 40 min | beutellos | ab ca. 200 € | 3,8 / 5 |
Die Tabelle zeigt die eigentliche Kaufentscheidung: Für knapp 17 Euro mehr bekommst Du beim H60 Ultra fast die doppelte Saugleistung, 50 Prozent mehr Laufzeit und das biegbare Rohr, verzichtest aber auf die Station. Der Hub Ultra vereint beides und kostet rund 130 Euro mehr als der H60 Hub. Shark gibt beim BU3521EU keine Airwatt an, er sammelt beutellos in der Station und spart damit Beutelkosten.
Fazit: für wen der H60 Hub passt
Der Roborock H60 Hub ist der günstigste Weg zu einem Akkusauger, der sich selbst entleert. Zum aktuellen Amazon-Preis bekommst Du Station, versiegelten Beutel, dieselbe Walze, dasselbe grüne Licht und dieselbe geprüfte Filterkette wie bei den teureren Hub-Modellen. Das passt zu kleineren Wohnungen mit viel Hartboden, in denen das Entleeren das eigentliche Ärgernis ist, etwa bei Allergikern oder für ältere Menschen, die sich über der Mülltonne ungern bücken.
Wer viel Teppich, große Flächen oder Tiere mit dichtem Fell hat, stößt mit 115 Airwatt und 54 Wattstunden an Grenzen. In diesem Fall ist der Roborock H60 Hub Ultra das stimmigere Gerät. Und wer die Station weniger braucht als den bequemen Weg unter die Möbel, fährt mit dem Roborock H60 Ultra zum fast gleichen Preis besser.
Häufige Fragen
Was unterscheidet den H60 Hub vom H60 Hub Pro und vom H60 Hub Ultra?
Alle drei nutzen dasselbe Prinzip mit Ladedock, Beutel, JawScrapers-Walze, grünem Licht und fünfstufiger Filtration. Der H60 Hub liefert 115 Airwatt und bis zu 60 Minuten, der Hub Pro 170 Airwatt und 80 Minuten, der Hub Ultra 210 Airwatt und 90 Minuten. Dazu fasst der Beutel beim H60 Hub 2 Liter, bei den beiden größeren Modellen 3 Liter, und das Dock ist mit 262 × 262 Millimetern kleiner. Bei Amazon liegen die drei aktuell bei rund 168, 239 und 299 Euro.
Lohnt sich der H60 Hub gegenüber dem H60 Ultra ohne Station?
Das hängt an Deiner Priorität. Der H60 Ultra kostet bei Amazon rund 185 Euro und bietet 210 Airwatt, 90 Minuten Laufzeit und ein biegbares Rohr für den Weg unter Möbel. Der H60 Hub kostet etwas weniger und bringt dafür die Absaugstation mit, liefert aber nur 115 Airwatt und 60 Minuten. Wer Wert auf staubfreies Entleeren legt, nimmt den Hub, wer mehr Leistung und Reichweite will, den Ultra.
Wie oft muss ich beim H60 Hub den Beutel wechseln?
Roborock nennt bis zu 60 Tage für den 2-Liter-Beutel, ermittelt in internen Tests. In Haushalten mit Tieren, langen Haaren oder viel Teppich läuft er schneller voll. Das 12er-Pack Originalbeutel kostet bei Roborock 24,99 Euro; bei sechs Wechseln im Jahr sind das rund 12,50 Euro jährlich.
Wie lange hält der Akku des Roborock H60 Hub?
Roborock gibt bis zu 60 Minuten an, gemessen im ECO-Modus mit der Fugenbürste, also ohne laufende Bodenbürste. Mit Bodenbürste und auf mittlerer oder höchster Stufe sinkt die Laufzeit deutlich, einen Wert dafür nennt der Hersteller nicht. testberichte.de führt die begrenzte Laufzeit in höheren Stufen ausdrücklich als Schwäche. Der Akku ist abnehmbar, ein zweiter Akku lässt sich also getrennt laden.
Was bedeuten 115 Airwatt beim H60 Hub?
Airwatt beschreibt die Leistung am Saugmund, gerechnet aus Unterdruck und Luftvolumenstrom. Roborock hat den Wert vom TÜV Rheinland nach IEC 62885-4 prüfen lassen, im MAX-Modus mit vollem Akku und ohne Zubehör. Die Amazon-Listung nennt zusätzlich 27.000 Pascal und 300 Watt; Pascal misst nur den Unterdruck bei geschlossener Düse und ist deshalb schwer mit Airwatt-Angaben anderer Geräte zu vergleichen.
Ist der Roborock H60 Hub für Allergiker geeignet?
Die Bauart spricht dafür: Der Staub landet in einem versiegelten Beutel, der beim Wechsel geschlossen bleibt, und die Filterkette im Gerät hält laut TÜV-Prüfung 99,95 Prozent der Partikel bei 0,3 Mikrometern zurück. Eine Filterklasse nach EN 1822 weist Roborock nicht aus. In der Station sitzt beim H60 Hub laut Serienvergleich ein Schwammfilter, die größeren Hub-Modelle haben dort eine HEPA-Stufe.
Kommt der H60 Hub unter das Sofa?
Nur mit Absenken des ganzen Geräts. Die gesamte Hub-Reihe hat laut Roborock-Serienvergleich ein Teleskoprohr, das biegbare Rohr bleibt der H60-Serie ohne Station vorbehalten. Die Bodendüse selbst ist flach gebaut, für niedrige Möbel musst Du den Sauger aber von Hand weit nach unten führen.
Wie viel Platz braucht die Station des H60 Hub?
Roborock gibt für das Ladedock 262 × 262 Millimeter Grundfläche und 843 Millimeter Einstellhöhe an. Mit eingestecktem Sauger ist das Paket 1.060 Millimeter hoch und 358 Millimeter tief. Das Dock braucht eine Steckdose, das Netzkabel ist 1,5 Meter lang.
Warum kostet der H60 Hub bei Amazon so viel weniger als bei Roborock?
Roborock führt den H60 Hub im eigenen Shop zu 399 Euro, Alternate ebenso. Amazon verkauft ihn aktuell selbst für rund 168 Euro. Solche Abstände sind bei Roborock verbreitet, der Herstellerpreis taugt deshalb kaum als Orientierung. Es lohnt sich, vor dem Kauf die aktuellen Preise auf dieser Seite zu vergleichen.