Technische Daten
| Modellbezeichnung | eufy C10 (T2292311, Schwarz) |
|---|---|
| Gerätetyp | Saugroboter mit Absaugstation, ohne Wischfunktion |
| Saugkraft | 4.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Bauhöhe | 7,3 cm laut eufy, 7,2 cm laut Amazon-Listung |
| Saugstufen | 3 |
| Hauptbürste | Rollbürste mit Pro-Detangle-Kamm gegen Haarverwicklung |
| Seitenbürste | CornerRover, fährt für Ecken und Kanten aus |
| Navigation | Punktlaser und Multi-Infrarot-Sensorik (iPath) |
| Kartierung | 2D-Karte, bis zu 3 Etagen speicherbar |
| Sperrzonen | No-Go-Zonen über die eufy-App |
| Maximale Schwellenhöhe | 17 mm |
| Staubbeutel Station | 3 Liter, laut eufy bis zu 60 Tage |
| Filter | HEPA (Händlerangabe) |
| Laufzeit | bis 120 Minuten (Datenblatt testberichte.de) |
| Lautstärke Saugen | 51 dB |
| Lautstärke Absaugvorgang | 72 dB |
| Nicht-stören-Modus | über die eufy-App aktivierbar |
| Steuerung | eufy-App, Sprachsteuerung |
| Maße Versandkarton | 42,5 × 33,5 × 19,2 cm |
| Versandgewicht | 5,75 kg (inklusive Verpackung) |
| Wischfunktion | keine |
| Garantie | 12 Monate (Herstellerangabe) |
Unsere Rezension
Der eufy C10 ist ein reiner Saugroboter mit Absaugstation, der zwei Dinge in den Vordergrund stellt: eine Bauhöhe von 7,3 Zentimetern und eine Station, die 60 Tage ohne Beutelwechsel durchhält. Wischen kann er nicht, dafür kostet er ab rund 186 Euro weniger als die Hälfte vieler Kombigeräte. testberichte.de vergibt die Gesamtnote 2,0. Grundlage dieser Einordnung sind die eufy-Angaben, die Händlerlistungen bei OTTO und Amazon und die veröffentlichte Fachtest-Bewertung.
Das spricht dafür
- 7,3 cm Bauhöhe: kommt unter Betten, Sofas und Sideboards, unter denen Roboter mit Laserturm stehen bleiben
- 3-Liter-Beutel in der Station, ein Liter mehr als der Klassenstandard von 2,5 Litern
- CornerRover-Seitenbürste fährt für Ecken und Kanten aus
- Mit 51 dB im Saugbetrieb angenehm leise
- Pro-Detangle-Kamm hält die Rollbürste frei von aufgewickelten Haaren
- Kartenspeicher für bis zu drei Etagen trotz einfacher Navigationstechnik
Das spricht dagegen
- 4.000 Pa Saugkraft sind wenig, Konkurrenten in derselben Preisklasse nennen 8.000 bis 20.000 Pa
- Keine Wischfunktion, für feuchte Reinigung brauchst Du ein zweites Gerät
- Punktlaser und Infrarot statt rotierendem Lidar, die Navigation wirkt laut Fachtest teils ineffizient
- Hängt sich laut Testbericht leicht an Kabeln auf, aufgeräumter Boden ist Voraussetzung
- Schwierigkeiten bei dickeren Teppichen und bei Fransen
- Nur 12 Monate Herstellergarantie
Die Bauhöhe ist das Verkaufsargument
Ein Saugroboter räumt genau dort auf, wo Du selbst selten hinkommst. Unter Betten, unter Sofas, hinter Sideboards. Genau diese Flächen entscheiden darüber, wie viel ein Roboter tatsächlich abnimmt, und dort scheitern die meisten Geräte an ihrer eigenen Bauhöhe.
Der Grund sitzt oben auf dem Gehäuse: Ein rotierender Laserscanner braucht Platz und macht aus einem 8-Zentimeter-Gerät ein 10,5-Zentimeter-Gerät. Der C10 verzichtet darauf und kommt mit 7,3 Zentimetern aus. Zum Vergleich aus dem eigenen Haus: Der eufy Omni C28 baut 11 Zentimeter hoch, der X10 Pro Omni ähnlich.
Der Unterschied klingt nach wenig, entscheidet aber über ganze Flächen. Betten mit klassischem Lattenrost haben oft 20 bis 30 Zentimeter Freiraum, dort kommt jeder Roboter durch. Polstersofas und moderne Betten mit Bettkasten liegen dagegen bei 8 bis 10 Zentimetern. Genau diese Lücke bedient der C10.
4.000 Pascal: der Preis für den Preis
Die Gegenrechnung steht bei der Saugkraft. 4.000 Pa sind wenig, das gehört klar gesagt. Im Umfeld sieht das so aus:
| Modell | Saugkraft | Bauhöhe | Preis |
|---|---|---|---|
| eufy C10 | 4.000 Pa | 7,3 cm | ab ca. 186 € |
| eufy Clean L60 SES | 5.000 Pa | k. A. | ab ca. 169 € |
| Roborock Q7 TF+ | 10.000 Pa | 9,65 cm | ab ca. 199 € |
| Ecovacs Deebot Mini | 9.000 Pa | 8,1 cm | ab ca. 199 € |
Zwei Dinge relativieren die Zahl. Erstens messen Hersteller Pascal nach eigenen Verfahren, ein Vergleich zwischen Marken hat immer eine Unschärfe. Zweitens hängt die tatsächliche Aufnahme stark davon ab, wie dicht die Düse am Boden abschließt und wie die Bürste arbeitet.
Trotzdem bleibt die Richtung eindeutig. Auf Fliesen, Vinyl, Laminat und Parkett nimmt der C10 Staub, Krümel und Tierhaare zuverlässig auf, das bestätigt auch die Fachtest-Bewertung. Sobald Schmutz zwischen dichten Teppichfasern sitzt, fehlt der Unterdruck, um ihn herauszuziehen. testberichte.de nennt genau das als Schwäche: Schwierigkeiten bei dickeren Teppichen und bei Fransen.
Punktlaser statt rotierendem Lidar
Die flache Bauweise hat ihren Preis in der Navigation. eufy nennt das System iPath und kombiniert dafür einen Punktlaser mit mehreren Infrarotsensoren.
Ein rotierender Lidar-Scanner tastet den kompletten Raum 360 Grad ab und liefert eine präzise Karte in wenigen Minuten. Ein Punktlaser misst nur in eine Richtung, die restliche Orientierung übernehmen Infrarotsensoren und die Odometrie der Räder.
Das Ergebnis: Der C10 erstellt eine brauchbare 2D-Karte und speichert bis zu drei Etagen, was für ein Gerät dieser Preisklasse ordentlich ist. Sperrzonen legst Du in der App fest. Die Fahrweise ist methodisch, wirkt aber laut testberichte.de teilweise ineffizient, der Roboter braucht also mehr Zeit für dieselbe Fläche als ein Lidar-Modell.
Der praktisch wichtigere Punkt aus demselben Test: Der C10 hängt sich leicht an Kabeln auf. Flache Objekte am Boden erkennt die Sensorik schlecht, weil sie kaum Reflexion liefern. Ein Ladekabel, eine Socke, ein Schnürsenkel reichen aus. Wer den Roboter täglich fahren lässt, gewöhnt sich an einen kurzen Blick über den Boden, bevor er startet.
Die Station: drei Liter statt zweieinhalb
Die Absaugstation ist der Grund, warum ein Saugroboter im Alltag angenehm bleibt. Ohne sie leerst Du alle zwei bis drei Fahrten einen 300-Milliliter-Behälter über dem Mülleimer aus, mit dem bekannten Staubwölkchen. Beim C10 übernimmt das die Station, und zwar in einen 3-Liter-Beutel.
Ein Liter mehr als der Klassenstandard klingt nach einem Detail, verlängert die Standzeit aber messbar. eufy nennt bis zu 60 Tage. In einem Haushalt ohne Tiere passt das, mit Hund oder Katze rechnest Du eher mit vier bis sechs Wochen.
Beim Absaugen wird es kurz laut: 72 dB gegenüber 51 dB im Saugbetrieb. Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden, kann aber nachts stören. Dafür gibt es den Nicht-stören-Modus in der App.
Haare: der Pro-Detangle-Kamm
Die häufigste Wartungsaufgabe bei Saugrobotern ist das Freischneiden der Hauptbürste. Lange Haare wickeln sich um die Welle, bremsen den Motor und verschlechtern die Aufnahme.
Der C10 arbeitet dagegen mit einem Kamm, der über der Rollbürste sitzt und aufgewickelte Haare beim Drehen abstreift. eufy nennt ihn Pro-Detangle. Das ersetzt die Wartung nicht vollständig, streckt die Intervalle aber deutlich. Für Haushalte mit langhaarigen Bewohnern oder Tieren ist das ein Detail, das im Alltag mehr bringt als 2.000 Pascal mehr auf dem Papier. Mehr dazu steht im Ratgeber Tierhaare von Polstern entfernen, der auch die Grenzen von Robotern bei Tierhaaren behandelt.
Der Preis: 50 Euro Unterschied zwischen den Händlern
Beim C10 lohnt der Preisvergleich mehr als bei den meisten Geräten. Bei OTTO steht er mit 186 Euro ausgezeichnet, bei Amazon mit 235 Euro, im eufy-Shop selbst mit einem Listenpreis von 399 Euro, von dem ein Aktionsrabatt erst im Warenkorb abgezogen wird.
Die Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Weg liegt damit bei über 200 Euro für dasselbe Gerät mit der Artikelnummer T2292311. Wir führen die beiden Händler mit transparentem Endpreis als Kaufwege, den eufy-Shop mit seiner Rabattcode-Konstruktion nicht.
Für 186 Euro bekommst Du ein Gerät mit Absaugstation, Kartierung für drei Etagen, ausfahrbarer Seitenbürste und HEPA-Filter. Dieselbe Ausstattung kostete vor zwei Jahren das Dreifache.
Für wen sich der C10 lohnt
Er passt in Wohnungen mit überwiegend Hartboden, in denen niedrige Möbel stehen, und für alle, die einen Roboter als tägliche Grundreinigung nutzen wollen, ohne selbst Hand anzulegen. Die Kombination aus 7,3 Zentimetern Bauhöhe und 3-Liter-Station gibt es unter 200 Euro sonst kaum.
Er passt weniger in teppichlastige Haushalte, weniger für alle, die Wischen mit erledigen lassen wollen, und weniger in Wohnungen mit vielen Kabeln am Boden. Wer wischen möchte, greift innerhalb der Marke zum eufy Omni C20 oder zum Omni C28.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Saugkraft | Station | Wischen | Preis |
|---|---|---|---|---|
| eufy C10 (dieses Modell) | 4.000 Pa | 3-l-Beutel, 60 Tage | nein | ab ca. 186 € |
| Roborock Q7 TF+ | 10.000 Pa | Absaugstation | ja | ab ca. 199 € |
| Ecovacs Deebot Mini | 9.000 Pa | Absaugstation | ja | ab ca. 199 € |
| eufy Omni C20 | 7.000 Pa | Waschstation | ja | ab ca. 409 € |
Die Tabelle zeigt die klare Positionierung: Beim reinen Saugwert liegt der C10 hinten, bei der Bauhöhe und beim Beutelvolumen vorn. Wer die flachen Flächen im Blick hat, zahlt hier für ein Merkmal, das die Konkurrenz nicht bietet.
Fazit
Der eufy C10 verkauft eine einzige Idee konsequent: unter die Möbel kommen und dabei möglichst wenig Wartung verursachen. 7,3 Zentimeter Bauhöhe und ein 3-Liter-Beutel lösen das ab rund 186 Euro sauber ein, die Fachtest-Note 2,0 bei testberichte.de bestätigt den soliden Gesamteindruck.
Wer diese Rechnung annimmt, muss zwei Dinge akzeptieren. 4.000 Pascal reichen für Hartboden und Kurzflor, für dichte Teppiche fehlt Reserve. Und die Navigation über Punktlaser und Infrarot verlangt einen aufgeräumten Boden, weil sich der Roboter sonst an Kabeln festfährt. Für eine Hartbodenwohnung mit niedrigen Möbeln ist der C10 trotzdem einer der sinnvollsten Einstiege unter 200 Euro. Für teppichlastige Haushalte lohnt der Blick auf Geräte mit zweistelligen Pascal-Werten.
Häufige Fragen
Kann der eufy C10 wischen?
Nein, der C10 ist ein reiner Saugroboter ohne Wischmodul und ohne Wassertank. Für feuchte Reinigung brauchst Du ein zweites Gerät oder ein Kombimodell. Innerhalb der eufy-Palette fangen Roboter mit Wischfunktion beim Omni C20 an, der zusätzlich Wassertanks und eine Waschstation mitbringt und mit rund 409 Euro mehr als das Doppelte kostet.
Wie flach ist der eufy C10 wirklich?
eufy nennt 7,3 Zentimeter, die Amazon-Listung 7,2 Zentimeter. Beide Werte gehören zum Flachsten, was der Markt hergibt, denn Roboter mit rotierendem Laserturm bauen 9,5 bis 11,5 Zentimeter hoch. Praktisch heißt das: Unter Betten mit 10 Zentimetern Bodenfreiheit, unter niedrigen Sideboards und unter vielen Sofas fährt der C10 durch. Genau dort sammelt sich Staub, an den Du beim Handsaugen selten kommst.
Reichen 4.000 Pa Saugkraft aus?
Für Hartboden und kurzflorige Teppiche ja, für dichten Flor ist es zu wenig. 4.000 Pascal sind der niedrigste Wert unter allen Geräten, die wir bislang besprochen haben. In der Praxis nimmt der Roboter Krümel, Staub und Tierhaare von Fliesen, Vinyl und Laminat zuverlässig auf. Sand, der tief zwischen Teppichfasern sitzt, bleibt dort liegen. Wer überwiegend Teppich hat, ist mit einem Gerät ab 8.000 Pa besser bedient.
Wie navigiert der eufy C10?
Über eine Kombination aus Punktlaser und mehreren Infrarotsensoren, die eufy iPath nennt. Ein Punktlaser misst Entfernungen in eine feste Richtung, ein rotierender Lidar-Scanner tastet dagegen den ganzen Raum ab. Der C10 erstellt trotzdem eine 2D-Karte und speichert bis zu drei Etagen. testberichte.de beschreibt die Fahrweise als methodisch, kritisiert aber, dass sie teils ineffizient und zufällig wirkt.
Wie oft muss ich den Staubbeutel wechseln?
eufy nennt bis zu 60 Tage bei einem Beutelvolumen von 3 Litern. Das ist ein Liter mehr als der Klassenstandard von 2,5 Litern. In einem Haushalt ohne Tiere ist der Wert realistisch, mit Hund oder Katze rechnest Du eher mit vier bis sechs Wochen. Zwischendurch musst Du nichts tun, der Roboter entleert seinen internen Behälter nach jeder Fahrt selbstständig in die Station.
Wie laut ist der eufy C10?
Im reinen Saugbetrieb bis zu 51 dB, das entspricht ruhiger Zimmerlautstärke und liegt unter dem, was die meisten Saugroboter erzeugen. Deutlich lauter wird der Absaugvorgang mit bis zu 72 dB, der allerdings nur wenige Sekunden dauert. Über die eufy-App lässt sich ein Nicht-stören-Modus einstellen, damit die Station nachts still bleibt.
Welche Fachtest-Note hat der eufy C10?
testberichte.de bewertet ihn mit der Gesamtnote 2,0 ("gut", Stand 03.06.2025) und beschreibt ihn als leicht zu bedienenden Saugroboter für Familien. Gelobt werden das flache Design, die Absaugstation und die Saugleistung auf Hartböden und Kurzflor. Kritisiert werden das Aufhängen an Kabeln, die teils ineffiziente Navigation, die fehlende Wischfunktion und Probleme bei dickeren Teppichen und Fransen.
Was ist die CornerRover-Seitenbürste?
Eine Seitenbürste, die sich aus dem Gehäuse herausschiebt, sobald der Roboter an einer Wand oder in einer Ecke fährt. Bei einem runden Roboter bleibt sonst ein Streifen entlang jeder Fußleiste unbearbeitet, weil das Gehäuse die Bürste auf Abstand hält. Der ausfahrbare Arm holt diesen Bereich mit. In dieser Preisklasse ist die Technik selten, üblicherweise findet sie sich erst ab 400 Euro.
Wie hoch sind die Folgekosten?
Regelmäßig fallen Staubbeutel, Filter, Seitenbürsten und irgendwann die Hauptbürste an. Zubehörsets mit allen Teilen liegen bei rund 25 bis 35 Euro und decken je nach Haushalt sechs bis zwölf Monate ab. Über drei Jahre landest Du damit bei grob 80 bis 120 Euro. Das ist für ein Gerät mit Absaugstation der übliche Rahmen.
Wo kaufe ich den eufy C10 günstiger?
Die Preise gehen bei diesem Modell weit auseinander. Zum Zeitpunkt dieser Rezension kostet der C10 bei OTTO 186 Euro und bei Amazon 235 Euro. Im eufy-Shop selbst steht ein Listenpreis von 399 Euro, von dem ein Aktionsrabatt erst im Warenkorb abgezogen wird. Wir führen deshalb OTTO als ersten Kaufweg und Amazon als zweiten, der Stand über den Buttons oben wird täglich aktualisiert.