Was bedeutet Pa bei Saugrobotern? Die Saugkraft-Angabe erklärt

Pa steht für Pascal und misst den Unterdruck bei verschlossener Öffnung. Was die Zahl über die Saugkraft verrät, wo sie täuscht und wie viel Pa du wirklich brauchst.

Saugroboter Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

In diesem Artikel
  1. Pascal: was die Einheit misst
  2. Wie der Pa-Wert gemessen wird
  3. Unterdruck und Luftstrom: die zwei Hälften der Saugkraft
  4. Was die Messwerte zeigen: mehr Pascal, kaum mehr Schmutz
  5. Was außer Pascal über die Saugleistung entscheidet
  6. Wie viel Pa du wirklich brauchst
  7. Der Preis der höchsten Stufe: Akku und Lautstärke
  8. Pa beim Saugroboter, Airwatt beim Akkusauger
  9. Warum die Zahlen seit Jahren steigen
  10. Fazit
  11. Häufige Fragen

Im Datenblatt steht eine große Zahl mit “Pa” dahinter, und jedes neue Modell legt ein paar Tausend drauf. 5.000 Pa waren vor wenigen Jahren Oberklasse, heute werben Spitzengeräte mit über 30.000 Pa. Was die Zahl misst, wie viel davon am Boden ankommt und ab wann mehr Pascal kaum noch etwas bringen, steht hier.

Pascal: was die Einheit misst

Pascal ist die physikalische Einheit für Druck. Ein Pascal entspricht der Kraft von einem Newton, die auf einen Quadratmeter drückt. Der Luftdruck um uns herum liegt bei rund 101.325 Pa, also etwa 1.013 Hektopascal, wie es im Wetterbericht heißt.

Ein Saugroboter erzeugt mit seinem Gebläse einen Unterdruck: Im Inneren des Geräts ist der Druck niedriger als in der Umgebung. Die Außenluft strömt deshalb durch den Saugmund nach, und sie reißt Staub, Krümel und Haare mit. Die Pa-Angabe beziffert, wie groß dieser Druckunterschied höchstens werden kann. Bei 25.000 Pa liegt der Druck im Gerät etwa ein Viertel unter dem Umgebungsdruck.

Drei Schreibweisen meinen dabei dieselbe Größe:

SchreibweiseUmrechnungBeispiel
Pa (Pascal)Grundeinheit25.000 Pa
kPa (Kilopascal)1 kPa = 1.000 Pa25 kPa
mbar (Millibar)1 mbar = 100 Pa250 mbar

Millibar findet sich vor allem bei Werkstatt- und Nass-Trockensaugern, Kilopascal bei einigen Akkusaugern. Wer Datenblätter vergleicht, rechnet am besten alles in Pascal um. Ein Tippfehler zeigt, wie leicht dabei etwas verrutscht: Xiaomi schreibt in einer Fußnote zum S40C “5000 kPa” bei einem Messbereich von 0 bis 35 kPa, gemeint sind 5.000 Pa.

Wie der Pa-Wert gemessen wird

Die Pa-Angabe im Datenblatt ist ein Grenzwert. Gemessen wird der Unterdruck, während die Ansaugöffnung komplett verschlossen ist. In diesem Zustand erreicht das Gebläse seinen höchsten Druckunterschied, weil keine Luft nachströmen kann. Genau deshalb transportiert es in diesem Moment auch keinen Krümel.

Im echten Betrieb strömt ständig Luft durch den Saugmund. Je mehr Luft fließt, desto stärker fällt der Unterdruck ab. Diese Beziehung beschreibt die Kennlinie des Gebläses, auch Drosselkurve genannt. Sie zeigt, dass jede Pa-Angabe nur einen Endpunkt einer ganzen Kurve markiert.

Schematische Kennlinie eines Sauggebläses: Der Unterdruck ist bei verschlossener Öffnung am höchsten, dort steht der Pa-Wert aus dem Datenblatt, der Luftstrom ist null. Mit wachsendem Luftstrom fällt der Unterdruck bis auf null bei freier Öffnung. Die Luftleistung als Produkt aus beidem ist an beiden Enden null und erreicht ihr Maximum in der Mitte, wo der Roboter im Betrieb arbeitet.

Der Pa-Wert markiert den linken Endpunkt der Kennlinie. Gesaugt wird in der Mitte, wo Unterdruck und Luftstrom zusammen die größte Luftleistung ergeben.

Für Staubsauger mit Kabel und Akku regelt die internationale Norm IEC 62885-2 unter anderem, wie Unterdruck, Luftstrom und Luftleistung gemessen werden. Für Saugroboter gibt es keine Pflicht, die Pa-Angabe nach einem einheitlichen Verfahren zu ermitteln. Die Datenblätter zeigen das deutlich:

  • Roborock nennt beim Qrevo Curv 2 Flow 20.000 Pa aus internen Tests nach IEC 62885-2 im Modus Max+.
  • Dreame kennzeichnet die Werte der D20-Reihe als Messung im internen Labor.
  • Xiaomi schreibt beim S40C dazu: Turbomodus, voller Akku, Xiaomi-Labor.

Alle drei Angaben sind ehrlich gekennzeichnet, aber keine davon ist mit den anderen direkt vergleichbar. Wo genau im Gerät gemessen wird (am Gebläse, im Staubbehälter oder am Saugmund), bleibt in der Regel offen. Am Gebläse ist der Wert am höchsten, bis zum Boden gehen durch Filter, Behälter und Luftkanäle Anteile verloren.

Unterdruck und Luftstrom: die zwei Hälften der Saugkraft

Staub wandert mit der Luft. Ein hoher Unterdruck hilft, Schmutz aus Fugen und Teppichfasern zu lösen, aber abtransportiert wird er vom Luftstrom, gemessen in Litern pro Sekunde. Physikalisch ergibt sich die Luftleistung in Watt aus beiden Werten: Unterdruck in Pascal mal Volumenstrom in Kubikmetern pro Sekunde. 10.000 Pa bei 10 Litern pro Sekunde (0,01 m³/s) wären 100 Watt Luftleistung.

Hersteller von Saugrobotern nennen den Luftstrom fast nie. Eine der seltenen Ausnahmen ist Ecovacs: Für den Deebot X12 Pro Omni steht im Datenblatt 22.000 Pa bei 22 Litern pro Sekunde. Zum Vergleich gibt Bosch für den Werkstattsauger GAS 35 M AFC 254 mbar an, also 25.400 Pa, bei 74 Litern pro Sekunde. Beim Unterdruck liegen Roboter und Werkstattsauger damit gleichauf, bei der Luftmenge bewegt der Werkstattsauger gut das Dreifache.

Das erklärt, warum ein Roboter trotz großer Pa-Zahl bei Katzenstreu, Sägespänen oder Erde an Grenzen stößt. Ihm fehlt die Luftmenge, um schwere Partikel über die Strecke in den Behälter zu tragen. Der kleine Behälter und die flachen Luftkanäle eines Geräts von acht bis zehn Zentimetern Bauhöhe setzen hier eine physikalische Obergrenze.

Was die Messwerte zeigen: mehr Pascal, kaum mehr Schmutz

Wie viel Schmutz ein Roboter tatsächlich aufnimmt, messen Fachportale mit einer festen Menge Prüfschmutz. smarthomeassistent.de streut dafür 100 Gramm aus und wiegt, was im Behälter landet. Vier Geräte aus derselben Testreihe, deren Einordnung auch in unseren Rezensionen steht:

ModellPa laut HerstellerHartbodenKurzflorteppichHochflorteppich
Dreame L40 Ultra AE19.00097,44 g75,32 gals Hindernis umfahren
Dreame L40s Pro Ultra19.00098,72 g88,56 g23,21 g
MOVA V50 Ultra Complete24.00098,25 g83,44 g–
Dreame L50s Pro Ultra30.00098,52 g93,60 g2,42 g

Aufgenommene Menge von 100 Gramm Prüfschmutz im ersten Durchgang. Hochflor wurde nicht bei allen Geräten gemessen, der L40 Ultra AE erkannte den Hochflorteppich als Hindernis und ließ ihn aus.

Drei Befunde stechen heraus:

  1. Auf Hartboden ist die Frage erledigt. Alle vier Geräte liegen zwischen 97 und 99 Gramm. Ob 19.000 oder 30.000 Pa, der glatte Boden gibt den Staub ohnehin frei.
  2. Gleiche Pascal, verschiedene Ergebnisse. Die beiden Dreame-Modelle mit je 19.000 Pa trennen auf Kurzflor über 13 Gramm. Der L40s Pro Ultra arbeitet mit einer Doppelwalze, der L40 Ultra AE mit einer einzelnen Bürste. Die Bürste macht hier mehr aus als das Gebläse.
  3. Hochflor kippt jede Rangfolge. Das Gerät mit den meisten Pascal nahm auf Hochflor 2,42 Gramm auf, das schwächere fast das Zehnfache. Auf langem Flor entscheiden Bodenfreiheit, Räder und das Verhalten der Teppichautomatik.

Zwischen 19.000 und 30.000 Pa liegen auf Kurzflor gut 5 Gramm Unterschied, und selbst diesen Abstand teilen sich Gebläse und Bürstensystem. Die Zahl im Datenblatt wächst um mehr als die Hälfte, das Ergebnis am Boden um wenige Prozentpunkte.

Was außer Pascal über die Saugleistung entscheidet

Wenn der Pa-Wert allein wenig vorhersagt, lohnt der Blick auf die Bauteile, die den Unterdruck in Reinigung übersetzen:

  • Hauptbürste. Gummilamellen lösen Staub auf Hartboden und verheddern weniger, Borsten greifen tiefer in Teppich. Doppelwalzen und Bürsten mit Schneidkante gegen Haarwickel halten die Leistung über Wochen konstant.
  • Abdichtung des Saugmunds. Je enger der Saugkanal am Boden anliegt, desto weniger Nebenluft zieht das Gebläse von der Seite. Ein Roboter mit gut abgedichtetem Saugmund und 10.000 Pa kann an der Bodenoberfläche mehr Sog entwickeln als einer mit 20.000 Pa und großem Spalt.
  • Teppichautomatik. Viele Geräte erkennen Teppich per Ultraschall oder über den Strom der Bürste und schalten dort selbst auf die höchste Stufe. Ohne diese Automatik läuft der Roboter auf Teppich mit derselben Stufe wie auf Fliesen. Wie die Erkennung arbeitet und woran sie scheitert, steht im Ratgeber, wenn der Saugroboter nicht auf den Teppich fährt.
  • Filterzustand. Ein zugesetzter Filter bremst den Luftstrom stärker als jede Pa-Differenz zwischen zwei Modellen. Wie oft er ausgeklopft und getauscht gehört, beschreibt der Ratgeber zum HEPA-Filter im Saugroboter.
  • Abdeckung der Fläche. Was der Roboter nicht anfährt, saugt er auch nicht. Eine saubere Karte mit Kanten- und Eckreinigung zählt im Alltag mehr als 5.000 Pa extra. Welche Sensoren diese Karte liefern, erklärt der Vergleich Saugroboter mit Kamera oder Laser.

Wie viel Pa du wirklich brauchst

Die Angaben der Fachportale und die Messwerte oben ergeben eine einfache Staffel. Sie gilt für die höchste Stufe, weil sich alle Datenblätter darauf beziehen:

WohnsituationSinnvoller Pa-BereichWorauf es zusätzlich ankommt
Nur Hartboden (Fliese, Laminat, Parkett)5.000 bis 7.000 PaGummibürste, gute Kantenreinigung
Hartboden mit flachen Teppichen8.000 bis 12.000 PaTeppicherkennung mit automatischem Boost
Viel Kurzflor, Tierhaare10.000 bis 15.000 PaBürste gegen Haarwickel, Absaugstation
Mittelflor bis 25 mmab 15.000 PaKletterhöhe, Bodenfreiheit, Teppichautomatik
Hochflor und Shaggykeine Pa-Zahl löst dasStaubsauger mit Elektrobürste

Ein Wert über 15.000 Pa schadet nicht, und in der Mittelklasse ist er inzwischen Standard. Er sollte aber nicht den Ausschlag geben, wenn ein anderes Modell mit weniger Pascal die bessere Bürste, die höhere Schwelle oder die zuverlässigere Navigation mitbringt.

Der Preis der höchsten Stufe: Akku und Lautstärke

Die volle Pa-Zahl kostet Energie. Auf der höchsten Stufe zieht das Gebläse ein Vielfaches des Stroms im Standardmodus, die Laufzeit schrumpft entsprechend. Dreame nennt für den L50s Pro Ultra bis zu 171 Minuten, ausdrücklich im sparsamsten Modus. Auf der Maximalstufe erreicht kein Roboter diese Werte.

Dazu kommt das Geräusch. Saugroboter liegen im Betrieb meist zwischen 55 und 70 dB, und die obere Hälfte dieses Bereichs gehört der Maximalstufe. Wer die volle Leistung nutzt, lässt den Roboter besser laufen, wenn niemand zu Hause ist. Welche Uhrzeit und welcher Rhythmus sich eignen, steht im Ratgeber wie oft der Saugroboter laufen sollte.

Sinnvoll ist deshalb eine gemischte Einstellung: Standardstufe für Hartböden, Maximalstufe nur für Teppichräume. Die meisten Apps erlauben das pro Raum. So bleibt die Laufzeit hoch, und die Pascal-Reserve arbeitet dort, wo sie etwas bewirkt.

Pa beim Saugroboter, Airwatt beim Akkusauger

Bei Akku-Stielsaugern steht statt Pascal oft Airwatt (AW) im Datenblatt. Airwatt beschreiben die Luftleistung am Saugmund, also das Produkt aus Unterdruck und Luftmenge, und kommen der tatsächlichen Saugwirkung deshalb näher. Samsung, Xiaomi und Dreame nennen Werte zwischen 150 und 330 AW, teils mit dem Hinweis auf eine Messung durch TÜV Rheinland nach IEC 62885-4.

Pa und AW lassen sich nicht ineinander umrechnen, weil der Pa-Wert am Punkt ohne Luftstrom entsteht. Ein Vergleich zwischen Roboter und Akkusauger über das Datenblatt ist damit nicht möglich. eufy nennt für den Omni S2 als einer der wenigen Roboterhersteller beide Werte: 30.000 Pa und 100 Airwatt. Die Airwatt-Zahl liegt damit deutlich unter der eines guten Akkusaugers, und das passt zur Bauweise: Das kleine Gebläse eines flachen Roboters bewegt weniger Luft als der Motor eines Stielsaugers.

Warum die Zahlen seit Jahren steigen

Die Pa-Werte haben sich in wenigen Jahren vervielfacht. Einstiegsgeräte arbeiten heute mit 4.000 bis 6.000 Pa, etwa der eufy C10 mit 4.000 Pa oder der SwitchBot K11+ mit 6.000 Pa. Die Mittelklasse liegt bei 19.000 bis 25.000 Pa, und an der Spitze stehen Geräte wie der Roborock Saros 20 mit 36.000 Pa.

Möglich machen das kompaktere bürstenlose Motoren mit hohen Drehzahlen. Gleichzeitig ist der Pa-Wert die einfachste Zahl, mit der sich ein neues Modell vom Vorgänger abhebt. Auf dem Karton zählt die größere Zahl, am Boden zählt, was die Messreihen oben zeigen: Oberhalb von etwa 10.000 bis 15.000 Pa verschieben Bürste, Abdichtung und Navigation das Ergebnis stärker als weitere Pascal.

Fazit

Die Pa-Angabe misst den höchsten Unterdruck bei verschlossener Öffnung und beschreibt damit die Kraft des Gebläses. Wie viel Schmutz am Ende im Behälter liegt, hängt zusätzlich an Luftmenge, Bürste und Abdichtung. Für Hartböden reichen 5.000 bis 7.000 Pa, für Teppich und Tierhaare 10.000 bis 15.000 Pa. Alles darüber ist Reserve.

Beim Vergleich zweier Geräte lohnt deshalb der Blick über die Pa-Zahl hinaus: Hauptbürste, Teppichautomatik, Kletterhöhe und Navigation bestimmen das Ergebnis stärker. Wo Fachportale gemessene Schmutzaufnahmen veröffentlichen, sind diese Werte die bessere Entscheidungsgrundlage. Ob sich ein Roboter für deine Wohnung überhaupt lohnt, klärt der Ratgeber Saugroboter: ja oder nein.

Häufige Fragen

Wie viel Pa sollte ein Saugroboter haben?

Für reine Hartböden reichen nach Einschätzung von Fachportalen 5.000 bis 7.000 Pa, für Kurzflorteppich und Tierhaare 10.000 bis 12.000 Pa. Darüber steigt der Nutzen nur noch langsam. In veröffentlichten Messungen nahmen Roboter mit 19.000 und 30.000 Pa auf Laminat praktisch dieselbe Schmutzmenge auf. Ab etwa 10.000 Pa entscheiden Bürste, Abdichtung und Navigation stärker über das Ergebnis als weitere Pascal.

Was ist der Unterschied zwischen Pa und kPa?

kPa steht für Kilopascal, also 1.000 Pascal. 5 kPa sind demnach 5.000 Pa, 25 kPa sind 25.000 Pa. Manche Hersteller schreiben den Wert auch in Millibar: 1 mbar entspricht 100 Pa, 254 mbar sind also 25.400 Pa. Gemeint ist in allen drei Schreibweisen dieselbe Größe, der maximale Unterdruck.

Sind 10.000 Pa viel für einen Saugroboter?

Für heutige Verhältnisse liegen 10.000 Pa im unteren Mittelfeld. Einstiegsgeräte wie der Xiaomi S40C nennen 5.000 Pa, die Mittelklasse um 400 Euro liegt bei 19.000 bis 25.000 Pa, Spitzenmodelle erreichen über 30.000 Pa. Für Hartböden und flache Teppiche genügen 10.000 Pa in aller Regel, bei viel Teppich und Tierhaaren lohnt der Blick auf die Bürste und die Teppichautomatik.

Kann man Pa in Airwatt umrechnen?

Nicht aus der Pa-Angabe allein. Airwatt beschreiben die Luftleistung, das Produkt aus Unterdruck und Luftmenge. Der Pa-Wert im Datenblatt wird bei verschlossener Öffnung gemessen, dort fließt keine Luft, und die Luftleistung ist an genau diesem Punkt null. Für eine Umrechnung bräuchte es die ganze Kennlinie des Geräts, die Hersteller von Saugrobotern praktisch nie veröffentlichen.

Gilt die Pa-Angabe auch im normalen Saugmodus?

Nein, der Wert gilt für die höchste Saugstufe, meist mit vollem Akku im Herstellerlabor gemessen. Xiaomi schreibt das beim S40C ausdrücklich dazu (Turbomodus, voller Akku), Roborock nennt beim Qrevo Curv 2 Flow den Modus Max+. Im Standardmodus arbeitet der Roboter mit einem Bruchteil davon, damit Akku und Geräuschpegel im Rahmen bleiben.

Warum saugt ein Roboter mit hoher Pa-Zahl schlecht auf Hochflor?

Weil der Unterdruck nur wirkt, wo der Saugmund dicht über dem Boden sitzt. Im tiefen Flor verteilt sich die Luft zwischen den Fasern, die Bürste erreicht den Grund nicht, und runde Roboter mit kleinen Rädern kommen kaum voran. In einer veröffentlichten Messung nahm ein Modell mit 30.000 Pa auf Hochflor nur 2,42 von 100 Gramm Testschmutz auf. Hochflor bleibt eine Aufgabe für einen Staubsauger mit Elektrobürste.

Saugt ein Roboter mit 25.000 Pa so stark wie ein Werkstattsauger?

Beim Unterdruck liegen beide in derselben Größenordnung, bei der Luftmenge trennen sie Welten. Bosch nennt für den Werkstattsauger GAS 35 M AFC 254 mbar (25.400 Pa) und 74 Liter pro Sekunde, Ecovacs für den Deebot X12 Pro Omni 22.000 Pa bei 22 Litern pro Sekunde. Der Werkstattsauger bewegt also rund dreimal so viel Luft und kann damit Späne und Grobschmutz transportieren, an denen ein Roboter scheitert.

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